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  Archiv: März 2007
- nicht nur vom Regionalverband Hannover

 
 

 

 

Aktuelle Ausgabe des "HVV-Info" 1/2007

Aktuelle Ausgabe des "HVV-Info" 1/2007 Hannover 16.03.07 Das neue HVV-Info ist da mit Berichten über ein Schwalbenparadies in Hannover, Wohnungsnot bei den Schwalben, dem avifaunistischen Sammelbericht zu Heimzug und Brutzeit 2006 und vielen weiteren Neuigkeiten zum Naturschutz in Hannover, Hemmingen, Laatzen und Sehnde/Lehrte.

Mehr: auf den Seiten des HVV .

 

 

Intensiv-Nutzung lässt die Landschaft verarmen
Laut neuer Roter Liste sind 72 Prozent aller Lebensraumtypen gefährdet

www.NABU.de 29.03.2007 Rund 72 Prozent der 690 verschiedenen Lebensraumtypen in Deutschland sind im Rückgang begriffen oder sogar akut von der Vernichtung bedroht. So lautet kurgefasst das Ergebnis der neuen "Roten Liste der gefährdeten Biotoptypen". "Das zeigt, dass die Anstrengungen zum Schutz der Arten- und Lebensraumvielfalt auf allen Ebenen fortgeführt werden müssen", so Bundesumweltminister Sigmar Gabriel bei der Vorstellung der Roten Liste in Berlin. "Der Verlust an Lebensräumen ist in vielen Fällen nicht oder nur mit großem Aufwand rückgängig zu machen. Sterben Tier- und Pflanzenarten aus, ist dies unwiderruflich."
...

Mehr auf den Seiten des Bundesverbandes:
http://www.nabu.de/m06/m06_01/06432.html

 

 

Neue Literatur - Tipps
Bereits 2005 sind zwei sehr empfehlenswerte Bücher erschienen

pic pic

Wir können beide Bücher sehr empfehlen!

In den "Kleingewässern Nordrhein-Westfalens" werden viele für den Biotop- und Artenschutz relevante und wichtige Aspekte umfassend beschrieben und erläutert. Dieser monographische Band gehört in die Bibliothek eines jeden Naturschutzaktiven, Planers und Behördenmitarbeiters.
Mehr: zur Rezension.

In der "Libellenfauna Sachsens" werden alle 68 bekannten Libellenarten Sachsens ausführlich in Artkapiteln und anhand von hervorragenden Farbbildern beschrieben. Das Buch ist jedem Entomologen, Insekten- und vor allem Libellenkundler zu empfehlen.
Mehr: zur Rezension.

mz

 

 

Das Leinehochwasser ist da
Nun kam es doch noch: das Leinehochwasser

Von Uwe Manzke

pic

Hannover 26.03.07 Infolge der starken Regen- und Schneefälle der vergangenen Tage hat das Hochwasser der Leine die Region Hannover erreicht. Wie fast in jedem Jahr führt die Leine im Frühjahr Hochwasser. Das Hochwasser bringt nicht nur Gefahren für den Menschen und seine "Kulturgüter", es ermöglicht vielen Tieren und Pflanzen das Überleben. So können im gesamten Leinetal nach der Überflutung in den wassergefüllten Flutmulden, Über- schwemmungstümpeln und temporären Altarmen nach dem Ablaufen des Hochwassers lebende Fossilien, die sogenannten Urzeitkrebse, gefunden werden.

Im Rahmen unseres Kleingewässer- schutzprojektes "Ein König sucht sein Reich" erfassen wir neben den Amphibien, Libellen, Süßwasser-Schnecken und Muscheln und anderen limnischen Lebewesen auch die Urzeitkrebse. Wir wollen wissen, wo diese Tiere noch geeigneten Lebensraum finden.

