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  Archiv: Oktober 2009
- nicht nur vom Regionalverband Hannover

 
 

 

 


Grünland, wo ist Dein "buntes Grün" geblieben?
NABU kritisiert Dauergrünlandregelungen
Späte Notbremse: Niedersachsen erlässt Umbruchverbot für Grünland

Hannover, 22.10.2009 -  Das Nieder- sächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung hatte zur Erhaltung von Dauergrünland für alle landwirtschaftlichen Betriebe, die EU-Direktzahlungen erhalten, ein Verbot zum Umbruch von Dauergrünlandflächen ausgesprochen. Dieses Jahr bewegte sich die Abnahme in einem Bereich von sieben Prozent und damit eindeutig über der von der EU vorgegebenen Grenze von fünf Prozent, teilte das Landwirtschaftsministerium mit.

Der NABU Niedersachsen kritisierte die getroffenen Regelungen. ...

Mehr
auf den Seiten des Landesverbandes.

Grünland muss raus aus den Roten Zahlen. - NABU legt Forderungskatalog zum Grünlandschutz vor (20.04.09).
Wiesen und Weiden weichen Maiswüsten. - NABU Niedersachsen mahnt Genehmigungspflicht für Grünlandumbruch an (09.12.08).

 

 


Fledermausschutz an Gebäuden
Neue Broschüre mit Informationen über die Schaffung von Fledermausquartieren

Hannover, 20.10.2009 -  Der NABU Niedersachsen hat eine neue Broschüre herausgegeben - einen Ratgeber zur Schaffung von Fledermausquartieren an Gebäuden. Fledermäuse leben in unserer Nähe, manchmal sogar direkt über uns auf dem Dachboden, denn die Mehrzahl der 18 in Niedersachsen vorkommenden Arten sind Gebäudebewohner. ...

Mehr
auf den Seiten des Landesverbandes.

 

 


Ein Aufschrei geht durchs Land:
Der Kormoran ist Vogel des Jahres 2010
Zu Unrecht im Visier: „Vogel des Jahres 2010“ ist mit viel Aufklärungsarbeit verbunden

Berlin/Hannover, 20.10.2009 -  Der NABU hat die Wahl des Kormorans zum Vogel des Jahres 2010 verteidigt und reagiert damit auf die teilweise sehr heftigen Reaktionen von Sportanglern und Fischern. Die Reaktionen zeigen, dass noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten sein wird, um mit den Vorurteilen aufzuräumen.

Ärgerlich sei, wenn seitens der Sportangler und Fischerei mit falschen Zahlen argumentiert würde. „Der tägliche Nahrungsbedarf eines Kormorans wird gerne direkt mit erlittenen Ertragseinbußen für Berufsfischer gleichgesetzt – das ist Unfug. Kormorane fangen stets die Fische, die sie am leichtesten erbeuten können. Das sind auch viele fischereiwirtschaftlich uninteressante, also nicht marktfähige Weißfische wie Kaulbarsch oder Plötze, die in großer Zahl vor allem in nährstoffreichen Seen und Flüssen leben“, erläuterte NABU-Vogelschutzexperte Markus Nipkow. Das hätten Nahrungsrestanalysen bei Kormoranen inzwischen mehrfach bewiesen. Wichtig sei daher, die Vögel an solchen Gewässern in Ruhe zu lassen. ...

Mehr
auf den Seiten des Bundesverbandes
und: "Werden Sie Kormoranfreund!"
www.Kormoronfreunde.de.
sowie:
Fliegendes Kreuz und Meistertaucher - Der Kormoran ist „Vogel des Jahres 2010“ .

 

 


Insekten in der Agrarlandschaft
NABU-Tagung am 17. Oktober 2009 in Berlin

 -  Landwirtschaftlich genutzte Flächen stellen einen sehr großen Anteil der Landschaft in Deutschland dar, noch immer leben viele Menschen von einer Tätigkeit in der Landwirtschaft, und die gesamte Bevölkerung ist auf die Versorgung mit Agrarprodukten angewiesen.

