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"Internationales Jahr der Biologischen Vielfalt" - Ein König in seinem Reich
Spannende Laubfroschexkursion in Kananohe
Erfolgreiche Schutzmaßnahmen des NABU Langenhagen begeistern Teilnehmer
NABU Langenhagen
Langenhagen, 06.05.2010 -
Anfang Mai hatte der Naturschutzbund NABU Langenhagen wieder zum traditionellen Laubfroschkonzert eingeladen. Zahlreiche Langenhagener folgten dieser Einladung und wollten den Klängen dieser außergewöhnlichen und stark gefährdeten Amphibienart lauschen. Nach einigen einleitenden Worten zum landesweiten und äußerst erfolgreichen Amphibienschutz-Projekt "Ein König sucht sein Reich" nutzte der 1. Vorsitzende des NABU Langenhagen Ricky Stankewitz die Gelegenheit, um den Projektkoordinator Uwe Manzke für seine langjährige ehrenamtliche Arbeit im Amphibien- und Naturschutz zu danken. "Uwe Manzke setzt sich seit 30 Jahren aktiv für den Schutz von zum Beispiel Reptilien, Heuschrecken, Libellen, Urzeitkrebsen, Amphibien und hier ganz besonders für den Laubfrosch ein. Dabei wirkt er fast immer im Hintergrund, ohne sich ins Rampenlicht zu stellen" lobte Stankewitz. "Ohne seine intensive und fruchtbare Arbeit wäre es nicht nur in Langenhagen um alle diese Tiergruppen schlechter gestellt." so Stankewitz weiter.
Bevor es dann zum eigentlichen Konzert ging, wurde im alten Feuerlöschteich am Parkplatz Hasenheide nach Molchen gesucht. Auch hier zeigte sich die langjährige Erfahrung Manzkes, der binnen kürzester Zeit einen männlichen und einen weiblichen Bergmolch fand und den interessierten Naturfreunden die Merkmale und Geschlechterunterschiede erklärte.
Nachdem es vollständig dunkel wurde, ging es dann zu den Kleingewässern im NABU Projektgebiet am Rande des Kananoher Forstes. Auf dem Weg dahin gab es allerdings eine unangenehme Überraschung. Eine größere Menge Erdaushub, vermischt mit Mulchabfällen war rücksichtslos in die den Weg begrenzenden Büsche und Bäume geschoben und diese dadurch zum Teil schwer geschädigt worden. Außerdem wurden durch diese unsinnige Aktion Ruhe- und Versteckmöglichkeiten für Vögel, Reptilien und andere Kleintiere stark beeinträchtigt. "Derartige Dinge kommen leider immer wieder vor, was aber nicht heißt, dass wir dies einfach so hinnehmen, vor allem nicht im Landschaftsschutzgebiet." erläuterte Stankewitz. "Wir haben den angerichteten Schaden mit Fotos dokumentiert und werden diese an die untere Naturschutzbehörde der Region Hannover weiterleiten. Da wir aber nicht überall gleichzeitig sein können, würden wir uns über Hinweise aus der Bevölkerung zu möglichen Beeinträchtigungen der Langenhagener Natur und Umwelt sehr freuen. In der Regel wird der betreffende Verursacher dazu verpflichtet den Schaden wieder auszugleichen und muss, vor allem im Wiederholungsfall ein Bußgeld bezahlen. Dies hält hoffentlich andere davon ab sich genauso rücksichtslos zu verhalten." so der Vorsitzende des NABU Langenhagen weiter.
