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amphibian ark -
2008 Year of the Frog
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Aktionskreis Hannoversche Moorgeest
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Regionalverband Hannover
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Regionalverband Hannover > Aktuelles |
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Aktuelles
- nicht nur vom Regionalverband Hannover
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Achtung: diese Seite wurde seit Juni 2010 nicht mehr aktualisiert
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Start am 03. Juni
Kino für den Klimaschutz
Karten für die Premiere von „The Age of Stupid“ zu gewinnen
www.nabu.de, Mai 2010 -
„Warum haben wir die Klimakatastrophe nicht verhindert, als wir noch die Chance dazu hatten?“ Um diese Frage dreht sich der neue Kinofilm „The Age of Stupid - Warum tun wir nichts?“, den der NABU unterstützt. Machen Sie mit beim Gewinnspiel und gewinnen Sie Karten für die Filmpremiere. ...
Mehr
auf den Seiten des Bundesverbandes.
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Feldhasenjunge benötigen fast nie Hilfe
NABU bittet darum die Tiere nicht aufzunehmen
Langenhagen, 27.05.2010 -
Zum Höhepunkt der Brut- und Setzzeit kommt es häufig vor, dass Spaziergänger junge Feldhasen scheinbar verlassen in der Natur finden. Die Tiere wirken mit ihrer geringen Größe und ihrem schüchternen Verhalten völlig hilflos. Wenn Naturfreunde dann Weit und Breit keinen erwachsenen Feldhasen sehen, kommen sie schnell auf den Gedanken, dass man dem Häschen doch helfen müsste und nehmen das Hasenjunge mit nach Hause. Genau damit tut man in der Regel das Falsche. Viele Menschen wissen nicht, das Feldhasen ihre Jungtiere meist nur in der Morgen- und Abenddämmerung säugen. Den Tag über bleiben die Jungtiere regungslos in ihren Verstecken, die eben zum Teil gar nicht so versteckt sind. Nach Auskunft der Wildtierschutzstation Sachsenhagen suchen sich die weiblichen Hasen zum Teil die verrücktesten Verstecke für Ihre Jungtiere aus. Von einer bewachsenen Verkehrsinsel auf einer Straße bis zum Fußballplatz war schon alles vertreten.
Ein weiteres Problem ist, dass sich junge Hasen nur sehr schwierig von Hand aufziehen lassen. Häufig treten bei der Fütterung mit Ersatzmilch Verdauungsprobleme auf. Erschwerend hinzu kommt, dass die Hasen sehr empfindlich auf Keime reagieren. Wenn die Junghasen Durchfall bekommen, was bei der Handaufzucht leider recht häufig vorkommt, ist das schon ein fast sicheres Todesurteil für die Tiere. Selbst wenn die Handaufzucht erfolgreich ist, wird es sehr schwierig die Tiere wieder auszuwildern, weil die natürliche Scheu vor dem Menschen verlernt wurde. Die größten Überlebenschancen haben die jungen Hasen also, wenn man sie dort wo sie entdeckt wurden in Ruhe lässt. Wir möchten daher an alle Spaziergänger und Naturfreunde appellieren, die nur scheinbar hilflosen Junghasen nicht anzufassen oder aufzunehmen und darauf zu vertrauen, dass die Hasenmutter ihr Junges nicht »ausgesetzt« hat.
Mehr über die Arbeiten des NABU Langenhagen:
www.nabu-langenhagen.de.
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"Internationales Jahr der Biologischen Vielfalt"
Grünlandumbruch - und kein Ende!
NABU zeigt sich besorgt
www.nabu-niedersachsen.de, 27.05.2010 -
Grünland wird weiter umgebrochen, als gäbe es die niedersächsische Verordnung zur Erhaltung von Dauergrünland überhaupt nicht. Ständig erreichen den NABU Niedersachsen Anrufe und auch schriftliche Meldungen aufgebrachter Bürger.
Naturfreunde berichten von Grünlandumbrüchen in allen niedersächsischen Landschaften. „Unbelehrbare gefährden mit Rowdytum gegen die Natur nicht nur die Artenvielfalt und den gesamten Naturhaushalt im 'Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt', sondern auch das Ansehen eines ganzen Berufsstandes“, erklärte Uwe Baumert, Bioenergieexperte des NABU-Niedersachsen.
Der Grünlandumbruch geht ungebremst weiter. Damit sind nicht Umbrüche zur Wiederansaat mit Intensivgrasmischungen oder genehmigte mit Ersatzflächen gemeint, sondern auch ungenehmigte!
In vielen Fällen können die Unteren Naturschutzbehörden sofort einschreiten. Die Folge sind beispielsweise Anordnung des Rückbaus sowie Meldung des Vergehens an die Landwirtschaftskammer, die das Vorgehen dann ahndet.
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Mehr
auf den Seiten des Landesverbandes.
Grünland, wo ist Dein "buntes Grün" geblieben? - NABU kritisiert Dauergrünlandregelungen - Späte Notbremse: Niedersachsen erlässt Umbruchverbot für Grünland (22.10.2009).
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Ergebnisse zur 'Stunde der Gartenvögel' liegen vor
Haussperling in Niedersachsen auf Platz 1
Bei der Zahl der Teilnehmer liegt Niedersachsen bundesweit an der Spitze: Die Vogelfreunde wohnen in Niedersachsen!
www.nabu-niedersachsen.de, 27.05.2010 -
Das endgültige Ergebnis der NABU 'Stunde der Gartenvögel' liegt für dieses Jahr vor. In Niedersachsen wurden in 4.435 Gärten und Parks von 7.380 Personen 160.700 Vögel gezählt. Die Rangfolge auf den ersten drei Plätzen ist gegenüber dem Vorjahr unverändert: Haussperling vor Amsel und Kohlmeise. ...
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auf den Seiten des Landesverbandes.
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"Internationales Jahr der Biologischen Vielfalt"
Vogelkundliche Exkursion zu den Stapelteichen bei Weetzen-Vörie
Von Rudi Krause
www.nabu-springe.de, 25.05.2010 -
Wir trafen uns um 15:00 Uhr auf dem Parkplatz Burghof, von wo aus wir über Weetzen bis kurz vor den Ortseingang von Vörie fuhren, wo noch 2 „Radfahrer“ zu uns stießen. Dort wurden wir von Reiner Tubbe, 1. Vorsitzender des NABU Ronnenberg bei schönstem Wetter empfangen. Reiner Tubbe begrüßte uns sehr herzlich und klärte uns ausführlich über die Vorgeschichte und die weitere Entwicklung des herrlichen Naturrefugiums auf. Auch während der sich anschließenden ca. 2stündigen Führung erfuhren wir viele Einzelheiten über das Gelände und die Betreuung und umfangreiche Unterhaltung durch den NABU Ronnenberg. Bereits auf dem ca. 600 Meter langen Zugangsweg zum Beobachtungsstand konnten wir einige Vogelarten feststellen. Groß war das Staunen und die Überraschung, als wir dann vom Beobachtungsstand aus über das weitläufige, reich strukturierte Feuchtgelände schauen konnten, denn wir erblickten viele, bei uns kaum oder selten zu beobachtende Vogelarten, zum Beispiel den Zwergtaucher, die Rohrweihe und den Schwarzen Milan. ...
Artenliste der beobachteten Vögel und mehr über die Arbeiten des NABU Springe:
www.nabu-springe.de.
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"Internationales Jahr der Biologischen Vielfalt"
Alarmierender Biodiversitäts-Report
Wir brauchen einen Rettungsschirm für die biologische Vielfalt
www.nabu.de, 21.05.2010 -
Zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai hat BirdLife International eine neue Studie vorgestellt. Darin wird analysiert, warum es nicht gelungen ist, das Artensterben zu stoppen. Aber es werden auch konkrete Vorschläge zur Rettung der biologischen Vielfalt gemacht.