Im Falle des Schuppenschwanzes Lepidurus apus scheint die Situation recht eindeutig. Der Schuppenschwanz ist fast noch in der gesamten rezenten (aktuellen, heutigen) Überflutungsaue der Leine zu finden. Obwohl viele Fortpflanzungsgewässer vernichtet und beispielsweise zu Ackerland umgebrochen wurden, kann man diesen Urzeitkrebs noch an einigen Stellen im Leinetal finden.

pic Im Gegensatz dazu ist der Kiemenfuss Eubranchipus grubei viel seltener. Auch diese Art ist früher wohl im gesamten Leinetal vorgekommen. Nachweise existieren nur noch im Unterlauf der Leine, kurz vor der Mündung in die Aller. Es gibt allerdings weitere Vorkommen, außerhalb des heutigen Leinetals, beispielsweise in ehemaligen Flachsrotten bei Heeßel, in Waldtümpeln und Bombentrichtern bei Devese und im Gaim sowie in einem Graben in Langenhagen. Vor allem die Waldtümpel und Bombentrichter sind hochgradig bedroht, da diese immer wieder mit den unterschiedlichsten Materialien angefüllt werden.

pic Nachdem das Leinehochwasser abge- laufen ist, planen wir eine Erfassung des Schuppenschwanzes im Leinetal. Jeder kann mitmachen. Sie brauchen nur ein Paar Gummistiefel und ein Küchensieb. Wir informieren Sie, sobald die ersten Schuppenschwänze gesehen werden. mz

Kontakt und Kurzinfo über Urzeitkrebse.



Informationen zur südlichen Leineaue finden Sie auf den Seiten des NABU Laatzen:
http://www.nabu-laatzen.de/leineaue.html .

Auf den Seiten des NABU Hannover (HVV) finden Sie einen Beitrag über die "Storchenwiese bei Wilkenburg":
http://www.nabu-hannover.de/storchenwiese.html .

 

 



Neues von den Seiten des Bundesverbandes (vom 15. bis 23. März 2007; vgl. NABU-Newsletter vom 22. März 2007):

Es kommt vor allem auf den Standort an
Neue NABU-Studie zur Auswirkung von Windrädern auf Vögel und Fledermäuse

www.NABU.de 20.03.2007 Der Ausbau der Windkraft kann sich negativ auf Vögel und Fledermäuse auswirken, da Windkraftanlagen eine Stör- oder Unfallquelle sind. Doch es kommt vor allem darauf an, wo Windräder gebaut werden. Dies belegte vor zwei Jahren eine Studie des Bergenhusener Michael-Otto-Instituts im NABU. Jetzt liegt eine neue Studie Instituts vor, die im Auftrag des Landesamtes für Natur und Umwelt Schleswig-Holstein (LANU) entstanden ist. Darin wurden 45 neue Untersuchungen ausgewertet, um die Auswirkungen neuer, moderner und größerer Windmühlen besser beurteilen zu können.
...

Mehr auf den Seiten des Bundesverbandes:
http://www.nabu.de/m07/m07_05/06358.html

NABU lehnt weitere Elbvertiefung ab
Tschimpke: Fluss droht endgültig zum Wirtschaftskanal zu verkommen

www.NABU.de 19.03.2007 Anlässlich des am Mittwoch beginnenden Planfeststellungsverfahrens hat der NABU seine ablehnende Haltung gegenüber der geplanten Elbvertiefung bekräftigt. "Durch die Vertiefung des Elbfahrwassers auf 136 Kilometer Länge wird die Elbe ökologisch weiter zerstört und zu einem Wirtschaftskanal verkommen", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Der NABU fordert ein gesamtnorddeutsches Hafen- und Küstenkonzept für Mensch und Natur, das auch den laufend steigenden Meeresspiegel berücksichtigt. Irreparable Schäden für Natur und Umwelt und verstärkte Hochwassergefahren sprechen gegen eine weitere "Fahrrinnenanpassung". Gemeinsam mit den Vorsitzenden der NABU-Landesverbände Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein übte der NABU-Präsident scharfe Kritik an dem Vorhaben: "Bei einem Elbeausbau werden erneut Millionen von Steuergeldern zu Gunsten der Hamburger Hafenwirtschaft umgeschichtet. Das Ausbaggern der Fahrrinne und die dadurch entstehenden Folgekosten für den Hochwasserschutz bezahlen wir alle gemeinsam." In welchem Ausmaß durch die Elbvertiefung zusätzliches Geld in die Kassen Hamburgs gespült werde bzw. bei Nichtrealisierung Hamburg verloren gehe, sei bislang öffentlich nicht belegt worden. Ohne eine solche Bilanzierung sei die Aussage, der Hamburger Hafen würde dramatisch an Bedeutung verlieren, nicht nachvollziehbar.
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Mehr auf den Seiten des Bundesverbandes:
http://www.nabu.de/m06/m06_03/06349.html