Im Projektgebiet angekommen gab es dann - trotz der empfindlichen Abkühlung - das ersehnte Laubfroschkonzert. "In Langenhagen ist die größte Laubfroschpopulation der Region Hannover beheimatet. Durch gezielte Biotoppflege in den letzten Jahren konnten wir die Bestände stabil halten, vielleicht sogar leicht erhöhen. Geht es dem anspruchsvollen Laubfrosch gut, geht es vielen, vielen weiteren Tier- und Pflanzenarten auch gut!" erläuterte Manzke. "Langfristig hoffen wir weitere Kleingewässer, aber auch Hecken und Gebüsche, an geeigneten Stellen anlegen und pflegen zu können, um so wieder einen funktionierenden Kleingewässer- und Biotopverbund als Lebensraum bedrohter Arten in Langenhagen zu errichten und auf Dauer zu gewährleisten. Wir arbeiten dabei eng mit Landwirten, der Stadt, Naturschutzbehörden und anderen zusammen." ergänzte Stankewitz.
Mit der Sicherung von Laubfroschlebensräumen wird also auch ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität geleistet. "Mit der Unterstützung unserer Mitglieder und der Mitarbeit der vielen Aktiven im Naturschutz können wir hier, lokal und regional, das erreichen, was für die Politik noch ein weit entferntes Ziel ist, nämlich effektive Naturschutzmaßnahmen die nachhaltig zur Sicherung der biologischen Vielfalt dienen." so Stankewitz abschließend.
Mehr:
Bereits im Vorjahr wurde bei Engelbostel eine illegale Verfüllung festgestellt
Die Amphibien Niedersachsens - alle Arten werden vorgestellt
auf den Seiten des LFA Feldherpetologie und Ichthyofaunistik
NABU Langenhagen .
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Ein König sucht sein Reich
Mit Kescher und Küchensieb
Auf Entdeckertour an der Burgdorfer Aue
Von Uwe Manzke
Burgdorf, 30.06.2008
Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am Sonntagmorgen bereits um 09:00 h Jung und Alt, um auf Entdeckertour mit dem NABU Burgdorf, Uetze und Umgebung zu gehen. Unter fachkundiger Führung von Günter Jatzkowski ging es an die Burgdorfer Aue bei Weferlingsen.
Bereits in den letzten Jahren hatte sich dieser Abschnitt der Burgdorfer Aue als besonders reizvolles und interessantes Exkursionsziel hervorgetan. Kinder und Eltern sowie Großeltern waren mit Begeisterung dabei. So dauerte es auch nicht lange, bis die ersten Hosenbeine trotz Gummistiefeln nass geworden waren.
Im Wasser begeisterten neben den Erbsenmuscheln, den Schlei- und Riementellerschnecken, den Drei- und Neunstachligen Stichlingen und den Moderlieschen vor allem die Köcherfliegenlarven ohne Köcher! Die Wasserskorpione und die vermeintlichen Blutegel, die sich als für den Menschen harmlose Hundeegel entpuppten, wurden allerdings mit einiger Skepsis und Vorsicht betrachtet.
In der Luft gab es die Gebänderte Prachtlibelle, die Federlibelle und die Königslibelle zu entdecken. Auf den Uferpflanzen und im Gras zirpten das Grüne Heupferd, die Roesels Beißschrecke, die Goldschrecke und der Gemeine Grashüpfer. Als Larven wurde die Strauchschrecke und die Punktierte Zartschrecke sowie die Kurzflügelige Schwertschrecke gefunden.
Immer wieder wurden neue Tierarten zur Bestimmung herangetragen. Fast alle Arten konnten angesprochen und zugeordnet werden. Bei vielen Arten erfuhren die Teilnehmer Interessantes und Wissenswertes zur Biologie und Lebensweise. Für alle Teilnehmer neu und unbekannt waren die großen zusam-
mengeklebten Pakete toter Ibis-Fliegen, die unter der nahegelegenen Brücke gefunden wurden. Während der Eiablage sterben und verkleben hunderte bis tausende der Ibis-Fliegen Weibchen, so dass man noch Wochen später diese Pakete finden kann.