Im Biodiversitäts-Vergleich der 27 EU-Staaten landete Deutschland unter dem Durchschnitt, besonders schlechte Werte erzielte es bei der Bestandssituation geschützter Lebensraumtypen und Arten, sowie aufgrund der weitgehend fehlenden Managementpläne für die Natura-2000-Schutzgebiete. „Nicht nur in Deutschland, in praktisch allen Mitgliedstaaten ist der Schutz der biologischen Vielfalt zu oft kurzsichtigen wirtschaftlichen Einzelinteressen zum Opfer gefallen, etwa in der Agrar-, Fischerei- und Infrastrukturpolitik“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.
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auf den Seiten des Bundesverbandes.
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"Internationales Jahr der Biologischen Vielfalt" - Ein König in seinem Reich
Spannende Laubfroschexkursion in Kananohe
Erfolgreiche Schutzmaßnahmen des NABU Langenhagen begeistern Teilnehmer
NABU Langenhagen
Langenhagen, 06.05.2010 -
Anfang Mai hatte der Naturschutzbund NABU Langenhagen wieder zum traditionellen Laubfroschkonzert eingeladen. Zahlreiche Langenhagener folgten dieser Einladung und wollten den Klängen dieser außergewöhnlichen und stark gefährdeten Amphibienart lauschen. Nach einigen einleitenden Worten zum landesweiten und äußerst erfolgreichen Amphibienschutz-Projekt "Ein König sucht sein Reich" nutzte der 1. Vorsitzende des NABU Langenhagen Ricky Stankewitz die Gelegenheit, um den Projektkoordinator Uwe Manzke für seine langjährige ehrenamtliche Arbeit im Amphibien- und Naturschutz zu danken. "Uwe Manzke setzt sich seit 30 Jahren aktiv für den Schutz von zum Beispiel Reptilien, Heuschrecken, Libellen, Urzeitkrebsen, Amphibien und hier ganz besonders für den Laubfrosch ein. Dabei wirkt er fast immer im Hintergrund, ohne sich ins Rampenlicht zu stellen" lobte Stankewitz. "Ohne seine intensive und fruchtbare Arbeit wäre es nicht nur in Langenhagen um alle diese Tiergruppen schlechter gestellt." so Stankewitz weiter. ...
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Schäuble spart am falschen Ende
Fördermittel für erneuerbare Wärmetechnologien würden sich auszahlen
www.nabu.de, 03.05.2010 -
Der NABU hat die Entscheidung des Bundesfinanzministeriums kritisiert, keine weiteren Gelder für die Förderung von erneuerbaren Energien zum Heizen von Gebäuden mehr zur Verfügung zu stellen. „Wer bei Solarkollektoren, Biomasseheizungen und Wärmepumpen knausert, spart am falschen Ende. Denn jeder investierte Euro zahlt sich hier mehrfach aus: durch zusätzliche Jobs, sinkende Heizkosten und weniger CO2-Ausstoß. Am Ende profitiert sogar der Staatshaushalt durch zusätzliche Steuereinnahmen. Daher geht dieser Schritt von Schäuble in die völlig falsche Richtung“, erklärte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. ...
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auf den Seiten des Bundesverbandes.
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Machen Sie mit: E-Mail Protest an Bundesumweltministerin Ilse Aigner
1.392 Wale werden zum Töten freigegeben
Protest gegen Legalisierung des Walfangs
www.nabu.de, 27.04.2010 -
Die Internationale Walfangkommission entscheidet auf der 62. Jahrestagung vom 21.-25. Juni in Agadir (Marokko) über die Zukunft des Walfangs. Als Ergänzung zu ihrem ersten Vorschlag, der den kommerziellen Walfang für die nächsten zehn Jahre legalisieren würde, nannte die Kommission nun die genauen Fangquoten. Japan wäre demnach der Fang von insgesamt 632 Walen pro Jahr erlaubt, darunter Zwerg-, Bryde-, Sei- und Finnwale. Zwar soll die Quote für die antarktischen Gewässer nach fünf Jahren reduziert werden, ein wesentlicher Rückgang der getöteten Wale ist jedoch nicht zu erwarten. Auch Island und Norwegen erhalten Quoten für Zwerg- und Finnwale, die Quote Norwegens soll dabei sogar noch um ca. 120 Tiere auf insgesamt 600 Zwergwale pro Jahr erhöht werden. Insgesamt sind damit 1.392 Wale zum Töten freigegeben. ...
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auf den Seiten des Bundesverbandes
zur Protestmail auf den Seiten des Bundesverbandes.
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Profit bisher nur für Großbetriebe
Umweltverbände fordern Neuverteilung von EU-Agrarsubventionen
www.nabu.de, 27.04.2010 -
Ein breites Bündnis von Verbänden aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt-, Natur-, Tier- und Verbraucherschutz sowie kirchlicher Entwicklungsarbeit hat Bundesagrarministerin Ilse Aigner aufgefordert, die anstehende Reform der europäischen Agrarpolitik und eine Neuverteilung der EU-Agrarsubventionen nicht zu blockieren. Die Probleme des weltweiten Hungers und die von der Landwirtschaft verursachten ökologischen und sozialen Probleme ließen sich nur lösen, wenn das bisherige System der EU-Agrarsubventionen grundlegend verändert werde. ...
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auf den Seiten des Bundesverbandes.
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Amphibienzaun-Aktion des NABU Garbsen
NABU rettet trotz des harten Winters 3.548 Amphibien in Garbsen
Seit Jahren betreut der NABU Garbsen verschiedene Straßenabschnitte
Von Waldemar Wachtel
Garbsen, 16.04.2010 -
Erd-, Knoblauch und Kreuzkröten, Gras-, Teich- und Wasserfrösche, Teich- und Kammmolche wurden von ca. 20 Bürgern und NABU-Mitgliedern aus den hinter den Amphibienschutzzäunen in der Erde eingegrabenen Fangeimern entnommen und in die Laichgewässer auf den gegenüberliegenden Straßenseiten eingesetzt. Weitere ca. 180 Amphibien wurden totgefahren. NABU-Vorsitzender Waldemar Wachtel spricht allen Helfern, die teilweise bei strömendem Regen im Einsatz waren, Anerkennung und Dank aus.
Der NABU betreut in Garbsen Schutzzäune mit über 3.000 m Gesamtlänge.
Die Summe der geretteten Amphibien setzt sich wie folgt zusammen: Blauer See = 680 Individuen, Gutenbergstr. = 1083 Ind., Meyenfelder Str. = 129 Ind. (hier besonders viele streng geschützte Knoblauchkröten und Kammmolche), Schönebecker Allee = 846 Ind., Flemmingstr. = 477 Ind. (Kammmolche und verschiedene Froscharten), Dorfstr. = 34 Ind.
In diesem Jahr hat der NABU besonders genau gezählt und die Individuenzahlen auf standardisierten Listen eingetragen, weil die Meldungen an die Region Hannover, Bereich Arten- und Naturschutz, an den Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) sowie weitere Institutionen versandt wird. Hier erfolgen bundesweite Kartierungen. Diese sollen auch den Behörden bei Bauleitplanungen frühzeitige Hinweise auf schützenswerte Biotop- und Landschaftsbestandteile geben.
Wer den NABU und die Amphibien auch im nächsten Jahr unterstützen möchte, kann sich bei Waldemar Wachtel, Tel.: 05137-8779975 oder Dagmar Strube, 05131-92750 melden.
Mehr
über die Arbeiten des NABU Garbsen
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Wo ist die Brandgans?