Umweltminister-Treffen nichts als heiße Luft?
Tschimpke: klares Klimaschutzkonzept fehlt nach wie vor

www.NABU.de 19.03.2007 Der NABU hat die Ergebnisse des G8-Umwelt- ministertreffens als unzureichend kritisiert, da kein klares Klimaschutzkonzept vereinbart wurde.
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Um glaubwürdig und selbstbewusst bis zum Gipfel in Heiligendamm bei den Partnern auf Klima-Werbefeldzug zu gehen, müsse sich das G8-Gastgeberland Deutschland nun ohne Wenn und Aber zu einem CO2-Reduktionsziel von -40 Prozent bis 2020 verpflichten. "Deutschland muss beweisen, dass es mehr kann, als vom Zusammenbruch der Industrie Ostdeutschlands zu "profitieren", so Tschimpke. So seien zum Beispiel Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes der Pkw-Flotte bislang nicht im notwendigen Umfang erfolgt.
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Mehr auf den Seiten des Bundesverbandes:
http://www.nabu.de/m07/m07_06/06355.html

Feinstaub, Rauchverbot und die Reinheit des Deutschen Weines ...

Seehofer-Behörde setzt voll auf Täter-Schutz

Alte Kulturpflanzensorten sollen wegen Gen-Weizen umziehen

www.NABU.de 15.03.2007 Die Genbank für Kulturpflanzen im sachsen-anhaltinischen Gatersleben ist eine der größten ihrer Art weltweit. Hier werden die Samen von rund 150.000 alten und neuen Kulturpflanzen-Sorten für die Nachwelt erhalten. Um die Keimfähigkeit zu bewahren, müssen viele dieser Sorten – unter anderem Weizen aller Art – regelmäßig immer wieder auf speziellen Vemehrungsäckern ausgesät werden, so dass frisches Saatgut geerntet werden kann.

Nun hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) den Eigentümer der Genbank, das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK), aufgefordert, die Vermehrungsflächen zu verlagern. Grund: Das BVL hatte bereits im November einen Freisetzungsversuch von gentechnisch verändertem Weizen in unmittelbarer Nähe zu den Vermehrungsfläche genehmigt. Und nun bekommt man doch langsam kalte Füße. Die Gefahr von "Auskreuzungen" der Gen-Pflanzen in die alten Weizensorten sei halt nicht vollständig auszuschließen, so ein BVL-Sprecher. "Die Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer unterstellte Behörde widerspricht sich selbst und liefert damit einen absurden Schildbürgerstreich", kommentiert NABU-Präsident Olaf Tschimpke die Umzugsaufforderung.

Erst genehmigt man den Anbau von genmanipulierten Pflanzen, um dann zu betonen, dass man das Risiko durch die Gen-Pflanzen für nicht beherrschbar hält. Sollen also demnächst alle Bauern umziehen, wenn das BVL eine Freisetzung von Gen-Pflanzen in der Nähe ihrer Felder genehmigt? "Minister Seehofer muss diesem Treiben rasch Einhalt gebieten und sich endlich für einen glaubwürdigen Schutz von Natur und Verbrauchern vor der Agro-Gentechnik einsetzen", so Tschimpke weiter.
...
Mehr auf den Seiten des Bundesverbandes:
http://www.nabu.de/m06/m06_11/06329.html

Kommentar (mz): Erst der Brunnen, dann das Kind, dann der Deckel ?