Allerdings gab es auch Kritisches zu beobachten und anzumerken. In der Burgdorfer Aue waren einige tote karpfenartige Fische und ein mittelgroßer Hecht angeschwemmt. Die einmündende Seebeck, ein ehemals sehr artenreicher Bach mit vielen Neunaugen, trocknet seit einigen Jahren immer früher aus und zwar von der Mündung zur Quelle. Nicht zuletzt mußte auch das Thema der Neozoen angesprochen werden. Fast überall in den Uferpflanzen wurde der Asiatische Marienkäfer als Larve, Puppe und Imago gefunden. Sehr selten waren dagegen die einheimischen Siebenpunkt-Marienkäfer. mz
Zu den Internetseiten des:
NABU Burgdorf, Uetze und Umgebung .
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Ein König sucht sein Reich
Goldfisch und Co, nach wie vor ein großes Problem in der freien Landschaft
Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit stellt einen neuen Link zum Thema "Aussetzen von Gartenteichfischen" ins Internet
Von Uwe Manzke
Hannover, 11.06.2008
Bereits im letzten Jahr haben wir mehrfach auf das Problem eigenmächtiger Aussetzungen und Ansalbungen von Tieren und Pflanzen in der freien Landschaft hingewiesen. Dies betrifft vor allem das Aussetzen von Fischen und das An-
salben von Pflanzen in und an Kleingewässern.
Diese eigenmächtigen und unerlaubten Aktivitäten von zumeist schlecht informierten "Naturfreunden" beeinträchtigt den Naturhaushalt erheblich. Gerade der oft zahlreiche Nachwuchs von Gartenteichfischen wird mangels scheinbarer Alternativen häufig in die wenigen verbliebenen Gewässer in der freien Landschaft ausgesetzt. Dies führt unmittelbar und sofort zu gravierenden Gefährdungen der heimischen Tier- und Pflanzenwelt, z.B.:
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Amphibienlaich und Kaulquappen werden gefressen - die gefährdeten Amphibien sterben aus!
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Krankheiten werden übertragen - die heimischen Fische werden infiziert und es kommt zwangsläufig zu einem Massensterben; für die Binnenfischerei kann dies zu erheblichen wirtschaftlichen Einbußen führen!
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Ortsfremde Fische kreuzen sich mit den verbliebenen heimischen Beständen - die ortstypische Genvielfalt geht verloren, zum Teil mit der Folge des Aussterbens der heimischen Kleinfische!
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Ortsfremde Fische verdrängen die heimische Fischfauna!
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Sumpf- und Wasserpflanzen aus dem Gartenteich verhindern die natürliche Entwicklung der heimischen Pflanzenwelt - das natürliche Aufkommen von den heutzutage sehr seltenen und konkurrenzschwachen Pionierarten wird durch die Ansalbungen verhindert!
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Vor allem das Ansalben von Krebsschere, Teich- und Seerose sowie Froschbiß führen zu einer unerwünschten Beschattung des Wasserkörpers!
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Das Ansalben von Rohrkolben, Schilf, Krebsschere und Wasserpest führt zu einer schnellen Verlandung des Gewässers!
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usw.
Auch in diesem Jahr konnten wir erneut an vielen Kleingewässern unerlaubte Aussetzungen von Fischen und Anpflanzungen feststellen. Besonders gravierend ist die Tatsache, dass gerade diese Gewässer für den Arten- und Biotopschutz angelegt wurden. Durch diese uneinsichtigen Aktivitäten werden die mühsamen und oft jahrelangen Artenschutzbemühungen mit einem Schlag zunichte gemacht!
Dieses Problem ist mittlerweile dermaßen gravierend, dass auch das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) eine entsprechende und ausführliche Darstellung im Internet vorgenommen hat:
Aussetzen von Gartenteichfischen Über Probleme, Verbote und mögliche
Folgen in Verbindung mit dem Aussetzen von Gartenteichfischen in die freie
Wasserlandschaft (Laves)
Mehr:
Weder Zoo noch Botanischer Garten: Kleingewässer sich selbst überlassen
Unser Beitrag vom 04.09.07
Gefährdungsursachen von Amphibienvorkommen:
Fischbesatz Darstellung
des Problems auf unseren Projektseiten "Ein König sucht sein Reich"
Goldfische , auch in Österreich ein zunehmendes Problem und Gefahr für die
heimische Natur
Weltweites Amphibiensterben durch die Verbreitung eines Pilzes 2008 ist
das Jahr des Frosches - Weltweite Kampagne zum Schutz der Amphibien.