Mitzählen und gewinnen!
www.nabu.de, 30.03.2010 -
An der Nordsee können Sie vom 31. März bis zum 31. Oktober 2010 bei der großen Zählaktion im Wattenmeer mitmachen: Zählen sie beim nächsten Spaziergang oder der nächsten Vogelexkursion alle Brandgänse, die Sie sehen. So tragen Sie dazu bei, mehr für ihren Schutz zu erreichen. ...
Mehr:
auf den Seiten des Bundesverbandes.
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NABU gegen Massentierhaltung - auch die Region Hannover ist betroffen
Kein „Hähnchenhighway“ entlang der A7
Der deutsche Markt ist gesättigt
Von Uwe Manzke
Hannover, 29.03.2010 -
Die Zunahme der Massentierhaltung in Niedersachsen überschreitet die Grenzen des Erträglichen. Nach Angabe von „Marktinfo Eier & Geflügel“ (MEG) hat sich die Masthähnchenproduktion in den letzten zehn Jahren auf 610,28 Millionen Mastküken verdoppelt.
Wie stark sich diese Zahlen durch die Ansiedlung im Bereich Celle erhöhen werden, zeigen die Aussagen über die geplanten Schlachtzahlen des geplanten Schlachthofes im Bereich Wietze, Landkreis Celle, die sich im Laufe des Verfahrens erheblich nach oben entwickelt haben. So muss mittlerweile mit einer wöchentlichen Schlachtung von rund 2,5 Millionen Tieren gerechnet werden. Dies sind mehr als 400.000 Masthähnchen pro Tag! Hieraus ergibt sich die Planung massiver Ansiedlung von Massentierhaltungsanlagen für Geflügel als Zulieferbetriebe dieses Schlachthofes im Umkreis von 150 km. Das macht rund 200 LKW-An- und Abtransporte jeden Tag. Dies zeigt mit welcher Intensität die Fleischwirtschaft in kürzester Zeit, über Jahrzehnte aufgebaute Wirtschaftszweige wie den Tourismus, zerstören kann. Weiterhin wird die Gesundheit der betroffenen Anwohner und des Naturhaushaltes durch die Emmissionen der Mastbetriebe sehr stark gefährdet werden.
Auch die Region Hannover ist von der geplanten Errichtung von Hähnchenmastanlagen betroffen. So berichtete die HAZ am 17.03.10 über die Planung von "Mastbetrieben in der Region Hannover" (Quelle: HAZ vom 17.03.10 "Proteste befürchtet - Bauern planen Mastbetriebe für Hähnchen in der Region Hannover"): " ... Bisher gebe es in der Region zwar noch keinen Antrag für eine solche Anlage, sagte Umweltdezernent Axel Priebs am Dienstag im Umweltausschuss. Er gehe aber davon aus, dass Anträge gestellt würden. "Das schwappt auf die Region über", meinte Priebs. ... In den vergangenen Wochen habe es bereits ein Gespräch zwischen dem Landvolkverband und den Bauämtern der Kommunen und der Region gegeben, bestätigte der Landvolkverband. ... In der Region Hannover gibt es bereits eine Bürgerinitiative gegen eine Hähnchenmastanlage. Der Protest richtet sich gegen einen geplanten Betrieb in Mehrum (Kreis Peine), in unmittelbarer Nähe zur Regionsgrenze. ..."
Mehr:
auf den Seiten des Landesverbandes (hier als PDF abrufbar: - NRW-Landesbüro-Rundschreiben 34: Info Massentierhaltung // - Positionspapier Hähnchenschlachtanlage )
auf den Seiten der BI Wietze im angrenzenden Landkreis Celle
(geplanter Standort der "Hähnchenschlachterei").
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Ostereier der besonderen Art: Froschlaich
Amphibienwanderung und Balz in vollem Gange
Grasfrösche knurren wieder, blaue Moorfrösche blubbern im Sumpf und die ersten Laubfrösche wurden gehört
Von Uwe Manzke
Hannover, 29.03.2010 -
Nachdem vor knapp zwei Wochen die Amphibienwanderung in Niedersachsen eingesetzt hat, hat nun die Balz und das Ablaichen begonnen. Die Balz der frühlaichenden Amphibien, zu denen die Erdkröte und alle Braunfrösche - das sind der Grasfrosch, der Moorfrosch und der Springfrosch - gehören, ist in vollem Gange. Aufgrund der sehr warmen Temperaturen wurden ausnahmsweise auch bereits die ersten Laubfrösche im Projektgebiet der ÖSSM am Steinhuder Meer gehört.
Unternehmen Sie doch mal wieder einen Ausflug ins Freie. Gönnen Sie sich und Ihren Kindern die Suche nach "Ostereiern der besonderen Art". Mit etwas Glück können Sie dann auch Erdkröten und Braunfrösche bei der Balz und dem Ablaichen beobachten. Schauen Sie auch ins Wasser und entdecken Sie die hochritualisierte Balz der Molche.
Bitte beachten Sie dabei, dass alle Amphibien geschützt sind. Anschauen "Ja", fangen und mitnehmen "Nein"!
Mehr:
Die Amphibien Niedersachsens - alle Arten werden vorgestellt (Froschlurche mit Stimmen, zum Teil mit Filmbeiträgen) auf den Seiten des LFA Feldherpetologie und Ichthyofaunistik.
Das Laubfrosch-Wiederansiedlungsprojekt der ÖSSM am Steinhuder Meer auf den Seiten des LFA Feldherpetologie und Ichthyofaunistik
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Es geht los: seit Freitag wandern die Amphibien
Die Amphibienwanderung hat begonnen, aber auch abseits der Straßen finden sich oft tote Frösche und Kröten
Unterschiedliche Ursachen: Sterben während der Überwinterung, tödliche Verletzungen durch Autos und Beutegreifer
Von Uwe Manzke
Hannover, 19.03.2010 -
Dieses Frühjahr können in vielen Gewässern tote Grasfrösche und zum Teil auch der Wasserfroschhybrid, der Teichfrosch Pelophylax (Rana) kl. esculentus, aufgefunden werden. Die Ursache ist sehr wahrscheinlich Sauerstoffmangel durch hohe Faulschlamm- und Falllaubablagerungen mit einhergehender, langanhaltender Vereisung der Gewässer. Insbesondere nach langhanhaltenden Frostperioden können in vielen Gewässern daher tote Grasfrösche gefunden werden, häufig in Gartenteichen. ...
Mehr
auf den Seiten des LFA Feldherpetologie und Ichthyofaunistik des NABU Niedersachsen.
NABU Langenhagen sucht noch Helfer für die Amphibienwanderung !
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Neue Literatur!
RANA - Mitteilungen für Feldherpetologen und Ichthyofaunisten in Norddeutschland RANA 11
Von Uwe Manzke
Hannover, 19.03.2010 -
Die RANA wird gemeinsam durch Fachverbände aus Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Thüringen herausgegeben und erscheint einmal jährlich im Frühjahr. Das aktuelle Heft hat einen Umfang von 98 Seiten und ein breites thematisches Spektrum.
Aus niedersächsischer Sicht sind besonders die Fachbeiträge über die Kleinfische Schlammpeitzger und Steinbeißer in der Steinhuder Meer-Niederung und das Aufkommen beziehungsweise das amphibiengefährdende Aussetzen von Fischen in Kleingewässer zu nennen.
Besonders hervorheben möchte ich den wegweisenden Beitrag aus Mecklenburg-Vorpommern über die Notwendigkeit der Pflege von Kleingewässern in der Kulturlandschaft vor allem im Zusammenhang mit dem in jüngerer Zeit "in Mode gekommenen Prozesschutz" von W. KNIEP am Beispiel der Rotbauchunke und des Laubfrosches. ...
Mehr
zum Beitrag.
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Helfer und Interessierte willkommen
Die Amphibienwanderung steht kurz bevor -
NABU betreut wieder viele Wanderstrecken
Autofahrer halten die Geschwindigkeitsbegrenzungen oftmals nicht ein und gefährden die ehrenamtlichen Helfer!
