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Regionalverband Hannover > Archiv

Aktuelles | Archiv | 2009
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  Archiv: November 2008
- nicht nur vom Regionalverband Hannover

 
 

 

 

NABU Niedersachsen kritisiert „Schwarze Liste“ der Jägerschaft
Jägerschaft muss Kesseltreiben beenden

Hannover, 27.11.2008  Im Zusammenhang der vor kurzem ins Leben gerufenen ehrenamtlichen Gänse- wacht, in der Jagdverstöße an die zuständigen Behörden gemeldet werden sollen haben die Jägerschaften Altkreis Norden und Aurich in einer ‚Schwarzen Liste’ knapp 100 Personen aufgelistet, die sich für den Gänseschutz einsetzen und sich gegen die Abschüsse von wildlebenden arktischen und nordischen Gänsen ausgesprochen haben.

Zahlreiche Unterzeichner der Petition von NABU Niedersachsen, Gänsefreunde.de und dem Vogelschutzkomitee e.V. gegen eine Gänsejagd in Niedersachsen (vgl. Petition gegen Gänsejagd ) wurden von der Jägerschaft Altkreis Norden e.V. und Hegering Norden in einer eigens erstellten Liste mit Namen und Wohnort zusammengestellt. Sabine Steffens, Öffentlichkeitsarbeiterin der gennanten Jägerschaft, verschickte mit den Worten: "Anbei zu Eurer Info an die Jägerschaft Aurich! Vorsicht ist geboten an der Gänsefront, die Front formiert sich! Spione sitzen überall!" eine Rund-Mail mit einer Liste der "... Gänsefreunde aus unserem näheren Bereich, die bekannt sind".

Hans-Jörg Helm, NABU-Landesvorsitzender, erklärte: „Das Kesseltreiben muss beendet werden und gegen diese schwarzen Schafe der Jägerschaft vorgegangen werden. Ein derartiges Vorgehen von Mitgliedern der Landesjägerschaft verträgt sich nicht mit dem Status eines anerkannten Naturschutzverbandes. Wir fordern deswegen die Länderjagerschaft auf, gegen das unverschämte und diffamierende Vorgehen der entsprechenden Jäger vorzugehen. Gänse- und Naturfreunde als Unterzeichner der gemeinsamen Petition gegen eine Gänsejagd in Niedersachsen haben sich an Recht und Gesetz gehalten und ihr demokratisches Grundrecht mit dem Zeichnen der Petition wahrgenommen.“

Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium hat die Jagdzeiten-Verordnung mit der Abschussregelung für Wildgänse trotz Protesten nahezu unverändert in Kraft gesetzt. Daher hat nun in Niedersachsen seit dem 1. November 2008 die Jagd auf Bless- und Saatgänse begonnen und dies wurde in einigen Landesteilen auch schon massiv betrieben.

Grundsätzlich rasten nordische und arktische Gänsearten gemeinsam in gemischten Trupps. Daher werden geschützte Arten genauso geschossen sowie aufgescheucht und vertrieben wie jagdbare. Ohne hochwertige optische Geräte sind die anwesenden Zwerggänse für niemanden von Blessgänsen zu unterscheiden, so der NABU.

Mehr:
Pressemitteilung des NABU Niedersachsen

Ab sofort: Gänsewacht in Ostfriesland

Worauf Sie achten sollten
          Übersicht über jagdbare Gänse und damit verbundene Jagdverstöße

Vieltausendfaches Geschnatter - Erleben Sie, wie Wildgänse am Niederrhein
          und in Ostfriesland überwintern.

 

 

Imker und Landwirte haben nichts zu sagen
NABU stellt Studie „Gentechnikrecht und Naturschutzrecht” vor

www.nabu.de 19.11.2008  Gentechnisch veränderter Mais der Sorte MON 810 kann nach wie vor in Naturschutzgebieten sowie in ihrer ummittelbaren Umgebung angebaut werden. Gleichzeitig sollen gerade diese Schutzgebiete möglichst unbeeinflusst von Störfaktoren und ökologischen Risiken bleiben. Wenn Naturschutzverbände und die zuständigen Behörden aber den Anbau von Genmais in solchen Gebieten verbieten wollen, sehen sie sich einer verworrenen und komplizierten Rechtssituation gegenüber.