 

 

Vandalismus oder Beutegreifer ?
Jedes Jahr aufs Neue gibt es Meldungen von getöteten und verstümmelten Erdkröten und Fröschen

Von Uwe Manzke

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Hannover 14.03.07 Wie jedes Jahr können zur Laichzeit der frühlaichenden Amphibienarten immer wieder tote und angefressene Erdkröten, Gras- und Moorfrösche sowie stellenweise auch Molche gefunden werden. Die Individuen sind zumeist sehr stark verstümmelt. So fehlen vielen Tieren die Gliedmaßen, die Haut ist auseinandergerisssen oder einem Handschuh gleich "umgestülpt". Zum Schrecken und Entsetzen der Naturfreunde leben viele der Amphibien noch und versuchen davon zu kriechen oder bewegen sich, wenn man sie berührt.

Mehr zu diesem Thema finden Sie hier .

Überfahrene und durch Luftdruckunterschiede getötete Kröten sehen anders aus
Mehr zu diesem Thema finden Sie hier .

 

 

Ein König sucht sein Reich
Die Grasfroschbalz hat begonnen !
In der Hannoverschen Moorgeest haben die Grasfrösche mit dem Ablaichen begonnen

Von Uwe Manzke

pic Hannover 12.03.07 Das sonnige Wetter mit hohen Temperaturen hat die Grasfrösche zum Ablaichen angeregt. Obwohl bereits am 01. März in Hannover-Bothfeld die ersten Laichballen des Grasfrosches gefunden wurden, waren die Exkursionen bis Sonntag, den 11. März zumeist vergeblich. Nun ist das Ablaichen in vollem Gange und aus den überschwemmten Wiesen und vielen der verbliebenen flachen Kleingewässer, aber auch aus Gräben sind die knurrenden Laute der balzenden Grasfrösche zu hören.

Der Grasfrosch, der Moorfrosch und die Erdkröte gehören zu den frühlaichenden Amphibienarten und finden sich als erste an den Laichgewässern ein. Oft überwintern die Grasfrösche auch in den Laichgewässern und können "sofort" mit dem Balzgeschäft beginnen.

Die Erdkröte hingegen überwintert an Land und unternimmt oft weite Wanderungen zu ihren Fortpflanzungsgewässern, die im Gegensatz zu den Ansprüchen des Grasfrosches tiefer und größer sind. Bekannt sind die Krötenwanderungen über Straßen, weshalb der NABU in der Region Hannover alljährlich knapp 20 "Amphibienwanderstrecken" betreut.

pic Der Grasfrosch gehörte "früher", wie der Spatz, zu den Allerweltsarten und war überall regelmäßig und häufig anzutreffen. Mittlerweile sind aber die meisten seiner Lebensräume dermaßen verändert worden, dass auch der Grasfrosch auf der Roten Liste der gefährdeten Arten geführt werden muß. Besonders die Ablaichgewässer, wie flach überschwemmte und überstaute Wiesen fehlen in unserer heutigen Kulturlandschaft. Diese sind jedoch die bevorzugten Ablaichplätze des Grasfrosches. Auch wenn Grasfrösche dort ablaichen, kann sich der Laich aufgrund der gründlichen Entwässerungsmaßnahmen nicht mehr entwickeln - in der Folge stirbt die Population aus. mz

Hier können Sie sich die balzenden Grasfrösche ansehen: Filmsequenz picGrasfroschbalz (© U. Manzke), ca. 36 sec und 2 MB (*.wmv).



Ergänzung vom 13. März 2007:

Auch die Moorfrösche sind bei der Balz zu beobachten :
Seit Sonntag, 11. März, also zeitgleich mit dem Grasfrosch, blubbert es auch in den Moorfroschlaichgewässern.