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Ein König sucht sein Reich
Der NABU Regionalverband Hannover macht mit!
2008 ist das Jahr des Frosches -
Weltweite Kampagne zum Schutz der Amphibien
- Schirmherr ist Sir David Attenborough
Von Uwe Manzke
Hannover, 08.05.2008
Nachdem die Amphibien über 360 Millionen Jahre existiert haben, könnte nun ein Drittel bis die Hälfte aller Amphibienarten in der nahen Zukunft verschwinden:
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die Erde steht vor dem größten Massenaussterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier
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doppelt bis dreimal so viele Amphibienarten wie Vogel- und Säugetier-
spezies stehen vor der Ausrottung.
Die Zahl der Amphibien nimmt rapide ab; Arten, Gattungen, und ganze Familien verschwinden mit einer bislang unbekannten Geschwindigkeit. Bereits ein Drittel bis die Hälfte der rund 6.300 Frösche, Kröten, Unken, Salamander, Molche und Blindwühlen sind vom Aussterben bedroht. Über 120 Arten sind in den letzten Jahren ausgestorben. Lebensraumverlust und -verschlechterung sind die bedeutendsten Ursachen für das Aussterben der Amphibien. Die rasche Verbreitung einer Pilzerkrankung, die durch den Hautpilz Batrachochytrium dendrobatidis ausgelöst wird, zählt jedoch mittlerweile in vielen Regionen mit zu den bedrohlichsten Gefahren, denen die Amphibienpopulationen ausgesetzt sind.
Wissenschaftler glauben, dass viele Arten bereits ausgestorben sein werden, bevor wir handeln können. Die Weltnatur-
schutzunion IUCN hat daher alle Zoos und Aquarien aufgerufen mitzuhelfen, die Amphibien zu retten.
2006 haben die IUCN/SSC Conservation Breeding Spezialist Group (CBSG) , die IUCN Amphibian Spezialist Group (ASG) und der Weltverband der Zoos und Aquarien (WAZA) ein Programm aufgestellt, die sogenannte Amphibian Ark (AArk), um schnellst-
möglich ex situ (= in Menschenobhut, nicht im Freiland, bzw. Ursprungslebensraum, i.G. in situ) Maßnahmen zu entwickeln, zu bewerben und durchzuführen.
Diese sollen vor allem das Überleben der Arten sichern, für die derzeit keine realisierbaren Maßnahmen in ihrem Lebensraum zur Verfügung stehen. Um diese Initiative zu unterstützen, hat der Europäische Zooverband (EAZA) die "EAZA Amphibian Ark Working Group" eingerichtet. Diese Arbeitsgruppe wird alle ex situ Aktivitäten der EAZA und all ihrer Mitglieder koordinieren. Ein weiterer Bestandteil der weltweiten Kampagne ist die Unterstützung von Projekten zum Erhalt der Lebensräume sowie die Information und die Sensibilisierung der Bevölkerung und der Verantwortlichen.
Angesichts dieser großen Herausforderung wurde die weltweite Amphibian Ark Campaign - 2008 Year of the Frog ins Leben gerufen. Schirmherr der Kampagne ist Sir David Attenborough.
Unser Artenhilfs- und Kleingewässerschutzprojekt "Ein König sucht sein Reich" ist seit diesem Frühjahr dabei, auch wir sind Partner der weltweiten Kampagne "2008 - Year of the Frog". Helfen Sie mit und unterstützen Sie unsere Arbeiten. mz
Weitere Informationen zur Kampagne und über unser Projekt sowie Internet-Links erhalten Sie hier:
"Ein König sucht sein Reich" .
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Literatur-Tipps
Hannover, 04.03.2008
Im Februar ist die Amphibienbroschüre "Frösche, Kröten und Molche" des NABU in der überarbeiteten 3. Neuauflage er-
schienen.