Vor diesem Hintergrund hat der NABU heute in Berlin eine Studie zu „Gentechnikrecht und Naturschutzrecht“ vorgestellt und die Ergebnisse mit Rechtsexperten und Politikern diskutiert. Sie gibt eine Übersicht über die vielfältigen gerichtlichen Auseinandersetzungen rund um die Gentechnik und zeigt die praktischen und rechtlichen Probleme sowie Lösungsansätze. Betroffene Imker und Landwirte, Umweltverbände und Naturschutzbehörden haben häufig keine Chance, überhaupt mit einer Klage vor Gericht gehört zu werden, da die bestehende Gesetzeslage eine Bürgerbeteiligung in Umweltbelangen nicht zulässt. Die Autoren der Studie fordern daher die sofortige Umsetzung der sogenannten Aarhus-Konvention, mit der die Rechte von Bürgern gestärkt werden sollen. Deutschland sperrt sich seit Jahren gegen die Umsetzung dieses völkerrechtlichen Vertrages. ...

Mehr und zur Studie „Gentechnikrecht und Naturschutzrecht”:
auf den Seiten des NABU Bundesverbandes.

 

 

Wie lang werden sie noch wattwandern?
Kampfläufer in Gefahr / Alarmierender Bericht zur Vogelwelt Deutschlands

www.nabu.de 18.11.2008  Der NABU hat als Reaktion auf den heute in Bonn vorgestellten jährlichen Bericht zur Situation der Vogelwelt in Deutschland einen Aktionsplan für das in seiner Existenz bedrohte Wattenmeer gefordert. „Wenn es nicht gelingt, die Weichen für eine Rettung des Wattenmeeres schnellstmöglich zu stellen, geht mit diesem einzigartigen Lebensraum die Drehscheibe des Vogelzugs in Europa verloren“, kommentierte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller den aktuellen Bericht.

Der NABU sieht in dem Bericht bestätigt, dass dem Wattenmeer bei fortschreitendem Klimawandel Verluste bevorstehen, die das weltweit einmalige Ökosystem bedrohen. Die flachen Bereiche von Nord- und Ostsee sind als Trittstein und Überwinterungsgebiet für Zugvögel von überragender Bedeutung. „Für die Erhaltung dieser Lebensräume trägt Deutschland eine hohe internationale Verantwortung“, so Miller. ...

Mehr:
auf den Seiten des Bundesverbandes.

 

 

Vortragsankündigung
Unsere Gewässer auf dem Weg zum "guten ökologischen Zustand" - Zielsetzungen der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)
Dia-Vortrag am Donnerstag, den 27.11.2008 um 19 Uhr, Naturschutzzentrum "Alte Feuerwache" in Laatzen

Hannover, 15.11.2008  In den 1990er Jahren wurde eine Revision der EU-Wasserpolitik vorbereitet. Am 07. September 2000 verabschiedete das EU-Parlament die Richtlinie zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik. Die EG-Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) 2000/60/EG wurde am 22. Dezember 2000 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht und trat damit in Kraft. Die EG-Wasserrahmenrichtline zielt auf den Schutz und die Verbesserung des qualitativen Zustands der Gewässer und die Förderung einer nachhaltigen, ausgewogenen Wasserwirtschaft.

Friedrich Hüper, Geschäftsführer und Verbandsingenieur des Unterhaltungs- verbandes "Mittlere Leine", zeigt am Beispiel des Wennigser Mühlbaches, wie sich ein Fließgewässer durch relativ einfache Maßnahmen wieder renaturieren lässt. ...

Mehr:
auf den Seiten des NABU Hannover (HVV).

 

 

Farb- und Formenfreiheit auch für Äpfel und Birnen
NABU fordert Abschaffung sämtlicher EU-Normen für Obst und Gemüse

www.nabu.de, 14.11.2008  Form, Farbe und Größe gehören nach Auffassung des NABU als amtliche EU-Vermarktungs- kriterien für jedwedes Obst und Gemüse abgeschafft. Für 26 von 36 Obst- und Gemüsearten ist dies nun erfolgt; Äpfel, Birnen und Tomaten waren aber nicht darunter.

"Jetzt fordern wir die neue Bundesver- braucherministerin Ilse Aigner sowie die EU-Kommission auf, sich die für Abschaffung der Kriterien Form, Farbe und Größe auch bei den restlichen zehn Obst- und Gemüsearten wie Äpfel, Birnen und Tomaten einzusetzen – denn diese sind ein Anachronismus", kommentiert Dr. Markus Rösler, Sprecher des NABU-Bundesfachausschuss Streuobst, die verbliebene EU-Bürokratie. ...

Mehr:
auf den Seiten des NABU Bundesverbandes.

