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  Archiv: 2006
- nicht nur vom Regionalverband Hannover

 
 

 

 

Neues vom Bundesverband (15. Dezember 2006):

NABU legt Beschwerde bei EU-Kommission ein

Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz verstößt gegen EG-Recht

Der NABU hat gegen das in Kraft getretene Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz bei der EU-Kommission Beschwerde eingelegt. "Das mit 17-monatiger Verspätung erschienene Gesetz ist in höchstem Maße EG-rechtswidrig. Es missachtet, dass den Umweltverbänden nach dem europäischen Recht neuerdings ein ‚weiter Zugang zu Gerichten’ zu gewähren ist und sie daher mit umfassenden Klagerechten ausgestattet werden müssen", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Das neue Gesetz sehe aber nur dann Klagemöglichkeiten von Verbänden vor, wenn sie sich auf Vorschriften berufen, gegen die Bürger ohnehin vorgehen können. Verstöße gegen den Klima-, Gewässer- und Naturschutz könnten sie dagegen nicht geltend machen. "Damit erhalten die Verbände praktisch keine neuen Klagerechte. Sie können sich nicht nachhaltig für das Allgemeinwohl einsetzen," kritisierte Tschimpke.

Der NABU habe die Bundesregierung mehrfach auf den Verstoß gegen die EG-Vorgaben hingewiesen (s.u.), aber sie habe selbst die zahlreichen kritischen Stimmen der Sachverständigen ignoriert. Nun verkaufe sie das Gesetz auch noch als Erfolg und weise auf die angeblich weiten Klagerechte der Verbände hin (s.u.). Dies sei Augenwischerei – jetzt könne nur noch der Gang nach Brüssel helfen. "Wir sind sicher, dass die Bundesregierung das Gesetz nachbessern muss", so Tschimpke. Der NABU sehe es als seine Pflicht an, dieses rechtswidrige Verhalten der Regierung zu unterbinden. "Wir können nicht zusehen, wie unsere Umwelt immer weiter zum Ausverkauf angeboten wird", betonte der Präsident.



Mehr auf den Seiten des Bundesverbandes:

  • http://www.nabu.de/m06/m06_02/06011.html.


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    Mehr Klagerechte für Umweltverbände ?

    - Pressemitteilung des Umweltbundesamtes in Dessau

    Mehr Klagerechte für Umweltverbände

    Umweltbundesamt zuständig für Anerkennung nach dem Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz

    Am 15. Dezember 2006 ist es soweit: Mit Inkrafttreten des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes bekommen Umweltverbände mehr Klagerechte im Umweltschutz. Damit können Vereinigungen, die sich den Schutz der Umwelt zur Aufgabe gemacht haben, bestimmte behördliche Entscheidungen von den Gerichten prüfen lassen. Diese Umweltvereinigungen müssen unter anderem satzungsgemäß dem Umweltschutz dienen, nicht aber von der behördlichen Entscheidung betroffen sein. Sie können zum Beispiel gegen die Zulassung einer Industrieanlage oder einer Straße vorgehen, falls die Zulassung aus ihrer Sicht bestimmten Vorschriften des Umweltrechts widerspricht. Um klagen zu dürfen, brauchen die Verbände aber eine Anerkennung. Diese erteilt das Umweltbundesamt (UBA) in Dessau. "Mit dem Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz schafft Deutschland verbesserte Rechtsschutzmöglichkeiten für Umweltverbände. Diese können jetzt in größerem Maße als Anwalt für den Umweltschutz aktiv werden. Eine Klagewelle ist dennoch nicht zu erwarten – das lehren Erfahrungen mit Verbandsklagen in Deutschland und anderen europäischen Staaten", erläutert Prof. Dr. Andreas Troge, Präsident des UBA.

    Neben den schon bisher nach Naturschutzrecht klageberechtigten Naturschutzverbänden – sie konnten bereits bestimmte Verstöße gegen Naturschutzrecht vor Gericht geltend machen – gibt es erweiterte Klagemöglichkeiten jetzt auch für Umweltverbände. Umweltverbände und -vereine treten damit nicht mehr nur als Anwälte für den Naturschutz auf, sondern auch für den Umweltschutz insgesamt – zum Beispiel für den Schutz des Wassers, der Luft, des Bodens oder der menschlichen Gesundheit etwa vor Lärm.