Was Sie für Frösche, Kröten, Unken, Molche und Salamander tun können, zeigt diese NABU aktiv-Broschüre. Allen am Amphibienschutz Interessierten und Aktiven sowie dem hoffentlich zukünftig zahlreichen Nachwuchs ist diese informative und äußerst preisgünstige Broschüre zu empfehlen.
Einzelexemplare dieser Broschüre erhalten Sie beim NABU, Natur- und Umweltinformationen, 10108 Berlin. Bitte legen Sie dazu den Gegenwert von 2,- € zzgl. 1,45 € Portogebühren in Briefmarken bei.
Darüber hinaus gehende Bestellungen richten Sie bitte an den NABU-NaturShop, Am Eisenwerk 13, 30519 Hannover.
Tel.: 0511 / 2 15 71 11
Fax: 0511 / 1 23 83 14
E-Mail: Info@NABU-Natur-Shop.de
Auch die RANA 9 liegt vor. Seit diesem Jahr ist die ART (Amphibien- und Reptilienschutz in Thüringen e.V.) aus Thüringen Mitherausgeber. Entsprechend vielfältig und interessant sind die Beiträge aus dem nord-, ost- und mitteldeutschen Raum:
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KRAUSE, R.: Dr. phil. nat. Ernst Rühmekorf
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JACOB, A. & R. Diebel: Untersuchungen zum Winterquartier der Rotbauchunke (Bombina bombina) bei Sandau, Sachsen-Anhalt
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KRÜTGEN, J.: Beeinträchtigungen der Reptilienfauna durch den geplanten Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals östlich von Kiel (Schleswig-Holstein) - Konflikt und Lösungsoptionen am Beispiel der Kreuzotter (Vipera berus)
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WINKLER, C. & A. KLINGE: Erfassung der Schlingnatter (Coronella austriaca) in Schleswig-Holstein
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WINKLER, C.: Nachweis einer Herbstpaarung der Ringelnatter (Natrix natrix) in Schleswig-Holstein
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MARTIN, C.: Erosionsschutzmatten zur Böschungssicherung als Todesfallen für geschützte Arten
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CREEMERS, R.: Verwechslung von Eiern der Ringelnatter (Natrix natrix) mit Kokons des Eichenspinners (Lasiocampa quercus)
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MANZKE, U.: Kammmolchweibchen frisst Häubchenmuscheln
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CLAUSNITZER, H.-J.: Stechmücke saugt am Laubfrosch (Hyla arborea)
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LÜDICKE, T.: Laubfrösche im FFH-Gebiet Graning, Brandenburg
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MANZKE, U.: Befall von Erdkröten Bufo bufo durch die Goldfliege Lucilia bufonivora
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MANZKE, U. & A. JACOB: Phoresie der Kugelmuschel an der Erdkröte
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KIRSCHEY, T.: Erdkröte (Bufo bufo) klammert Hecht (Esox lucius)
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KRONE, A.: Der Frosch und dessen Larven als Feinde der Fischbrut
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BLUME, F.: Der Hundsfisch (Umbra pygmaea) im Holtumer Moor
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Rezension: ARLINGHAUS, R. (2006): Der unterschätzte Angler - Zukunftsperspektiven für die Angelfischerei in Deutschland
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Verbandsmitteilungen
Der Verkaufspreis des Einzelheftes beträgt 5,00 EUR (zzgl. Versandkosten). Im Abonnement kostet das Einzelheft 4,00 EUR (zzgl. Versandkosten).
Der Bezug/Abonnement der RANA ist möglich über:
Natur & Text in Brandenburg GmbH
Friedensallee 21
15834 Rangsdorf
Tel.: 033708 /20 431
Fax.: 033708 /20 433
Email: info(at)nut-online.de
Mehr:
Literatur-Tipps.
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Helfer und Interessierte willkommen
Die Amphibienwanderung hat begonnen -
NABU betreut wieder viele Wanderstrecken
Autofahrer halten die Geschwindigkeitsbegrenzungen oftmals nicht ein und gefährden die ehrenamtlichen Helfer!