Von Uwe Manzke
Hannover, 15.03.2010 -
Seit vielen Jahren betreuen und bemühen sich die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des NABU in allen Teilen Niedersachsens um Amphibienwanderstrecken über Straßen. Die Maßnahmen reichen vom Absammeln und über die Straße tragen, den Zaunaufbau und Betreuung bis hin zur Begleitung von zeitweiligen nächtlichen Sperrungen bestimmter Straßenabschnitte.
Oft finden bereits Anfang/Mitte Februar erste Wanderbewegungen durch die Amphibien statt. Diese ersten Wanderbewegungen sind jedoch zumeist nur von kurzer Dauer und hören infolge erneut einsetzender kalter Witterung wieder auf, so auch in diesem Jahr. Nun ist allerdings bei steigenden Temperaturen und nächtlichem Regen mit den Wanderungen zu rechnen. ...
Mehr
auf den Seiten des LFA Feldherpetologie und Ichthyofaunistik.
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Sonntag, 11. April 2010
Eisvogeltagung
Eisvogelschützer treffen sich zum Saisonbeginn auf NABU Gut Sunder
www.nabu-niedersachsen.de 09.03.2010 -
Nachdem der Winter das Eisvogelprojekt zunächst ein wenig ausgebremst hat, treffen sich Experten und aktive Eisvogelschützer am Sonntag, 11. April 2010, zu einer Tagung auf NABU Gut Sunder, um die angelaufenen Schutzmaßnahmen weiter zu koordinieren und voneinander zu lernen. ...
Mehr, inklusive Tagungsunterlagen
auf den Seiten des Landesverbandes.
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Martinskirche in Engelbostel ist »Lebensraum Kirchturm«
NABU und Kirchen gemeinsam für die Natur
Langenhagen 04.03.2010 -
In einem Kirchturm in Engelbostel lebt eine Eule, eine Schleiereule um genau zu sein. Mit ihr leben dort auch noch Fledermäuse im Dachgebälk. Die Tolkienfreunde unter Ihnen werden gemerkt haben, dass der Anfang dieses Beitrages an den kleinen Hobbit angelehnt ist. Im Gegensatz zu diesem einzigartigen Roman ist diese Geschichte Realität. Gemeint ist der Turm der Martinskirche in Engelbostel.
Bei einer Besichtigung des Kirchturms durch Regine Tantau wurden eindeutige Spuren, die auf die Anwesenheit einer Schleiereule und vielen Fledermäusen hindeuten, gefunden. Leider ist es heute nicht selbstverständlich, dass bedrohte Tierarten, wie eben Schleiereule, Fledermäuse oder auch Mauersegler einen Unterschlupf in Gebäuden finden. Insbesondere bei Sanierungen werden häufig Quartiere vernichtet, ohne einen entsprechenden Ausgleich für die Tiere zu schaffen.
Der Turm der Martinskirche ist in dieser Hinsicht ein vorbildliches Musterbeispiel. An der Turmspitze gibt es noch eine sogenannte „Uhlenflucht“ durch die Eulen ein- und ausfliegen können. Auch Spalten, die groß genug sind, um Fledermäuse ins Turminnere gelangen zu lassen sind vorhanden. Dies war für uns Grund genug die Martinskirche mit der NABU Plakette »Lebensraum Kirchturm« auszuzeichnen. Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes am 28. Februar 2010 wurde die Plakette zusammen mit einer Urkunde an Herrn Pastor Podszus überreicht. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und sind froh einen Beitrag zum Erhalt der Schöpfung leisten zu können.“ sagte Pastor Podszus bei der Entgegennahme der Auszeichnung.
Spannend bleibt die Frage, welche Fledermausarten den Kirchturm nutzen. Dieser Frage wollen wir im Sommer auf den Grund – oder besser auf den Turm gehen. Natürlich werden wir Sie auf dem Laufenden halten. An dieser Stelle möchte ich auch die Mitglieder anderer Kirchengemeinden einladen sich am Projekt „Lebensraum Kirchturm“ zu beteiligen. Selbst wenn bisher noch kein Lebensraum vorhanden ist, kann dieser mit wenig Aufwand und ohne bauliche Veränderungen geschaffen werden.
Mehr über die Arbeiten des NABU Langenhagen finden Sie hier:
www.nabu-langenhagen.de
Mehr zum Projekt "Lebendiger Kirchturm"
auf den Seiten des Bundesverbandes
Deutschlandkarte mit bereits ausgezeichneten Kirchen und weiteren Infos.
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Auf den Spuren der Wölfe
NABU startet Wolfsprojekt „Ahuu“ für Kinder mit Kreativwettbewerb
Unter dem Motto „Rotkäppchen irrt“ informiert der NABU Kindergartenkinder
www.nabu.de 03.03.2010 -
Seit mehr als zehn Jahren gibt es wieder freilebende Wölfe in Deutschland. Damit auch die Kleinsten nicht an das Märchen vom bösen Wolf glauben, hat der NABU ein kostenloses Aktionspaket für Kindergärten erstellt. Es enthält Informationen zu Wölfen, viele Spielideen, ein Bilderbuch, Poster und eine Audio-CD mit einem Wolfslied, dem Originalgeheul einer freilebenden Wölfin und einer Hörgeschichte, vorgelesen von Schauspielerin und NABU-Wolfspatin Mariele Millowitsch. Gleichzeitig startet der NABU einen Kreativwettbewerb: Kindergärten, die ihre Wolfstage dokumentieren, können viele wölfische Preise gewinnen. ...
Mehr
auf den Seiten des Bundesverbandes.
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Am 3. März ist Internationaler Tag des Artenschutzes
Heute aktiv werden für die Artenvielfalt
303 Tage 06:04:27 Die Zeit, die uns noch bleibt, das Artensterben zu stoppen
www.nabu.de 03.03.2010 -
Am heutigen Tag der Artenvielfalt fordert der NABU Bund und Länder auf, bedrohte Arten aktiver zu schützen. Doch auch jeder Einzelne kann etwas für den Artenschutz tun. Bauen Sie einen Nistkasten, pflanzen Sie einen Baum oder geben Sie dem Kormoran Ihre Stimme.
Jeder kann mitmachen!
Mehr auf den Seiten des Bundesverbandes
NABU startet den Countdown
Gemeinsam wandern - Deutschlands Vielfalt erleben!
Das Bundesumweltministerium (BMU) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) rufen anlässlich des Internationalen Jahres der Biologischen Vielfalt zu bundesweiten Wanderveranstaltungen auf. Zwischen dem 20. Mai und dem 20. Juni 2010, insbesondere am Tag der biologischen Vielfalt - Pfingstsamstag, 22. Mai 2010 - soll durch die Wanderungen die Biodiversität in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden.
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Gentechnik kommt durch die Hintertür
EU erlaubt Anbau der Gen-Kartoffel Amflora
www.nabu.de 02.03.2010 -
Der Anbau der Gen-Kartoffel Amflora ist genehmigt worden. Amflora ist keine Speisekartoffel. Die Knollen dienen als Stärkeproduzenten für die Industrie. Doch dadurch besteht die Gefahr, dass Gentechnik durch die Hintertür salonfähig gemacht wird. Schon in diesem Jahr soll der Anbau beginnen.
Mehr
auf den Seiten des Bundesverbandes.
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Eulen und Käuze suchen ein Zuhause
Von Waldemar Wachtel
Garbsen, 29.02.2010 -
Der lange Winter bringt für die Eulenpopulationen herbe Verluste.
Wer kennt nicht die wunderschönen Jäger der Nacht mit Ihrem feinen Gehör.
Auf einem Sportplatztor sitzend können die Eulen und Käuze am weit entfernten zweiten Tor Bewegungen von Mäusen hören, ihre Hauptbeute.