    Umweltverbände können zum Beispiel behördliche Zulassungen zur Errichtung von Industrieanlagen, Anlagen zur Müllverbrennung oder Energieerzeugung, große Tiermastbetriebe sowie zum Straßenbau durch Gerichte prüfen lassen. Ganz wichtig: Die Umweltverbände müssen nicht mehr – wie sonst im deutschen Recht üblich – selber von einer Behördenmaßnahme betroffen sein, um bestimmte Verletzungen des Umweltrechts rügen zu können. Bürgerinnen und Bürger haben jetzt mit den Umweltverbänden kraftvolle Partner zur Durchsetzung ihrer Rechte. Die Verbände können sich für umweltrelevante Rechte der Bürgerinnen und Bürger stark machen.

    Um die neuen rechtlichen Möglichkeiten zu nutzen, benötigt ein Verband die vorherige Anerkennung durch das UBA in Dessau. Das UBA prüft unter anderem, ob die Umweltvereinigung andauernd und vorwiegend Ziele des Umweltschutzes fördert, gemeinnützige Zwecke verfolgt sowie die Gewähr für eine sachgerechte Aufgabenerfüllung bietet. Das UBA empfiehlt auch bereits nach Naturschutzrecht anerkannten Vereinen, die Anerkennung nach dem Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz beim UBA zu beantragen.

    Mehr auf den Seiten des Umweltbundesamtes:
    http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2006/pd06-079.htm.

     

     

    Breiter Widerstand gegen mögliche Sportplatzerweiterung

    "Die Mardalwiese in ihrer Gesamtheit erhalten !"

    BUND, NABU/HVV und Stallgemeinschaft Mardalwiese klären auf

    Hannover 13.12.2006 - Naturschützer, Pferdehalter und erholungssuchende Bürger wehren sich gegen Pläne, Teile der Mardalwiese mit Sportanlagen zu überbauen. Sie wollen sich gemeinsam mit der Forderung an Politik und Verwaltung wenden, jeder weiteren Überbauung der Mardalwiese eine Absage zu erteilen. Geplant ist auch eine Reihe von naturkundlichen Führungen der Naturschutzverbände, um allen Interessierten deutlich zu machen, von was für einer hohen Bedeutung das Gebiet ist.

    Im April war der Turn- und Sportverein Kirchrode (TSV Kirchrode) mit dem Plan an die Öffentlichkeit gegangen, seine Sportanlagen inmitten der Mardalwiese erheblich zu erweitern. Zwar wurde der Verein von der Verwaltung darauf hingewiesen, dass die betreffenden Flächen unter Schutz stehen. Zudem sprach sich der Eilenriedebeirat gegen jede Ausweitung in die geschützten Flächen aus. Trotzdem hält der TSV an den Planungen fest, große Flächen der Mardalwiese zu überbauen. Außer einer Soccer- und Badmintonhalle auf dem heutigen Vereinsgelände sollen östlich der Mardalstraße auf rund 16.000 Quadratmetern Weideflächen einem neuen Fußballplatz, neuen Parkplätzen, einem Teil des verlegten Tennenplatzes, einer Zufahrt und einem Regenrückhaltebecken weichen. Das dort niedrige Gelände, das häufig unter Wasser steht, müsste etwa um einen Meter aufgeschüttet werden.

    Für die Naturschutzverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und NABU Hannover /HVV ist es unverständlich, dass der Sportverein das geschützte Grün für sich beansprucht. "Die Flächen, um die es hier geht, gehören zu den feuchtesten Bereichen der Mardalwiese."
    Eine vom Arteninventar besonders herausragende Feuchtgrünlandfläche hat sich noch auf der Mardalwiese auf den Kalkniedermoorböden erhalten. Stark gefährdete Arten wie