Mehr zum Amphibienschutz und über das NABU-Projekt "Ein König sucht sein Reich" finden Sie auf den Projektseiten des NABU Regionalverbandes zum Kleingewässerschutz unter www.laubfrosch-hannover.de .

 

 

Der neue Vorstand des NABU Regionalverband Hannover
Waldemar Wachtel zum 1. Vorsitzenden des NABU-Regionalverbandes gewählt

Garbsen 06.03.07 Die Delegierten der 15 NABU Gruppen aus der Region Hannover wählten Waldemar Wachtel, 1. Vorsitzender des Stadtverbandes Garbsen am 05.03.07 in Garbsen zum ersten Vorsitzenden. Zum zweiten Vorsitzenden wurde Uwe Manzke vom NABU Langenhagen gewählt. Karl-Dieter Ruhlig vom Stadtverband Garbsen wurde als Kassenwart bestätigt.

pic Abb. Das Bild zeigt von links nach rechts: Friedhelm Ilse, scheidender 2. Vorsitzender aus Seelze, Karl-Dieter Ruhlig, bestätigter Kassenwart aus Garbsen, Melanie Stoy, scheidende 1. Vorsitzende aus Neustadt a. Rbge., Uwe Manzke, neuer 2. Vorsitzender vom NABU Langenhagen und Waldemar Wachtel, neu gewählter 1. Vorsitzender vom Stadtverband Garbsen.

Der Regionalverband Hannover ist mit ca. 9.000 Mitgliedern einer der stärkeren Verbandseinheiten im Landesverband Niedersachsen. Eine wesentliche Aufgabe für die nächsten zwei Jahre sehen Wachtel und seine "Mitstreiter" darin, die Arbeit des Regionalverbandes mit neuen Aktivitäten zu beflügeln und die bisherigen Aufgaben und Ziele weiterhin konsequent und professionell zu verfolgen. Bei einem Treffen der Webmaster sollen die Internetseiten des Regionalverbandes und der Mitglieder weiter ausgebaut und verfeinert werden. Bei den vom Bundesamt für Naturschutz mit knapp 1 Mio. Euro unterstützten Moorvernässungen im Norden Hannovers wird sich der NABU Regionalverband weiterhin verstärkt einbringen.

pic Waldemar Wachtel beabsichtigt zunächst seine Doppelfunktion nur für die nächsten zwei Jahre wahrzunehmen. Er hofft, dass sich dann ein Stamm jüngerer Aktiver in den Verbandsstrukturen findet und diese wichtige Aufgabe übernehmen wird. Wachtel hat sich insbesondere durch seine erfolgreiche und kooperative Naturschutzarbeit in Garbsen einen weit über die Grenzen der Region Hannover beachtete Anerkennung erworben.

Der 2. Vorsitzende Uwe Manzke ist ein ausgezeichneter Kenner der Region Hannover und des Landes Niedersachsen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeiten liegt zur Zeit im Kleingewässerschutz. Manzke ist zugleich Projektkoordinator des NABU Kooperationsprojektes "Ein König sucht sein Reich" (s.u.) sowohl in der Region Hannover als auch niedersachsenweit sowie stellvertretender Sprecher des Landesfachausschuss (LFA) Feldherpetologie und Ichthyofaunistik des NABU Niedersachsen. Auch ist der Diplom-Biologe anerkannter bundesweiter Experte für den Laubfrosch (vgl. »Das ökologische Schutzgebietssystem Natura 2000. Ökologie und Verbreitung von Arten der FFH-Richtlinie in Deutschland. Band 2 - Wirbeltiere. - Schr.-R. Nat.sch. Land- schaftspfl. 69/2: 76-83. (2004)«). Bereits 1999 wurde das langjährige ehrenamtliche Naturschutzengagement Manzkes durch den damaligen Nds. Umweltminister Wolfgang Jüttner im Rahmen einer Veranstaltung in Schneverdingen von "90 Jahren Naturschutzverwaltung Niedersachsen" gewürdigt.

