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Archiv: Januar 2008
- nicht nur vom Regionalverband Hannover
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Deister darf nicht Opfer der neuen Douglasien-
Mode werden
Presseerklärung des NABU Hannover – HVV
www.nabu-hannover.de, 21.01.2008
"Wenn mitten im schönsten Buchenwald jetzt exotische Douglasien gepflanzt werden, wie auf dem Titelbild der Calenberger Zeitung vom 18. Januar diesen Jahres zu sehen, sollten nicht nur Naturschützer, sondern alle Bürger erschrecken", meint Inge Scherber, Schriftführerin des NABU Hannover. Tatsächlich pflanzen die Niedersächsischen Landesforsten, die die Landeswälder und damit das Eigentum aller Bürger bewirtschaften, nach dem Orkan Kyrill in großem Stil exotische Douglasien und Amerikanische Roteichen an. Für die Lohnanzucht sind gerade 787.500 Douglasien, 300.000 Fichten und 142.000 Amerikanische Roteichen ausgeschrieben worden, während beispielsweise nur 408.100 einheimische Eichen und nur 58.500 einheimische Bergahorne angefordert wurden.
Hintergrund ist reines Profitstreben, da die Douglasie (eine aus dem westlichen Nordamerika eingeführte Konifere) von allen Baumarten am schnellsten Holz produziert. Dies kann schon sehr daran erinnern, wie die wertvollen spanischen Steineichenwälder den Eukalyptusplantagen weichen mussten. In der Folge fanden die einheimischen Waldtiere dort keinen Lebensraum mehr und die Bodenqualität litt. Auch auf die exotische Douglasie sind heimische Lebensgemeinschaften nicht eingestellt. Dabei sollten die Förster aus vergangenen Fehlern gelernt haben. Die vor Jahrzehnten angepflanzten Weymouths-Kiefern sind massenhaft eingeschleppten Krankheiten zum Opfer gefallen, die Fichten können bei trockenen Sommern dem Borkenkäfer nicht widerstehen und die Amerikanische Traubenkirsche ist der Kontrolle der Förster vollends entglitten, verhindert in ganzen Landstrichen die natürliche Verjüngung und überwuchert reihenweise Naturschutzgebiete.
Der Ornithologe Konrad Thye (Zweiter Vorsitzender) wünscht sich daher von der Landesregierung, dass sie nach dem Orkan Kyrill naturnahe Wälder begründen lässt, und da gehören schnellwüchsige exotische Nadelbäume nun mal nicht dazu.
Mehr über den
NABU Hannover - HVV .
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Steinkäuze brauchen Hilfe
Auftaktveranstaltung zum NABU-Mitmachprojekt am 26. Januar 2008 auf NABU Gut Sunder
www.niedersachsen.NABU.de / Hannover, 02.01.2008
In Niedersachsen sind die Bestandszahlen für den Steinkauz unklar. Auf Anregung des Niedersächsischen Umweltministeriums, in Zusammenarbeit mit dem NLWKN, der Staatlichen Vogelschutzwarte Niedersachsens sowie in Kooperation mit der Niedersächsischen Ornithologischen Vereinigung NOV hat der NABU Niedersachsen vor wenigen Tagen das ‚Steinkauzprojekt für Niedersachsen’ begonnen. Bei dem Projekt geht es um die systematische Suche nach dieser kleinen Eule sowie um den Schutz und die Bestandsentwicklung in Niedersachsen. Der NABU Niedersachsen hat den Auftrag erhalten, dieses Projekt landesweit zu koordinieren.
Die Auftaktveranstaltung findet am Samstag, den 26. Januar 2008, ab 10.00 Uhr, auf NABU Gut Sunder statt.
Mehr:
auf den Seiten des Landesverbandes .
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Tiere, Pflanzen, Pilze und Landschaften des Jahres 2008
Hannover, 02.01.2008
Wie in jedem Jahr werden auch 2008 bestimmte Tiere, Pflanzen und andere Lebewesen ausgesucht um auf die verschiedenen Problematiken, vor allem im Zusammenhang des Erhaltes einer gesunden und lebenswerten Umwelt hinzuweisen und auch die noch verbliebenen Natur-Schönheiten unseres Landes näher zu bringen. Wir stellen Ihnen hier eine Auswahl der für das Jahr 2008 ausgesuchten Organismen vor (eine vollständige Übersicht zur Natur des Jahres 2008 finden Sie auf den Seiten des Bundesverbandes):
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Der Kuckuck ist " Vogel des Jahres 2008"
Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV), NABU-Partner in Bayern, haben den Kuckuck zum "Vogel des Jahres 2008" gekürt. Der Kuckuck (Cuculus canorus), der seinen Namen nach seinem eingängigen Ruf erhalten hat, ist vielerorts verschwunden, weil sein Lebensraum verloren geht – in Deutschland genauso wie im afrikanischen Winterquartier. In Deutschland geht der Kuckucksbestand schon seit Mitte der 1960er Jahre zurück. Nach Angaben aus mehreren Bundesländern hat die Zahl der Kuckucke allein in den letzten zehn Jahren gebietsweise um 20 bis 30 Prozent abgenommen, am stärksten in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, im Saarland und in Baden-Württemberg. Im Nordosten Deutschlands, wie etwa im Spreewald, und in den bayerischen Voralpen ist er noch am häufigsten anzutreffen.