    • Heil-Ziest Betonica officinalis,
    • Filz-Segge Carex tomentosa,
    • Nordisches Labkraut Galium boreale,
    • Wirtgen-Labkraut Galium wirtgenii,
    • Färber-Scharte Serrulata tinctoria und
    • Wiesen-Silge Silaum silaus

    kommen hier in der Fläche und nicht nur noch an Rändern oder Grabenböschungen vor." (aus Pflanzenartenvielfalt im Stadtgebiet von Hannover von Georg Wilhelm, Jubiläumsheft "125 Jahre HVV", S. 13, das Heft ist beim HVV erhältlich, s.hier). "Hier haben sich Tier- und Pflanzenarten der selten gewordenen Sumpfdotterblumen-Wiesen erhalten können" erläutert Georg Wilhelm vom BUND. Die Mardalwiese ist ein ehemaliges Kalk-Niedermoor, ein Lebensraum, der in Niedersachsen nur an ganz wenigen Stellen vorkommt. "Jemand, der für seinen Stadtteil das Beste will, würde auf dieses Kleinod stolz sein, statt zu überlegen, wie er es vernichten kann" wundern sich die Naturschützer. Auch die Stadt Hannover hatte in ihrer Schutzgebietsverordnung klargestellt, dass es sich um ein einzigartiges Gebiet handelt.

    Carsten Böhm vom NABU Hannover/HVV weist darauf hin, dass die Planung mit dem Naturschutzrecht unvereinbar ist. Die vom TSV geforderte Fläche ist Feuchtgrünland und steht unter strengem gesetzlichem Schutz. Außerdem gehört sie zum größten Teil zum Landschaftsschutzgebiet Mardalwiese, wo solche Baumaßnahmen strikt verboten sind. "Darüber, dass ausgerechnet ein Sportverein meint, sich nicht an Regeln halten zu müssen, die für alle gelten, kann man nur den Kopf schütteln."

    Auch "Die Pferdehaltung auf der Mardalwiese wird mit viel Idealismus betrieben" erläutert Elke Freytag, Betreiberin der Stallgemeinschaft und von Beruf Landschaftsplanerin. "Mit der Beweidung erhalten und entwickeln wir die Lebensräume auf der Mardalwiese. Graureiher stehen auf den Weiden, im Sommer folgt regelmäßig ein Storchenpaar dem alten Traktor beim Mähen, im Grünland leben Feldhasen und die Kiebitze sind seit Jahrzehnten an die Pferdeweiden gebunden."

    Auf den Seiten des NABU Hannover/HVV finden Sie die komplette Pressemitteilung als PDF und weitere Informationen zur Mardalwiese.

     

     

    Totschweigen macht den Wald nicht gesünder

    Seehofer will jährlichen Waldschadensbericht abschaffen

    Mit einem Protestschreiben an den für den Wald zuständigen Bundesminister Horst Seehofer haben zahlreiche Umweltverbände vom NABU bis Greenpeace auf die geplante Abschaffung des jährlichen Waldschadensberichtes reagiert. "Durch Totschweigen wird der kranke deutsche Wald nicht gesunden", sagte der Generalsekretär des Deutschen Naturschutzrings, Helmut Röscheisen.

    Gerade die Waldschadensberichte und die breite Diskussion in der Öffentlichkeit haben bewirkt, dass die Bundespolitik positiv reagierte und massive Reduktionen von Schwefeldioxid durchsetzte. Heute werden unsere Wälder nicht mehr durch zu hohe Schwefeleinträge, sondern durch zu hohe Stickstoffeinträge, durch zunehmende Trockenheit und Hitzestress massiv belastet. Hinzu kommen die Folgen eines rasanten Klimawandels. Der Wald ist als wichtigster Bioindikator auf der gesamten Landesfläche hervorragend geeignet, die Stressbelastungen der Natur aufzuzeigen. Dies wird durch die jährlichen Waldzustandsberichte sehr gut dokumentiert.

    Mehr auf den Seiten des Bundesverbandes, dort finden Sie auch den "Protestbrief Waldschadensbericht" als PDF:

  • http://www.nabu.de/m06/m06_07/05924.html.


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    NABU-Parlament tagte in Mannheim

    Schwarz-rote Bundesregierung aus NABU-Sicht mit nur mäßiger Öko-Bilanz


    Der NABU hat auf seiner Bundesvertreterversammlung am Wochenende des 11./12. Novembers in Mannheim der schwarz-roten Bundesregierung eine mäßige Bilanz der Umweltpolitik bescheinigt und die Politiker aufgefordert, die Weichen für einen nachhaltigen Natur- und Umweltschutz zu stellen.