Eulen haben die Menschen von jeher fasziniert - als Symbol der Weisheit. Noch heute ziert der Steinkauz die griechische 1-Euro-Münze. Weil sie sich im Laufe der Evolution immer mehr als Kulturfolger dem Menschen und seinen Siedlungen anpassten, leiden sie natürlich auch besonders in starken Wintern und den immer weiteren Wärmedämmungen mit verschlossenen Zufluchten in Scheunen, Fabrikhallen, Kirchtürmen und anderen geeigneten Nist-, Brut- und Nahrungsquellen.
Es wäre manchem von uns leicht, den Eulen und Käuzen zu helfen. "Daher ruft der Naturschutzbund NABU dazu auf, für Eulen im eigenen Wirkungsbereich aktiv zu werden, sei es im großen Garten oder Park, auf dem Bauernhof oder in der Fabrikhalle, im Kirchturm oder im Wald", wie der NABU-Vorsitzende Waldemar Wachtel vom Stadtverband Garbsen und Regionalverband Hannover betont.
"Die Naturschutzverbände haben für viele Eulenarten spezielle Nisthilfen entwickelt, die sich in Jahrzehnten gut bewährt haben: So für den Waldkauz einen großen Nistkasten, der für weitläufige, alte Gärten mit entsprechendem Baumbestand geeignet ist, ebenso ein großvolumigen Schleiereulenkasten für Scheunen, Hallen und Kirchtürme, eine Steinkauzröhre für Obstwiesen und Dorfränder sowie einen Nistkorb für Waldohreulen", berichtet Waldemar Wachtel weiter.
Sie können unseren heimischen Eulen enorm helfen, wenn viel mehr dieser Nisthilfen gebaut und angebracht würden.
Der NABU hält daher wieder sein Infopaket "Eulen" bereit - mit einer Bauplansammlung für Nisthilfen aller Art sowie einer Farbbroschüre, in der alle heimischen Eulenarten vorgestellt werden, und einem Schleiereulenposter. Dieses kann angefordert werden gegen Einsendung von 5 Euro beim NABU, Stichwort "Eulen", Schlosswall 15, 26122 Oldenburg, dem NABU Naturshop, Am Eisenwerk 13, 30519 Hannover, Mail: info@nabu-natur-shop.de, Tel.: 0511 / 21 571-11 oder NABU Garbsen, Tel.: 05137 / 87 79 975.
Mehr
unsere Ansprechpartner für Vögel.
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Aktuelle Ausgabe 1/2010 des Mitgliedermagazins "HVV-Info"
www.nabu-hannover.de 28.02.2010 -
Die aktuelle Ausgabe 2/2008 des Mitglieder- magazins "HVV-Info" ist erschienen.
Aus dem Inhalt:
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Beitrag Entomologische Besonderheiten, von Eckhard von Holdt
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Einladung zur Jahreshauptversammlung
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Bestandsentwicklung der Eisvögel in unserem Beobachtungsgebiet nach dem Kältewinter 2008/2009, von Inge Scherber
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Avifaunistischer Sammelbericht – Heimzug und Brutzeit 2009, von Konrad Thye
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Kurz berichtet:
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Aus Laatzen, von Sigrid Lange
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Aus Sehnde und Lehrte, von Jürgen Schumann
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Aus Hannover
Mehr inklusive Download als PDF
auf den Seiten des HVV NABU Hannover.
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Aigner muss klare Haltung beibehalten
NABU-Stellungnahme zum Monsanto-Rückzug bei Klage zum Genmais-Verbot
www.nabu.de 19.02.2010 -
In diesem Jahr wird wahrscheinlich wieder kein gentechnisch veränderter Bt-Mais auf deutschen Äckern stehen. Das Verwaltungsgericht Braunschweig hat Ende vergangener Woche das „Ruhen des Verfahrens“ in Sachen Monsanto angeordnet, da sich die beiden Streitparteien - das Bundesagrarministerium und Monsanto - nach eigenem Bekunden nun außergerichtlich einigen wollen. ...
Mehr
auf den Seiten des Bundesverbandes.
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Naturschutzrecht im Landtag verabschiedet
Entwürfe deutlich verändert, dennoch Naturschutzrecht verschlechtert
www.nabu-niedersachsen.de 17.02.2010 -
Im Niedersächsischen Landtag wurde über die Neuordnung des Naturschutz- und Wasserrechtes und das Gesetz zur Umweltverträglichkeitsprüfung abgestimmt. Der NABU Niedersachsen begrüßt, dass die vom Niedersächsischen Landtag beschlossenen Gesetze weitreichende Änderungen gegenüber den katastrophalen Entwürfen erfahren haben.
NABU-Landesvorsitzender Dr. Holger Buschmann sagte anlässlich der heutigen Abstimmung im Niedersächsischen Landtag: „Nichtsdestotrotz reichen die heute beschlossenen Gesetze bei weitem nicht, um den weiteren Verlust der biologischen Vielfalt aufzuhalten, im Gegenteil werden sie den Verlust beschleunigen. Denn sie bedeuten eine Aufweichung der bisherigen Gesetzeslage, obwohl eigentlich eine Verbesserung des Naturschutzrechtes notwendig gewesen wäre.“ ...
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Umweltthema Nummer eins gesucht
Online-Bürgerbeteiligung des Bundesumweltministeriums
www.nabu.de 15.02.2010 -
Welches Umweltthema braucht mehr Aufmerksamkeit? Wo besteht besonderer Handlungsbedarf? – Das Bundesumweltministerium möchte von möglichst vielen Menschen erfahren, was sie dazu denken und hat dazu eine Online-Bürgerbeteiligung ins Leben gerufen.
Jede und jeder kann seine Meinungen äußern, Vorschläge machen und die Beiträge von anderen kommentieren und bewerten. Wer mitmacht, kann zu einem Kreis von Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehören, die anschließend nach Berlin eingeladen werden. Dort sollen ausgewählte Themen in Gesprächsrunden mit Experten, Verbandsvertretern und Mitarbeitern des Ministeriums vertiefend behandelt werden. ...
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Abschlussveranstaltung "GIS-gestütztes Gebietsmonitoring im Ehrenamt"
Von Waldemar Wachtel
Hannover, 29.01.2010 -
Am 28.01. 2010 fand die o. a. Veranstaltung statt. Wobei der Titel sich lediglich auf den
Abschluss der Entwicklungs- und der ersten Erprobungsphase beziehen kann.
Mit über 50 Teilnehmern/innen von der Region Hannover, dem NLWKN, den Kommunen,
Vertreter/innen anderer Bundesländer und der Naturschutzverbände war diese Fachtagung
entsprechend der Bedeutung gut besucht. Allerdings ist auch kritisch anzumerken, dass
sowohl die Landesverbände des NABU und des BUND wie auch die Gruppen und
Stadtverbände des NABU RV zu gering vertreten waren.
Das Projekt wurde erstmals Anfang 2008 als Ideenfindung im NABU RV Hannover vorgestellt.
Nach ausgiebiger Diskussion wurde mehrheitlich beschlossen, dass der NABU RV mit einem
Schreiben an die Deutsche Bundesumweltstiftung (DBU) eine Unterstützung dieses für den
ehrenamtlichen Naturschutz zukunftsweisenden Projektes befürwortet und den DBU um
Unterstützung bittet.
Die umfang- und aufschlussreichen Präsentationen durch das Software- und Systemhaus IP
SYSCON GmbH überzeugten sowohl die Vertreter/innen des Landes, der Region Hannover wie
auch die der Naturschutzverbände.
Fragen über Inhalte, Ergänzungen, Flexibilisierungen und Darstellungen von Karten und
Masken konnten überzeugend beantwortet werden. Die gesamten Präsentationen waren für
den jetzigen Entwicklungs- und Entscheidungsstand beeindruckend.