pic Aktuell sind viele Mitglieder ehrenamtlich im Zusammenhang der Betreuung von knapp 20 Straßenabschnitten mit Frühjahrswanderungen von Amphibien in der Region Hannover eingebunden und beschäftigt. In fast allen Gebieten der einzelnen NABU Gruppen sind Amphibienwanderstrecken über Straßen bekannt und werden vom NABU betreut, beispielsweise in Burgwedel (s. HAZ vom 27.02.07), Hemmingen, Kl. Kolshorn, Laatzen, Langenhagen, Neustadt, Ramlingen (s. HAZ vom 03.03.07), am Lönssee in der Wedemark oder auch im Deister, wo der NABU Springe seit über 25 Jahren aktiv ist.

pic Gerade dem Amphibien- und Kleingewässer- schutz wird von den Gruppen des NABU Regionalverbandes besondere Aufmerksam- keit und Engagement gewidmet. Kon- sequenterweise wurde daher auch im Herbst 2005 das Projekt "Ein König sucht sein Reich - das Artenhilfs- und Kleingewässer- schutzprojekt des NABU" ins Leben gerufen. Gemeinsam mit vielen Partnern und Unterstützern, auch in Zusammenarbeit mit dem LFA Feldherpetologie und Ichthyofaunistik des NABU Niedersachsen, hat dieses Kooperationsprojekt mit großem Einsatz und vielen "ersten Erfolgen" begonnen. Eine Zielart ist der Laubfrosch, der in der Region Hannover nur noch an wenigen Standorten zu finden ist. Aus dieser regionalen Initiative ist mittlerweile das niedersachsenweite Projekt "Ein König sucht sein Reich" hervorgegangen. Mehr zu diesem außerordentlichen und wegweisenden Projekt finden Sie unter www.laubfrosch-hannover.de sowie einen detaillierten Bericht zur Situation der Amphibien in der Region Hannover im Jubiläumsheft des ältesten Naturschutzvereins Deutschlands (wohl auch weltweit) des NABU Hannover - HVV (zum Jubiläumsheft).

pic Weitergehen wird es demnächst mit der Erfassung von Urzeitkrebsen. Mit Spannung wird daher das Leinehochwasser erwartet. Was sind Urzeitkrebse ? Machen Sie sich schlau.

Über die weiteren Aktivitäten halten wir Sie auf dem Laufenden. Auch sind wir für jede Mitarbeit sowie hilfreiche und nützliche Informationen dankbar.  mz

Ihre Spende für die Natur: unterstützen Sie die Arbeiten des NABU "vor Ort".

 

 

Christian Wulff übernimmt Wolfspatenschaft
NABU überreicht in Hannover die Patenschaftsurkunde

pic www.NABU.de 05.03.2007 Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff zählt nun mit zum Kreis der NABU-Wolfspaten und Unterstützer des Wolfsprojekts. Der NABU-Landesvorsitzende Hans-Jörg Helm überreichte Wulff in Hannover die Patenschaftsurkunde. "Wir freuen uns sehr, dass sich der Regierungschef zum Schutz des Wolfes bekennt", sagte Helm. Der NABU hat Meldungen über eine Wolfseinwanderung nach Niedersachsen im Dezember zum Anlass genommen, Wulff eine Patenschaft zu schenken.

Mehr: auf den Seiten des NABU Bundesverbandes

sowie: auf den Seiten des NABU Landesverbandes Niedersachsen

    siehe auch Pressemitteilung des
       NABU Regionalverbandes und des NABU Garbsen vom 14/02/07

 

  Kranichzug in vollem Gange

www.nabu-hannover.de 04.03.2007 Der Frühling steht in den Startlöchern und die Kraniche ziehen wieder gen Nordosten zu ihren Brutplätzen. Hannover befindet sich in einer Zugschneise der Kraniche quer durch Niedersachsen.