    Aus Umweltsicht völlig unakzeptabel sei die Verabschiedung der Föderalismusreform, die dem Länderwettlauf um niedrige Umweltstandards Tür und Tor geöffnet habe. Besonders negativ falle die Öko-Bilanz im Verkehrsbereich aus. Mit dem Gesetz zur Beschleunigung von Bauhaben für Infrastrukturprojekte werden künftig die Mitspracherechte der Bürger massiv beschnitten.

    Um den enormen Artenschwund zu stoppen, müsse endlich eine nationale Biodiversitätsstrategie verabschiedet werden. "Die Bundesregierung ist 2008 Gastgeber der Vertragsstaaten der Konvention über die biologische Vielfalt. Sie kann es sich nicht leisten, in Sachen nationaler Umsetzung mit leeren Händen dazustehen", so Tschimpke.

    Aus Sicht des NABU müsse die Bundesregierung die EU-Präsidentschaft und den G8-Gipfel im Frühjahr nutzen, um den internationalen Klimaschutz weiter voranzubringen und sich für einen generellen Importstopp für Wildvögel einzusetzen.

    Dass gegen die Grundsätze nachhaltigen Wirtschaftens in Bund wie Land nach wie vor tagtäglich verstoßen werde, belege unter anderem die Entwicklung der Kohlendioxid-Emissionen, der fortschreitende Flächenverbrauch, die Nitratbelastung des Grundwassers, der Pestizidgehalt von Obst und Gemüse und der Rückgang vieler Tier- und Pflanzenarten.



    Mehr auf den Seiten des Bundesverbandes

  • http://www.nabu.de/m09/m09_01/05817.html .


  • Dort finden Sie auch folgende vom NABU Parlament verabschiedete Resolutionen:

  • (PDF, 97 KB) Klimawandel und Biodiversität

  • (PDF, 108 KB) Deutsche EU-Ratspräsidentschaft nutzen – Natur und Umwelt besser schützen!

  • (PDF, 100 KB) Deutsche EU-Ratspräsidentschaft für ein dauerhaftes Importverbot von Wildvögeln nutzen!

  • (PDF, 96 KB) Die Elbe als lebendigen Fluss erhalten!

  • (PDF, 92 KB) NABU fordert europaweites Verbot von Carbofuran

  • (PDF, 115 KB) Lärmsanierung im Schienennetz beschleunigen .
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    NABU: Entwurf des Umweltrechtsbehelfsgesetzes EG-rechtswidrig

    Tschimpke: Verbandsklagerecht wird in unzulässiger Weise beschnitten


    Der Naturschutzbund NABU hat die Politiker aller Parteien aufgefordert, den vorliegenden Entwurf zum Umweltrechtsbehelfsgesetz abzulehnen, da er nicht dem geltenden EG-Recht entspricht.

    "Das Image der Bundesrepublik Deutschland ist in Brüssel angesichts der am 25. Juni abgelaufenen Umsetzungsfrist der EG-Richtlinie bereits stark beschädigt. Nun soll die Regierung wenigstens darauf achten, einen Gesetzentwurf vorzulegen, der den Vorgaben aus Brüssel entspricht", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

    Das Umweltrechtsbehelfsgesetz schränke im vorliegenden Entwurf die Verbandsklagerechte in unzulässigerweise ein. So solle zukünftig ein Umweltverband nur noch klagen können, wenn er in seinen subjektiven Rechten betroffen ist. Damit entsprächen die Rechte der Verbände zukünftig eins zu eins den Rechten der Bürger. Die Verbände könnten auf diese Weise aber nicht ihrer Aufgabe nachkommen, sich zum Wohl der Natur einzusetzen. "Die Verbände werden hiermit bewusst kaltgestellt, der Natur wird ihre Stimme genommen", kritisierte Tschimpke.

  • zur Pressemitteilung des NABU.de http://www.nabu.de/modules/presseservice/index.php?show=754&db= .
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    NABU Niedersachsen auf der "infa"

    Besuchen Sie uns auf der Verbrauchermesse in Hannover:
    vom 14. bis 22. Oktober 2006

    Der NABU Niedersachsen ist auf der größten Verbrauchermesse des Nordens vertreten. In der Halle 24 "Bewusst leben" finden Sie den Stand des NABU Niedersachsen zum Thema: Die bunte Welt der Hautflügler.