Allein die Abschlussdiskussion brachte eine klare Ernüchterung.
So sind noch keinesfalls die Trägerschaft und somit die Kostenübernahme für die Einführung
und Weiterentwicklung der Software, die Verbreitung und die Zugriffsberechtigung der
einzelnen Themenfelder und Masken, sowie mögliche Urheberechtsfragen und die
Kostenregelungen für Kartenmaterialien sichergestellt.
Mit anderen Worten: Das Projekt steht, die Inhalte und die Verwertbarkeiten, die
hervorragenden Vernetzungsmöglichkeiten wären gegeben, wenn sehr bald positiv
entschieden werden könnte.
Da diese Softwareeinführung und Verbreitung insbesondere auch erhebliche Erleichterungen
für die ohnehin in der Pflicht stehenden bedeuten können, sind hier in erster Linie das Land
Niedersachsen und in zweiter Linie die Region Hannover aufgefordert, Kostenregelungen zu
prüfen und sehr bald umzusetzen. Insofern muss auch kritisch angemerkt werden, das bei der
sehr fruchtbaren Abschlussdiskussion niemand von der Verwaltungsspitze der Region
Hannover anwesend war, um die hier genannten konstruktiv-kritischen Punkte aufzunehmen
und zeitnah zu beantworten. Hoffentlich wird die heute gebotene Chance für
Arbeitserleichterungen und die Möglichkeit der besseren Vernetzung und Darstellung von
wichtigen Daten sehr bald genutzt und dauerhaft gewährleistet. Zielsetzung des Projektes
"GIS" war es, mit einer standardisierten, digitalen Erfassung und Dokumentation von
planungsrelevanten Geofachdaten einen interoperablen Datenaustausch zu gewährleisten und
die Zusammenarbeit zwischen dem amtlichen und dem ehrenamtlichen Naturschutz zu
stärken.
Immerhin sind ca. 150.000 Personen ehrenamtlich im Natur-, Tier- und Naturschurschutz aktiv.
Allein im NABU gibt es mindestens 25.000 aktive Mitglieder mit mehr als 5,5 Millionen Stunden
freiwilliger Arbeit pro Jahr.
Viele dieser Aktiven betreiben Umweltbeobachtungen nach § 12 BNatSchG.
Es ist also ein sehr lohnendes Ziel, all diesen Ehrenamtlichen die Chancen der
Arbeitserleichterung und der besseren vernetzung untereinander und mit den relevanten
Behörden zu ermöglichen.
In absehbarer Zeit werden wir sicherlich die Möglichkeit eröffnen können, weitere Einzelheiten
dieses Projektes in Regional- oder anderen gruppenspezifischen Versammlungen vorzustellen
oder präsentieren zu lassen.
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US-amerikanische Studie weist Bt-Toxin in allen untersuchten Gewässern nach
Ist Genmais eine Gefahr für unsere Gewässer?
Neue Erkenntisse über die Auswirkungen des Genmais-Anbaus
www.nabu.de 27.01.2010 -
Gentechnisch veränderter Mais enthält ein Gift gegen die Schmetterlingsart Maiszünsler, das so genannte Bt-Toxin. Bislang hat sich die Wissenschaft noch wenig Gedanken darüber gemacht, ob sich der Anbau von Bt-Mais außer auf den Maisschädling auch auf das Leben in angrenzenden Bächen und Seen auswirken kann. Interessante Versuchstiere sind für diese Frage Köcherfliegen. Diese sind nahe mit Schmetterlingen verwandt, ihre Larven leben in Gewässern und spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem. In Deutschland sind 313 Köcherfliegenarten bekannt, allein in Brandenburg leben 165 Arten, darunter auch gefährdete. Bisher gibt es jedoch noch keine ökotoxikologischen Untersuchungen, welche Auswirkungen Bt-Toxin auf Köcherfliegenlarven hat. ...
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NABU Garbsen unterstützt das bundesweite Netzwerk „Willkommen Wolf"
Von Waldemar Wachtel
Garbsen, 23.01.2010 -
Bei der bundesweiten NABU-Fachtagung im Neuen Rathaus Hannover nahm auch eine Delegation aus Garbsen teil.
Vor gut zehn Jahren ist der Wolf nach Deutschland zurückgekehrt. Seit dem Jahr 2.000 werden fast jährlich Wolfswelpen in unserer Kulturlandschaft geboren. Ca. sechs Wolfsfamilien haben sich bisher in Sachsen angesiedelt. Das Territorium einer Familie ist ca. 300 qkm? groß. Nachgewiesene Abwanderungsdistanzen von Jungwölfen, die Ihre Rudel verlassen, können über 1.000 km betragen. Wenn ein geeigneter Lebensraum vorhanden ist, kann er diesen als Langstreckenläufer binnen weniger Wochen an jedem Punkt in Deutschland erreichen. In Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Hessen und Bayern können sich daher durchaus dauerhafte Wolfsterritorien bilden.
Als Rückkehrer in sein ehemaliges Verbreitungsgebiet ist der Wolf ein natürlicher Bestandteil unseres Ökosystems. Deshalb hat der NABU mit dem Rückhalt diverser internationaler, europäischer und deutscher Naturschutzabkommen, Richtlinien und Gesetze die den Wolf schützen, seit Jahren viele Aktivitäten auf kommunaler, landes- und bundesweiter Ebene zum Schutz des Wolfes ergriffen und durchgeführt. Dazu zählen Fachtagungen an denen Politiker, Jäger, Landwirte,
Naturschützer, Wissenschaftler und andere Interessengruppen teilnehmen.
Sinn und Zweck all dieser Veranstaltungen für und mit der Öffentlichkeit ist es, das Verständnis für den Wolf zu wecken, Ängste abzubauen, Sorgen bei den Tier- und insbesondere bei Schafhaltern sowie den Jägern abzubauen und eine offene Informationslage zu schaffen.
„Der NABU Garbsen hat bereits vor zwei Jahren mit Informationsveranstaltungen zum Wolf begonnen. Das Interesse der Bürger aber auch einiger Jäger, Landwirte und Politiker war sehr groß,“ sagt Waldemar Wachtel vom NABU Garbsen und NABU Regionalverband Hannover. Mit Unterstützung der Mitgliedsstaaten der EU und des Bundesamtes für Naturschutz (BfA) soll jeweils im Kernvorkommen der Wolsregionen ein Monitoring durchgeführt oder aufgebaut werden. Damit wird die Grundlage einer regelmäßigen, strukturierten Überwachung ermöglicht. Als Grundlage zur Bewertung von Wolfsnachweisen dienen die international bewährten Kriterien des Status and Conservation of the Alpine Lynx Population (SCALP).
Welche Sympathien die Wölfe auch in der Öffentlichkeit erreichen, zeigen u. a. die vielen Wolfspatenschaften Prominenter wie dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulf, Schauspieler Hardy Krüger jr. und Mariele Millowitsch.
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Willkommen Wolf.
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Viele Schleiereulen erleiden den Hungertod
Von Waldemar Wachtel
Hannover, 22.01.2010 -
Die lang anhaltende tiefe Schneedecke mit den starken Frösten dieses Winters rafft eine große Anzahl von Schleiereulen dahin. Der NABU hat in den letzten zwei Wochen ca. 28 Anrufe von Bürgern und Landwirten erhalten, die in Teilen von Garbsen, Neustadt und Wunstorf geschwächte oder tote Schleiereulen meldeten. Leider konnten nur die wenigsten zur weiteren Betreuung in die Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen vermittelt werden. Weit über 20 Eulen konnten nur noch tot registriert werden.