Mehr: auf den Seiten des NABU Hannover (HVV)

 

 

Die Amphibienwanderung hat begonnen !

pic Die Amphibienwanderung in der Region Hannover hat begonnen! Auch die ersten wandernden Laubfrösche wurden in der Region Hannover bereits am Mittwoch, den 21. Februar gesichtet. Gemeinsam mit Erdkröten, Grasfröschen und Molchen waren die ersten Individuen unterwegs.

Am Donnerstag, den 01. März wurden die ersten Grasfroschlaichballen gesichtet.



Verkehrswege für Tiere durchlässiger machen Gemeinsamer Appell von NABU und Volkswagen

www.NABU.de vom 01. März 2007
Wildtier-Wanderrouten sollen bei Planung und Bau notwendiger Verkehrs- und Transportwege von der Bundesregierung stärker berücksichtigt werden. Diese Botschaft ist Kern eines "Impulspapiers", auf das sich die Teilnehmer eines von NABU und Volkswagen organisierten Dialogforums verständigten. Die dazu erforderlichen 30 Millionen Euro pro Jahr sollen aus dem Bundes- Verkehrswegeplan kommen.

Mehr auf den Seiten des Bundesverbandes:
http://www.nabu.de/m07/m07_04/06280.html

 

 

Feinstaub, Rauchverbot und die Reinheit des Deutschen Weines ...

NABU kritisiert Eckpunkte zur Novellierung des Gentechnikrechts: Verbrauchersicherheit als reine Fassade


www.NABU.de vom 01. März 2007
Der NABU hat die von Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer vorgestellten Eckpunkte zur Novellierung des Gentechnikrechts scharf kritisiert. "Die Bestimmungen zur Sicherheit, zur Informationspflicht oder zur Haftungsfrage sind reine Fassade", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Mit diesem Eckpunktepapier bekämen die Erforschung und der Anbau gentechnisch veränderter Organismen eindeutige Priorität gegenüber dem Natur- und Verbraucherschutz. Eine Abstimmung mit anderen Ressorts oder dem Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung sei in dem Papier nicht zu erkennen, so der NABU-Präsident. Tschimpke kritisierte vor allem die windelweichen Aussagen zum Naturschutz.

Mehr auf den Seiten des Bundesverbandes:
http://www.nabu.de/m06/m06_11/06274.html

 


Ankündigung     
  Ein König sucht sein Reich
 
Ein König sucht sein Reich
 
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  Unser Amphibien- Seminar im April.
Samstag, 21. April 2007; 14:00 - 24:00 h: Seminar der ÖSSM und des LFA Feldherpetologie und Ichthyofaunistik Niedersachsen am Steinhuder Meer: "Schutz von Amphibien in der Praxis" 32 KB
  RANA 8     
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  Die RANA 2008 ist da !
"Amphibien und Reptilien im Schaumburger Land und am Steinhuder Meer"
  Herpetofauna
  von Holger Buschmann, Bruno Scheel & Thomas Brandt

 

"Die Vögel der Stadt Hannover"
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  von Dieter Wendt

 

"HVV Jubiläumsausgabe erschienen"
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  Mitgliedermagazin "HVV-Info": Sonderheft zum 125-jährigen Jubiläum

 

Ein König sucht sein Reich
 
  Besuchen Sie die Projektseiten des NABU Regionalverbandes Hannover

 

Blume des Jahres 2007
 
  Infos über die Bach-Nelkenwurz, eine Wiesenpflanze mit schweißtreibender Wirkung

 

Vogel des Jares 2007
  Turmfalke
  Infos über den Turmfalken - eleganter Jäger in Feld und Flur auf den Seiten des Bundesverbandes

 

Treten Sie ein für Mensch und Natur
  Button Frau im Gras
  Werden Sie Mitglied im NABU - die Natur braucht Ihre Hilfe.

 

 
  Schauen Sie einfach mal rein!

 

 

 

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