    Auf dem Freigelände erwartet Sie das NABU Energiemobil mit Tipps zum Energiesparen.



    Mehr: auf den Seiten des Landesverbandes .

     

     

    Samstag/Sonntag, 07./08.Oktober Birdwatch 2006 - Erlebnis Vogelzug:

    NABU beteiligt sich zum zehnten Mal an der weltweiten Zugvogelbeobachtung
    Auch in der Region Hannover werden Veranstaltungen angeboten

    Zum zehnten Mal veranstaltet der NABU gemeinsam mit seinem internationalen Partner BirdLife am 07. und 08. Oktober den Birdwatch: Ein Wochenende, das ganz der Vogelbeobachtung gewidmet ist. Mehr als 50 Millionen Zugvögel verlassen im Herbst ihre Brutgebiete, um eine Reise in wärmere Gefilde anzutreten. Erleben Sie dieses Ereignis mit und nehmen Sie an einem der über 100 Birdwatch-Angebote in ganz Deutschland teil! Zum Jubiliäum winken in diesem Jahr den teilnehmenden NABU-Gruppen außerdem spannende Preise. Also ran an die Ferngläser!

    Zu den Terminen der NABU Gruppen in der Region Hannover.

    Mehr auf den Seiten des Bundesverbandes:

     

     

    Neues vom NABU-Bundesverband (03.10.2006):

    NABU-Stiftung startet neuen Internetauftritt
    Neustes vom Flächenkauf und Infos rund um die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe

    Die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe kauft bundesweit Naturschutzflächen, um diese als Lebensraum für seltene und bedrohte Arten zu bewahren. Mit dem Relaunch der Stiftungsseite sind jetzt noch mehr Informationen über die NABU-Stiftung abrufbar. Neben aktuellen Berichten über die laufenden Projekte finden Interessierte übersichtliche Informationen rund um die NABU-Stiftung wie die jährlichen Patentreffen, die Möglichkeit zur Begründung einer eigenen Naturschutzstiftung oder die Wandertermine durch das stiftungseigene Naturparadies Grünhaus.

    Mehr: auf den Seiten des Bundesverbandes.

    Zum Internet-Auftritt der NABU-Stiftung: "NABU-Stiftung Nationales Naturerbe".

     

     



    Neues vom NABU-Bundesverband (30.09.2006):

    NABU für Transparenz bei Agrarsubventionen
    Wer bekommt die Milliarden an EU-Geldern?

    Dass die EU-Agrarpolitik jährlich mehr als 40 Mrd. Euro kostet, ist weithin bekannt. Unklar ist hingegen, welche Unternehmen und landwirtschaftlichen Betriebe wie viel Agrarsubventionen erhalten. Aus diesem Grund engagiert sich der NABU mit zahlreichen Verbänden in der "Initiative für Transparenz bei EU-Agrarsubventionen", um die Veröffentlichung der Verteilung der Agrargelder einzufordern.

    Aktuellen Zahlen zufolge erhalten in Deutschland 0,5 Prozent der Betriebe mehr als 300.000 Euro Agrarsubventionen, während 70 Prozent der Betriebe mit weniger als 10.000 Euro auskommen. Der überwiegende Teil der Gelder ist nicht an wirksame soziale und ökologische Kriterien gekoppelt. Einige rationalisierte, flächenstarke Betriebe kommen somit auf Prämienzahlungen von bis zu 120.000 Euro je Arbeitskraft, während der Durchschnitt der Betriebe weniger als ein Zehntel davon je Arbeitskraft erhält.

    Diese Verteilung der Gelder bringt mehr Verlierer als Gewinner mit sich. Verlierer sind kleinere Betriebe, die ums Überleben kämpfen, die Umwelt, die unter den Folgen der Intensivlandwirtschaft leidet und die Kleinbauern in Entwicklungsländern, die mit den billigen, subventionierten Lebensmitteln aus der EU nicht konkurrieren können.