"Das ist ein herber Rückschlag für die sich im Bestand gut erholten Schleiereulen, die ehrenamtlichen Naturschützer und die Landwirte, die zum Schutz dieser wunderbaren Vögel beigetragen haben", so Waldemar Wachtel vom NABU Garbsen und Regionalverband Hannover. Noch vor wenigen Jahren waren diese Eulen im Bestand stark gefährdet. "In lang anhaltenden schneereichen Wintern können ganze Populationen dieser wunderbaren Jäger der Nacht verloren gehen", berichtet Wachtel weiter. Deshalb dankt Wachtel insbesondere den Landwirten, die an geschützten Stellen und offene Scheunen Lock- oder Futterstellen für Mäuse anlegen. Etwas Stroh oder Heu mit Körner- oder Getreideeinstreu kann durch das Anlocken der Mäuse auch das Überleben der Eulen sichern. Wachtel dankt aber auch all den Bürgern, die Fundstellen von geschwächten oder toten Eulen melden oder diese umgehend in die Artenschutzstation für Wildtiere in Sachsenhagen bringen. Zu erreichen ist die Station über Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen, Hohe Warte, 31553 Sach-senhagen, Tel.: 05725-7087-30, Handy: 0171 6831000, Mail: info@wildtierstation.de. Sachsenhagen liegt südwestlich von Wunstorf.
In dringenden Notfällen können auch die örtlichen Tierärzte konsultiert werden. In der Regel helfen diese gern. Bei weiteren Problemen kann der NABU unter Tel.: 05137 / 87 79 975 informiert werden.
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unsere Ansprechpartner für Vögel.
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Atommüll aus der Asse zurückholen
Atomkonzerne müssen für die Asse-Sanierung zahlen
www.nabu.de 15.01.2010 -
Der NABU fordert, die radioaktiven Abfälle so weit wie möglich aus dem einsturzgefährdeten, unterirdischen Atommülllager Asse zurückzuholen. Nur so könne die Langzeitsicherheit gewährleistet werden. „Wir können den Atommüll nicht einfach da unten liegen lassen und Beton darüber kippen. Deckel drauf und hoffen, dass nichts passiert – das ist kein Rezept für die Zukunft“, erklärt NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Es sei allerdings zu prüfen, ob der Zustand der Grube und der 126.000 Atommüllfässer eine vollständige Rückholung zulasse. ...
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NABU begrüßt EuGH-Urteil zum Schutz der Ems
Auch Niedersachsen muss sich an die Spielregeln der EU halten
www.nabu-niedersachsen.de 14.01.2010 -
Der NABU hat die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zum Schutzstatus der Tideems und des Emsästuars in den Landkreisen Leer und Aurich sowie in der Stadt Emden begrüßt. Unter der Bezeichnung ‚Unter- und Außenems’ soll das Gebiet durch die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) der Europäischen Union geschützt werden.
Dr. Holger Buschmann, NABU-Landesvorsitzender Niedersachsen, erklärte: „Wir begrüßen das Urteil. Es ist ein großer Erfolg für die wildlebenden Tiere und Pflanzen an und in der Ems. Unsere Auffassung und wiederholt vorgetragene Forderung, bei einer Ausweisung von Schutzgebieten nach der FFH-Richtlinie ausschließlich naturschutzfachliche Kriterien anzusetzen, wurde voll und ganz bestätigt. Die Ausbaggerungen und andere Arbeiten an der Ems müssen jeweils einzeln als Vorhaben mit Auswirkungen auf den Fluss und das Schutzgebiet geprüft werden. Wir sind sicher, dass nach diesem Urteil nun das Gebiet zügig unter Schutz gestellt wird.“
Die Stadt Papenburg hatte sich jedoch gerichtlich dagegen gewehrt, das Gebiet als Schutzgebiet von europäischer Bedeutung (‚Natura 2000’) zu melden. Dazu hatten sich die Mitgliedstaaten der Europäischen Union aber bereits 1992 mit Verabschiedung der FFH-Richtlinie verpflichtet. ...
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Eulen und Greifvögel leiden unter dem starken Winter
Von Waldemar Wachtel
Hannover, 08.01.2010 -
"Die lang anhaltende tiefe Schneedecke mit den relativ starken Frösten dieses Winters bedroht viele Greifvögel. Der NABU hat schon mehrere Hilfeersuchen für entkräftete oder Anrufe über tote Greifvögel erhalten", berichtet Waldemar Wachtel, Vorsitzender des NABU Regionalverbandes. "Insbesondere sind jetzt die Eulenarten und hier insbesondere die Schleiereulen stark gefährdet. In lang anhaltenden schneereichen Wintern können ganze Populationen dieser wunderbaren Jäger der Nacht verloren gehen", berichtet Wachtel weiter. Deshalb bittet der NABU insbesondere die Landwirte unter geschützten Schauern/Schobern/offene Scheunen Lock- oder Futterstellen für Mäuse anzulegen. Etwas Stroh oder Heu mit Körner- oder Getreideeinstreung kann durch das Anlocken der Mäuse auch das Überleben der Eulen sichern. Aus Erfahrung und durch Beobachtungen wissen Ornithologen, dass diese angelegten Futterstellen sehr schnell von den Eulen erkannt werden. Einfluglöcher oder Teilöffnungen in den Scheunen können auch hilfreich sein.
Einige andere heimische Eulen können sich auch von kleineren Vögeln ernähren.
Wenn entkräftete oder verletzte Greifvögel gefunden werden, sollte der Vogel zunächst in einen dunklen, gut belüfteten nicht zu großen Karton mit einer rauen Einlage gesetzt werden, damit er sich hier zunächst beruhigen und erholen kann. Dann sollte umgehend die Artenschutzstation für Wildtiere in Sachsenhagen informiert werden oder der Vogel dorthin gebracht werden.
Zu erreichen ist die Station über Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen, Hohe Warte, 31553 Sachsenhagen, Tel.: 05725-7087-30, Handy: 0171 6831000, Mail: info@wildtierstation.de. Sachsenhagen liegt südwestlich von Wunstorf.
In dringenden Notfällen können auch die örtlichen Tierärzte konsultiert werden. In der Regel helfen diese gern. Bei weiteren Problemen kann der NABU unter Tel.: 05137 / 87 79 975 informiert werden.
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NABU-Appell: Winterfütterung rettet viele Vögel
Von Waldemar Wachtel
Hannover, 07.01.2010 -
Der Winter zeigt weiterhin sein grimmiges Gesicht - und macht damit den Gefiederten ordentlich zu schaffen: Die Vögel haben große Probleme, Nahrung zu finden. Deshalb sollte die Winterfütterung jetzt forciert werden, rät der Naturschutzbund NABU. Waldemar Wachtel, Vorsitzender für Garbsen und den Regionalverband Hannover: "Die kalten und insbesondere die sehr schneereichen Tage sind für die Vögel verheerend, weil sie derzeit weder Insekten noch ausreichend Samen aus dem Vorjahr finden können. Die Ausräumung der Landschaft und Gärten hat dazu geführt, dass großer Nahrungsmangel herrscht; wo einst artenreiche Wegraine mit Stauden und Stängeln waren, an denen die Gefiederten Samen und in den Stängeln überwinternde Insekten als echte Eiweißbomben fanden, gähnen heute oft abgeerntete Maiswüsten, uniforme Gärten voller ökologisch fast wertloser Immergrünpflanzen oder gar versiegelte Flächen - Schmalhans ist Küchenmeister bei den Vögeln geworden."