Diese Landnutzung hat immer schon Naturlandschaften beeinflusst, verändert oder auch zerstört, vor allem wirtschaftliche Zwänge haben diesen Prozess heute dramatisch beschleunigt.

Durch immer wirksamere Pflanzenschutzmittel, auf hohe Erträge gezüchtete Kulturpflanzen und Nutztiere, den selbst Ackerbrachen beanspruchenden Energiepflanzenboom und eine in immer kürzeren Intervallen erfolgende Bodenbearbeitung wird die organismische Vielfalt der Agrobiozönose immer weiter eingeschränkt. Auf den Produktionsflächen überleben nur noch ganz wenige Pionierarten, darunter Neozoen oder andere Arten, die durch die Veränderungen der Lebensräume profitieren und oft zu Massenvermehrungen neigen. Die ursprüngliche Artenvielfalt ist hier schon lange verschwunden. ...

Mehr und zum Programm
auf den Seiten des Bundesverbandes.

 

 


Jede zweite Tierart ist gefährdet
Neue Rote Liste der gefährdeten Wirbeltiere erschienen

Hannover, 06.10.2009 -  Laut der neu veröffentlichten Roten Liste der gefährdeten Wirbeltiere ist fast die Hälfte der Arten in ihrer Existenz bedroht und bedarf unmittelbarer Hilfe. Der NABU fordert die neue Bundesregierung daher zu entschlossenem Handeln gegen das Artensterben auf.

Anlässlich der Veröffentlichung der Roten Liste der gefährdeten Wirbeltierarten durch das Bundesamt für Naturschutz fordert der NABU die Bundesregierung zu entschlossenem Handeln gegen das Artensterben auf. „Die Roten Listen sind der wichtigste Indikator für den Zustand der Arten in Deutschland. Fast die Hälfte unserer Wirbeltierarten sind in ihrer Existenz bedroht und bedürfen daher unmittelbarer Hilfe“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Die Roten Listen beschreiben die Gefährdungssituation der Tier-, Pflanzen- und Pilzarten in unserem Land. Sie werden alle zehn Jahre unter Federführung des Bundesamtes für Naturschutz zusammen mit zahlreichen ehrenamtlichen Expertinnen und Experten erarbeitet. Auch viele Ehrenamtliche im NABU haben als Experten die Roten Listen durch zahlreiche Daten unterstützt. ...

Mehr
auf den Seiten des Bundesverbandes.

 

 


Artenschutz geht jeden an
Ausstellung im NABU-Artenschutzzentrum Leiferde

Leiferde, 06.10.2009 -  Eine Ausstellung mit dem Thema "Artenschutz geht jeden an" ist bis Ende Oktober im NABU-Artenschutzzentrum Leiferde zu besichtigen. Auf insgesamt elf Stellwänden wird umfassend über Inhalte und Arbeitsweise des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (WA) berichtet, welches weltweit den Handel bedrohter Tier- und Pflanzenarten steuert.

Die kostenfreie Ausstellung ist jeden Tag von 9.00 bis 17.00 Uhr zu besichtigen, für weitere Fragen und Informationen stehen Ihnen die Mitarbeiter des NABU-Artenschutzzentrums wochentags zu den genannten Zeiten gerne zur Verfügung. ...

Mehr
auf den Seiten des Landesverbandes.

 

 


Gibt es weniger Zugvögel?
Erste Bilanz des Birdwatch-Wochenendes 2009

Berlin, 04.10.2009 -  Wie im letzten Jahr wurde auch 2009 der Star am häufigsten gesichtet, gefolgt von Graugans und Kiebitz. Insgesamt wurden aber deutlich weniger Zugvögel beobachtet als im Vorjahr. Ob sich der Trend bestätigt und auch europaweit bemerkbar ist, wird die weitere Daten-Analyse zeigen.