    Obwohl 13 EU-Staaten die Vergabe von Subventionen schon längst öffentlich gemacht haben, zögert die Bundesregierung immer noch. ...
    Mehr: auf den Seiten des Bundesverbandes.

    Zu den Projekt-Seiten: "Wer profitiert.de".

     

     

    Natur schützen und Rechtssicherheit schaffen
    BUND und NABU legen Gutachten zu "Natura 2000"-Gebieten vor

    BUND und NABU fordern die Bundesländer auf, die Schutzgebiete des europäischen Netzes "Natura 2000" nun endlich auch nach nationalem Recht ausreichend zu schützen. Mit der Nachmeldung von Schutzgebieten gemäß der EU-weit geltenden Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) durch die Bundesländer im Februar 2006 ist Deutschland der Vollendung des Schutzgebietsnetzes einen großen Schritt näher gekommen. Für die "Natura 2000" bildenden Schutzgebiete nach FFH und Vogelschutzrichtlinie gibt es im deutschen Naturschutzrecht aber keine eigenständige Schutzgebietskategorie.

    Die "Natura 2000"-Gebiete müssen daher, um die Ziele der EU-Richtlinien erfüllen zu können, nach nationalen Schutzgebietskategorien wie etwa Naturschutzgebiet ausgewiesen werden. In den Schutzgebietsverordnungen ist zudem detailliert festzuhalten und durch einen Managementplan umzusetzen, wie die Schutzziele erreicht werden können. Nur so kann auch die etwa für Kommunen, Investoren und Landnutzer erforderliche Planungs- und Rechtssicherheit erreicht werden.

    n einer Reihe von Bundesländern werden bislang hiervon abweichende pauschale Unterschutzstellungen durch Gesetz favorisiert oder angestrebt, einen Großteil der Schutzgebietsausweisungen durch Vertragsnaturschutz abzuwickeln. Da dieses Vorgehen nach Auffassung von BUND und NABU nicht EU-rechtskonform ist und damit weitere erhebliche Rechtsunsicherheiten verbunden sind, haben beide Verbände hierzu ein Gutachten in Auftrag gegeben, das die Situation in den Bundesländern analysiert und auf Basis der verbindlichen EU-Richtlinien und der einschlägigen Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes sowie der nationalen Gerichte Verbesserungsvorschläge für die Schutzgebietsausweisung in den Ländern macht. Das Gutachten steht nun als Leitfaden für Naturschutzgruppen, Ministerien und Naturschutzbehörden zum Download zur Verfügung.


    Leitfaden zur Ausweisung von Natura-2000-Schutzgebieten (PDF, 420 KB) auf den Seiten des Bundesverbandes.

    Mehr auf den Seiten des Bundesverbandes.

     

     

    Gentechnik beeinträchtigt biologische Vielfalt
    NABU veröffentlicht Hintergrundpapier zum Thema Agrogentechnik

    Die Industrialisierung der Landwirtschaft, der großflächige Einsatz von Pestiziden und mineralischen Dünger bedrohen die biologische Vielfalt. Mit der Gentechnik ist für die Natur ein neues Risiko hinzugekommen: Gefahren bestehen vor allem in möglichen Auskreuzungen oder Verwilderungen gentechnisch veränderter Pflanzen. Das neue Hintergrundpapier des NABU informiert über den aktuellen Stand der Agrogentechnik und ihre Gefahren für die Biodiversität.


    Zum Hintergrundpapier Agrogentechnik (PDF, 150 KB) auf den Seiten des Bundesverbandes.

    Mehr auf den Seiten des Bundesverbandes.

     

     

    NABU Schleswig-Holstein macht aufmerksam und bittet um Hilfe ! (25.09.2006):

    Europas wichtigste Vogelflugroute bedroht
    Naturschützer besorgt über Planungen

    Mit großer Sorge verfolgen Naturschützer in ganz Europa die Absicht der EU und deren Mitgliedstaaten Dänemark und Deutschland, eine große Schrägkabelbrücke zwischen den Inseln Fehmarn (D) und Lolland (DK) zu bauen. Über diese soll ein großer Teil des Verkehrs zwischen Mitteleuropa und Skandinavien geführt werden. Besonders bedroht wird dabei jedoch eine der wichtigsten Flugrouten Europas – genutzt von bis zu 90 Mio. Zugvögeln. Auch finanziell droht dem Vorhaben ein Desaster.