 

 

Sollen Jungvögel an der Ems sterben?
NABU nimmt Stellung zum geplanten Ems-Sommerstau

www.nabu-niedersachsen.de, 14.11.2008  Zur Überführung von zwei acht Meter tiefgehenden Schiffen der Meyer-Werft, Papenburg, ist geplant, die Ems zweimalig im Sommer auf 2,20 Meter aufzustauen. Der NABU Niedersachsen hält dies weder rechtlich noch fachlich für vertretbar. Das bestehende Verbot eines Anstaus im Sommer dient dem Schutz der Brutvögel in den Deichvorländern, die als europäisches Vogelschutzgebiet ausgewiesen sind. ...

Mehr:
auf den Seiten des NABU Landesverbandes.

 

 

Ab sofort: Gänsewacht in Ostfriesland
Naturschützer fürchten Abschüsse seltener Arten

www.nabu-niedersachsen.de, 13.11.2008  Zum Schutz der rastenden und überwinternden Wildgänse wird in Ostfriesland künftig eine ehrenamtliche „Gänsewacht“ den Jägern genau auf die Flinte schauen. Das Landesrecht erlaubt den Abschuss häufiger Gänse, diese bilden aber meist gemischte Trupps mit zahlreichen streng geschützten Arten wie Nonnen-, Kurzschnabel- und Zwerggans. ...

Mehr:
auf den Seiten des NABU Landesverbandes.

 

 

Schnell, effizient und gut für die Natur?
NABU legt Studie zu Energieholzanbau und Kurzumtriebsplantagen vor

www.nabu.de, 12.11.2008  Die Nachfrage nach Holz für die Strom- und Wärmeproduktion steigt. Energieholzplantagen bringen hohe Erträge bei geringen Kosten. Der NABU hat nun eine Studie zur Umweltverträglichkeit von Plantagen mit schnellwachsenden Hölzern vorgelegt.

Die Nachfrage nach Holz für die Strom- und Wärmeproduktion steigt. Der NABU hat nun eine Studie zur Umweltverträglichkeit von Plantagen mit schnellwachsenden Hölzern vorgelegt. „Energieholzplantagen erbringen hohe Erträge und hohe Treibhausgas-Einsparungen bei geringen Kosten. Aus Klima- und Umweltsicht sind sie damit gegenüber bisherigen Bioenergieverfahren wie Rapsdiesel oder Biogas aus Silomais im Vorteil“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Auch aus Sicht des Naturschutzes bieten Kurzumtriebsplantagen aus Pappeln oder Weiden durchaus Chancen, da sie hochwertiger und umweltverträglicher einzuschätzen sind als intensiv genutzte Ackerkulturen. So profitiert die Tier- und Pflanzenwelt auf einer Energieholzfläche gegenüber den Anbauflächen von Mais und Raps von der längeren Bodenruhe, dem geringeren Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln sowie den geringeren Störungen. Daher kommt die NABU-Studie zu dem Ergebnis, dass durch die Anlage der Flächen in ausgeräumten Ackerbauregionen positive Auswirkungen für Natur und Umwelt zu erwarten sind. ...

Mehr:
auf den Seiten des NABU Bundesverbandes.

 

 

NABU-Parlament tagte am 08. November in Frankfurt
Gelder aus Handel mit Verschmutzungsrechten in Naturschutz investieren

www.nabu.de, 09.11.2008  Auf der Bundesdelegiertenversammlung in Frankfurt am Main hat der NABU die Bundesregierung aufgefordert, einen Teil der Gelder aus dem Handel mit Verschmutzungsrechten in den Naturschutz zu investieren.

„Mindestens 30 Prozent aus den Erlösen des Emissionshandels müssen in den Erhalt von Wäldern und Mooren sowie in Maßnahmen zu einer umweltgerechteren und an die Erfordernisse des Klimawandels angepassten Landnutzung fließen“, forderte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Zwei Drittel der Gelder sollten internationalen, ein Drittel nationalen Naturschutzmaßnahmen zugute kommen. Ab 2013 werden europaweit voraussichtlich 100 Prozent der Emissionsberechtigungen für den Stromsektor und wahrscheinlich 20 Prozent für die energieintensiven Industrien versteigert. Über die Verwendung der Versteigerungserlöse wird derzeit intensiv diskutiert. ...

Mehr:
auf den Seiten des NABU Bundesverbandes.

 


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  Pflegemaßnahmen in den Mooren im Winterhalbjahr 2008/09
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  Moorlandschaften in Niedersachsen nach Torfabbau
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"Die Vögel der Stadt Hannover"
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  von Dieter Wendt
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"Amphibien und Reptilien im Schaumburger Land und am Steinhuder Meer"
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  von Holger Buschmann, Bruno Scheel & Thomas Brandt

 

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