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Der Laubfrosch ist "Lurch des Jahres" / 2008 wird weltweites "Year of the Frog"
Er ist leuchtend grün und nur daumengroß: Als vermeintlicher Wetterfrosch im Einmachglas ist der Laubfrosch wohl die bekannteste heimische Amphibienart. Nun ist der Laubfrosch zum "Lurch des Jahres 2008" gewählt worden. Wie die meisten der weltweit rund 5.500 Amphibienarten wird auch unser einheimischer Sympathieträger leider immer seltener. Heute gilt bereits ein Drittel aller Amphibienarten als bedroht.
Ein König sucht sein Reich
- Unser Artenhilfs- und Kleingewässerschutzprojekt in der Region Hannover
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Der Bitterling ist "Fisch des Jahres 2008"
Der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) und das Österreichische Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF) haben den Bitterling zum Fisch des Jahres 2008 gewählt. Der Bitterling bekam seinen Namen, weil sein Fleisch bitter schmeckt. Wegen seiner geringen Größe von nur sechs bis neun Zentimetern Länge ist er eher unauffällig. Besonders interessant macht ihn dagegen seine besondere Art der Fortpflanzung, denn er ist auf Muscheln angewiesen, die den gleichen Lebensraum wie er bewohnen.
Weder Zoo noch Botanischer Garten: Kleingewässer sich selbst überlassen
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Der Argusbläuling ist "Schmetterling des Jahres 2008"
Der Argusbläuling – wissenschaftlich Plebeius argus – ist Schmetterling des Jahres 2008. Die Naturschutzstiftung des BUND NRW und die Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen wählten ihn aus, weil er auf bedrohte und seltener werdende Heidelandschaften, Hochmoore und Magerrasen angewiesen ist. Der auch Geißklee-Bläuling genannte Falter gilt nach der Roten Liste in Deutschland als gefährdet.
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Die Große Winkelspinne ist "Spinne des Jahres 2008"
Die Arachnologische Gesellschaft (AraGes) hat die Große Winkelspinne zur "Spinne des Jahres 2008" gekürt. Fast jeder ist ihr irgendwann schon mal begegnet. Groß, dunkel, langbeinig und behaart taucht der Achtbeiner immer wieder mal in heimischen Badezimmern auf. Oft hockt sie tagsüber lange Zeit völlig reglos in ihrer trichterförmigen Wohnröhre, die sich in Ecken und Winkeln menschlicher Behausungen befindet.
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Die Nickende Distel ist "Blume des Jahres 2008"
Die "Stiftung Naturschutz Hamburg und Stiftung Loki Schmidt zum Schutz gefährdeter Pflanzen" hat die Nickende Distel zur Blume des Jahres 2008 ernannt. Die Nickende Distel – wissenschaftlich Carduus nutans – gehöre zur dörflichen Unkrautflora, einer Pflanzengesellschaft, die es in Deutschland mehrere tausend Jahre gegeben habe, die aber inzwischen so gut wie verschwunden sei, begründet die Stiftung ihre Wahl.
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Das Übersehene Knabenkraut ist "Orchidee des Jahres 2008"
Das Übersehene Knabenkraut wurde zur "Orchidee des Jahres 2008" gewählt. Mit bis zu 70 Zentimetern Wuchshöhe ist es eine der stattlichsten heimischen Orchideen. Dass es sich dabei um eigene Spezies handelt, wurde aber erst spät festgestellt. Als atlantische Art erreicht sie im Westen Deutschlands ihre natürliche Verbreitungsgrenze. Die wenigen Wuchsorte sind durch Entwässerung, Überdüngung oder Verbuschung bedroht.
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Aktion "Lebensraum Kirchturm" erfolgreich
Bereits mehr als 200 Kirchen mit Plakette ausgezeichnet
www.NABU.de / Hannover, 02.01.2008
Der NABU und der Beratungssausschuss für das Deutsche Glockenwesen haben eine erste positive Bilanz der im Frühjahr gestarteten gemeinsamen Aktion "Lebensraum Kirchturm" gezogen. Bislang wurden in nahezu allen Bundesländern insgesamt mehr als 200 Kirchen mit der gleichnamigen Plakette für ihr Engagement im Bereich Artenschutz geehrt. Zahlreiche weitere erfolgreiche Projekte stehen kurz vor der Auszeichnung oder sind für das kommende Jahr geplant.
Mehr:
auf den Seiten des Bundesverbandes
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Lassen Sie Ihr Handy heulen
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Laden Sie sich Wolfsgeheul - oder eine andere Tierstimme als Klingelton auf Ihr Handy und unterstützen Sie damit den NABU.
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Willkommen Wolf!
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32-seitige Broschüre hier bestellen.
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"Die Vögel der Stadt Hannover"
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von Dieter Wendt
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RANA 8
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Die RANA 2008 ist da !
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"Amphibien und Reptilien im Schaumburger Land und am Steinhuder Meer"
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von Holger Buschmann, Bruno Scheel & Thomas Brandt
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"HVV Jubiläumsausgabe erschienen"
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Mitgliedermagazin "HVV-Info": Sonderheft zum 125-jährigen Jubiläum
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Ein König sucht sein Reich
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Besuchen Sie die Projektseiten des NABU Regionalverbandes Hannover
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Treten Sie ein für Mensch und Natur
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Werden Sie Mitglied im NABU - die Natur braucht Ihre Hilfe. |
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Schauen Sie einfach mal rein!
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