    Mehr: auf den Seiten des NABU Schleswig-Holstein.

     

     

    Neues vom NABU-Bundesverband (22.09.2006):

    Das neue NABU-Verbandsnetz
    Das gemeinsame Netzwerk für alle Aktiven in NABU, NAJU und LBV

    Im Zeitalter der weltweiten Vernetzung und des schnellen Informationsaustausches sollten möglichst viele NABU-Gruppen die Möglichkeiten von E-Mail und Internet entdecken. Gerade um den vielen Gruppen, Arbeitsgemeinschaften, Zentren und Geschäftsstellen den Weg zu einem gelungenen Natur- und Umweltschutz so einfach wie möglich zu machen, haben sich der NABU-Bundesverband, die NAJU, das Beraterteam, die 15 NABU-Landesverbände sowie der Landesbund für Vogelschutz, zusammengetan, um das NABU-Verbandsnetz zu entwickeln und zu starten. Ein Netzwerk, an dem alle gemeinsam mitarbeiten und von dem alle gemeinsam profitieren.

    Mehr: auf den Seiten des Bundesverbandes.

     

     

    Mehr Unterstützung für das Ehrenamt
    Tschimpke: Freiwillige Helfer im Naturschutz brauchen Anerkennung

    Anlässlich der "Woche des bürgerschaftlichen Engagements" fordert der NABU den Staat auf, die Leistung Tausender freiwilliger Helfer im Umweltbereich stärker anzuerkennen und zu unterstützen. Auf die Naturschutz-Gruppen komme wegen des Rückzugs von Bund und Ländern immer mehr Arbeit zu. "Wir stehen bereit, müssen aber dann auch die Möglichkeit haben, diese Arbeit auf eine solide Basis zu stellen", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

    Mehr: auf den Seiten des Bundesverbandes.

    Pressemitteilung: Naturschutz aktuell - Pressedienst 20.09.2006.

     

     

    Neues vom NABU-Bundesverband (15.09.2006):

  • Gen-Reis erstmals in Lebensmitteln entdeckt

    Mehr: http://www.nabu.de/m06/m06_11/05454.html

  • Seehofer muss Gen-Weizen verbieten
    BUND und NABU fordern Bürger auf, persönlich gegen die geplanten Freisetzungsversuche zu protestieren

    Mehr: http://www.nabu.de/m06/m06_11/05450.html

  • Die Abfallpolitik steht auf der Kippe!
    NABU startet Aktion gegen Mülltourismus und Öko-Dumping. Helfen Sie mit, geben Sie uns Ihre Stimme und schreiben Sie eine Protest-Mail!

    Mehr: http://www.nabu.de/m07/m07_02/05431.html

  • Neuer Glücksbringer oder böser Neubürger?
    Der Asiatische Marienkäfer breitet sich in Deutschland in rasantem Tempo aus.

    Mehr: http://www.nabu.de/m05/m05_06/05443.html


    Links im Bild: unser Siebenpunkt Coccinella septempunctata und rechts der sehr variabel gefärbte Asiatische Marienkäfer Harmonia axyridis- ein Neubürger, auch in Hannover.
    Foto: © T. Klug




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      RANA 8     
      pic
      Die RANA 2008 ist da !
    "Amphibien und Reptilien im Schaumburger Land und am Steinhuder Meer"
      Herpetofauna
      von Holger Buschmann, Bruno Scheel & Thomas Brandt

     

    "Die Vögel der Stadt Hannover"
      pic
      von Dieter Wendt

     

    "HVV Jubiläumsausgabe erschienen"
      pic
      Mitgliedermagazin "HVV-Info": Sonderheft zum 125-jährigen Jubiläum

     

    Ein König sucht sein Reich
     
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    Blume des Jahres 2007
     
      Infos über die Bach-Nelkenwurz, eine Wiesenpflanze mit schweißtreibender Wirkung

     

    Vogel des Jares 2007
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      Infos über den Turmfalken - eleganter Jäger in Feld und Flur auf den Seiten des Bundesverbandes

     

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