Deshalb kann die art- und tierschutzgerechte Winterfütterung vielen Vögeln gerade in dichten Siedlungen sehr helfen - und sie führt Kinder an die Natur heran, stellt zudem für Senioren oft das einzige verbliebene Naturerlebnis dar. "Gut geeignet sind Futtertrichter, in denen das Futter vor Verschmutzung geschützt nachrutschen kann; auch raffiniert konstruierte Futterhäuschen gibt es mittlerweile in dieser Ausrichtung. Am besten eignen sich Futtermischungen, bei denen auch Feinfresser wie Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Erlenzeisig und andere bedacht werden sowie ausreichend Saaten und Sonnenblumenkerne als Energielieferanten für Dompfaff, Meise, Amsel, Grünfink und andere Futterhausbesucher. Sehr gut geeignet sind auch die so genannten
Energieblöcke, die wahre Kraftspender für die Vögel darstellen", berichtet Wachtel. Ein breites Angebot von Futter und Futtergeräten gibt es in den heimischen Bau- und Gartenmärkten oder beim NABU Natur Shop in Hannover, Tel. 0511 – 21571-11 oder 21571-81. Mail: info@nabu-natur-shop.de oder Internet: www.NABU-Natur-Shop.de.
Schon in den letzten zwei Jahren erhielt der NABU viele Fragen zum stark zurückgegangenen heimischen Singvogelbestand. Unterstützen wir unsere heimischen Vögel damit wir nicht den gesanglosen Frühling erleben.
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NABU fordert Baustopp für Biogasanlagen
Die Reißleine bei Biogas zum Wohle der Regionen ziehen!
www.nabu-niedersachsen.de 04.01.2010 -
Der NABU Niedersachsen fordert einen Baustopp für Biogasanlagen. Zukünftige Neubauten sollten nur im Rahmen einer vorliegenden Regionalplanung genehmigt werden, sofern eine 12-Monatskapazität zur Gärrestelagerung vorhanden ist. Der NABU Niedersachsen legte zudem 'Grundsätze für eine naturverträgliche Produktion' zum Schutz von Boden, Wasser und Grundwasser vor.
„Wir müssen in Niedersachsen die Reißleine ziehen, denn wir haben kein zweites Niedersachsen im Kofferraum. Die Vermaisung unserer Landschaft durch Anbau von Mais zur Futtergewinnung und für Biogasanlagen nimmt dramatisch zu“, erklärte Bioenergieexperte Uwe Baumert vom NABU Niedersachsen. Das Multitalent Biogas mit - Kraft, Wärme, Beweglichkeit und Speicherung - erfordere eine sensible Umsetzung.
In einzelnen niedersächsischen Regionen beansprucht Mais mehr als 50 Prozent der Ackerfläche, ein Ende ist nicht abzusehen und auch der Regenwurm wird verdrängt. „Die Produktivität des Regenwurms ist für die Zukunft unserer Gesellschaft wichtiger als die Produktivität der größten Bank“, bilanzierte der NABU-Experte und liefert auch gleich die Begründung: „Regenwürmer meiden Mais, weil Futter aus organischem Zersetzungsmaterial fehlt, damit ist die Bodenfruchtbarkeit in vielen Regionen gefährdet“. ...
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Biogasanlagen in der Kritik (NABU Wedemark vom 30.11.2009).
NABU-Grundsätze Biogas (Stand: Februar 2010)
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Viele nützliche und hilfreiche Informationen stehen bereit
Der LFA Feldherpetologie und Ichthyofaunistik des NABU Niedersachsen hat eine neue Internetpräsenz
Hannover, 09.12.2009 -
Der Landesfachausschuss (LFA) Feldherpetologie und Ichthyofaunistik des NABU in Niedersachsen hat nun eine eigene Internetpräsenz. Bisher wurden die Themen des LFA unter der Internetpräsenz "Ein König sucht sein Reich in der Region Hannover" dargestellt (NABU Regionalverband Hannover; www.laubfrosch-hannover.de).
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auf den Seiten des LFA.
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NAJU-Gruppe gewinnt Umweltschutzpreis 2009
Bissendorf, 07.12.2009 -
Für die engagierte Naturschutzarbeit mit Kindern hat der Rat der Gemeinde dem Team Jugendarbeit des NABU Wedemark am 7.12.2009 den Umweltschutzpreis 2009 der Gemeinde Wedemark verliehen. Bürgermeister Bartels überreichte den Preis an Martin Lilienthal und Heide Winterfeldt. Der NABU Wedemark freut sich sehr über diesen Preis und wird das Preisgeld in Höhe von 750 Euro für seine Jugendarbeit verwenden.
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Über 200 Delegierte aus ganz Deutschland kamen zur Bundesdelegiertenversammlung nach Potsdam/Brandenburg
NABU vom wieder gewählten Ministerpräsidenten Matthias Platzeck in Potsdam empfangen
Hannover/Potsdam, 09.11.2009 -
Waldemar Wachtel, erster Vorsitzender des NABU Stadtverbandes Garbsen und des Regionalverbandes Hannover war als gewählter Delegierter des Landesverbandes Niedersachsen mit weiteren 200 Delegierten aus ganz Deutschland zur Bundesdelegiertenversammlung nach Potsdam/Brandenburg eingeladen.
Der NABU als größter deutscher Naturschutzbund mit ca. 450.000 Mitgliedern zieht für 2009 ein positives Resümee und führt für 2010 viele neue Projekte auf nationaler und internationaler Ebene auf. Er ist der einzige Naturschutzverband, der durchgehend flächenmäßig organisiert und von den Gruppen vor Ort gut vertreten wird. Damit ist er gefragter Ansprechpartner von Bürgern, den Schulen und auf allen Ebenen auch konstruktiv-kritisch für die Politik. Dies betonte insbesondere auch Ministerpräsident (MP) Platzeck in seiner Begrüßungsrede und in kleinen Gesprächsrunden. Als eine besonders erfolgreiche Kooperation zwischen dem NABU und dem Land Brandenburg führte Platzeck Europas größtes Flussrenaturierungsprojekt an der Havel auf. Diese Renaturierung ist auf ca. 12 Jahre ausgelegt. Der ebenfalls als Gast anwesende sehr naturverbundene Großunternehmer Dr. Michael Otto vom Otto-Versand und Vorsitzender der Michael-Otto-Stiftung, Hamburg, unterstützt das Projekt weiter mit der Überreichung eines Schecks über einen bedeutenden Betrag.
Der Bundesvorstand des NABU dankte Platzeck für die Unterstützung des Landes bei weiteren Naturschutzprojekten in Brandenburg. Wachtel gratulierte Platzeck in einem persönlichen Gespräch zur Wiederwahl als MP. Weiter äußerte er, dass er sich auch ein ähnliches Engagement von der Landesregierung in Niedersachsen wünschen würde, die bisher nicht mal den Anforderungen der EU nachkommt, fristgerecht genügend FFH-Gebiete auszuweisen. Auch das Naturschutzgroßprojekt Hannoversche Moorgeest wird zu schleppend vorangetrieben.
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Naturschutzgroßprojekt Hannoversche Moorgeest.
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Vogel des Jahres 2010
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Mehr zum Kormoran auf den Seiten des Bundesverbandes |
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RANA 11
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Die RANA 11 ist da !
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Aktuelle Ausgabe 1/2010
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Das Mitgliedermagazin des "HVV-Info"
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Das Schloss im Moor
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Eine Sage aus dem Bissendorfer Moor
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Regenland
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Moorlandschaften in Niedersachsen nach Torfabbau
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"Die Vögel der Stadt Hannover"
2. Auflage erschienen
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von Dieter Wendt
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"Amphibien und Reptilien im Schaumburger Land und am Steinhuder Meer"
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von Holger Buschmann, Bruno Scheel & Thomas Brandt
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"HVV Jubiläumsausgabe erschienen"
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Mitgliedermagazin "HVV-Info": Sonderheft zum 125-jährigen Jubiläum
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Treten Sie ein für Mensch und Natur
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Werden Sie Mitglied im NABU - die Natur braucht Ihre Hilfe. |
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Schauen Sie einfach mal rein!
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