„Das Birdwatch-Wochenende verlief in diesem Jahr sehr ruhig“, kommentierte der Ornithologe und NABU-Vogelschutzexperte Markus Nipkow die ersten Ergebnisse, die bis Sonntagnachmittag um 17 Uhr vorlagen. Gemessen an der Zahl der bisher ausgewerteten Meldungen wurde gegenüber dem letzten Jahr nur etwa ein Viertel an ziehenden Vögeln registriert. „Wir erwarten zwar noch etliche Meldungen von Vogelfreunden, die an einer der rund 100 Birdwatch-Exkursionen teilgenommen oder auf eigene Faust Zugvögel beobachtet haben, doch insgesamt scheint es in Deutschland ein Wochenende mit nur geringem Vogelzug gewesen zu sein“, so die erste Bilanz Nipkows. ...

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auf den Seiten des Bundesverbandes.

 

 


Was fordert der NABU von der Regierung?
Fragen an NABU-Präsident Olaf Tschimpke zur Umweltpolitik

Berlin, 02.10.2009 -  Sind die Ziele des Klimaschutzes, zum Erhalt der biologischen Vielfalt, sowie eine ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltige Entwicklung unter Schwarz-Gelb in Gefahr? Was erwartet und fordert der NABU von der neuen Bundesregierung? Fragen zu den NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Deutschland wird in den kommenden vier Jahren von einer schwarz-gelben Koalition regiert. Umweltschützer befürchten bereits eine Rolle rückwärts in der Energiepolitik, sowie ein Bekenntnis zur umstrittenen Agrogentechnik, was insbesondere die FDP fordert. Die deutschen Energiekonzerne pochen bereits auf die Laufzeitverlängerung für Atommeiler und sehen sich mit Schwarz-Gelb schon nah am Ende ihres Ziels, dem Ausstieg aus dem Atomausstieg. ...

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auf den Seiten des Bundesverbandes.

 

 


Atomkonzerne für Asse zur Kasse bitten
Künftige Regierung soll für Schließung des Salzstocks sorgen

Berlin, 02.10.2009 -  Mit Blick auf die Vorstellung von drei Studien zu Möglichkeiten der Stilllegung des Atommülllagers Asse fordert der NABU die künftige Bundesregierung aus CDU/CSU und FDP auf, eine sichere Schließung des vom Einsturz bedrohten Salzstocks zu gewährleisten.

Für die Sanierung der Asse müssen die Betreiber der Atomkraftwerke zur Kasse gebeten werden. Schließlich stammt die Mehrzahl der in der Asse eingelagerten 126.000 Fässer mit Nuklearabfällen von dort. „Am Tag nach der Wahl haben die Atomstromkonzerne als erste auf Laufzeitverlängerungen ihrer Atommeiler gepocht, von einer Beteiligung an der Entsorgung des radioaktiven Mülls war jedoch kein Wort zu hören“, so Tschimpke weiter. Der NABU fordere von der künftigen Bundesregierung, das transparente Verfahren für die Schließung der Asse unter Beteiligung aller Betroffenen weiterzuführen. ...

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auf den Seiten des Bundesverbandes.

 


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  Die RANA 2009 ist da !
Das Schloss im Moor     
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  Eine Sage aus dem Bissendorfer Moor
Vogel des Jahres 2009
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  Infos über den Eisvogel auf den Seiten des Bundesverbandes
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Pro Nemo - Für Naturkunde in Hannover
 
Für Naturkunde in Hannover
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  Moorlandschaften in Niedersachsen nach Torfabbau
"Die Vögel der Stadt Hannover"
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  von Dieter Wendt
"Amphibien und Reptilien im Schaumburger Land und am Steinhuder Meer"
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  von Holger Buschmann, Bruno Scheel & Thomas Brandt

 

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  Mitgliedermagazin "HVV-Info": Sonderheft zum 125-jährigen Jubiläum

 

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