Von Uwe Manzke
Hannover, 25.02.2008
Seit vielen Jahren betreuen und bemühen sich die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des NABU in der Region Hannover um Amphibienwanderstrecken über Straßen (im Folgenden "Wanderstrecken").
Insgesamt werden über 20 Wanderstrecken vom NABU betreut. Die Maßnahmen reichen vom Absammeln und über die Straße tragen, den Zaunaufbau und Betreuung bis hin zur Begleitung von zeitweiligen nächtlichen Sperrungen bestimmter Straßenabschnitte.
Die einzelnen NABU Gruppen haben im Laufe der Jahre unterschiedlichste Erfahrungen bei der Betreuung der Wanderstrecken gesammelt. Besonders wichtig ist hierbei die Kommunikation und Zusammenarbeit mit den zuständigen Kommunen und Behörden. Mittlerweile ist hierbei eine erfreulich gute und fruchtbare Zusammenarbeit gewachsen. Dennoch lassen sich an einigen Wanderstrecken immer noch Defizite und aufgrund der langjährigen Erfahrungen der ehrenamtlichen Helfer Nachbesserungen und Wünsche formulieren. Diese beinhalten zum Einen den Amphibienschutz und zum Anderen den Schutz der oftmals in der Dunkelheit tätigen Helfer durch z.B. Geschwindigkeitsbegrenzungen für KFZ während der Abend- und Nachtstunden.
Fast alle betreuten Wanderstrecken sind mit Verkehrsschildern entsprechend der StVO versehen. An einigen Stellen fehlen diese Schilder zum Teil oder ganz. Der NABU fordert daher eine sinnvolle und vollständige Beschilderung an allen betreuten Wanderstrecken. Diese Be-
schilderung sollte aus mindestens vier sich ergänzenden Schildern bestehen und erst ab dem tatsächlichen Einsetzen der Wanderungen, bis zum Ende der "Hinwanderung" (v.a. Erdkröte) an den Wanderstrecken aufgestellt werden. Der zeitnahe Aufbau verhindert "Gewöhnungs-
effekte" seitens der Verkehrsteilnehmer.
Oft finden bereits Anfang/Mitte Februar erste Wanderbewegungen durch die Amphibien statt. Diese ersten Wander-
bewegungen sind jedoch zumeist nur von kurzer Dauer und hören infolge erneut einsetzender kalter Witterung wieder auf. Die Beschilderung sollte je nach Länge der betreuten Strecke, nicht nur am Anfang und Ende des jeweiligen Straßenabschnittes, sondern auch dazwischen erfolgen.
Die Schilder sind (vgl. Merkblatt für Amphibienschutzmaßnahmen an Straßen MAmS 2000, S. 23):
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Zeichen 101 "Gefahrenstelle"
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Zusatzzeichen 1006-37 "Krötenwanderung"
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Geschwindigkeitsbegrenzung Tempo 30
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zeitliche Beschränkung zwischen 18:00 h und 06:00 h
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darüber hinaus ist auch ein Überholverbotsschild für den betroffenen Streckenabschnitt aufzustellen, dieses Überholverbot dient dem Schutz der ehrenamtlich tätigen Helfer
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sofern vorhanden, sollten weiterhin die "grünen Schilder Amphibienwanderung" (vor ca. 20 Jahren von der Fachbehörde für Naturschutz im NLWKN entwickelt) aufgestellt werden.
Wichtig erscheint aus unserer Sicht in einigen Fällen die zusätzliche Aufstellung von Warnbaken mit Beleuchtung. Die langjährigen Erfahrungen haben gezeigt, dass die Geschwindigkeitsbegrenzungen kaum beachtet werden. Hierdurch werden vor allem die ehrenamtlichen Helfer einer unnötigen Gefährdung ausgesetzt. Mit Aufstellung der Baken, die stellenweise auch während des Einsatzes der Helfer ein Stück auf die Fahrbahn gezogen werden können (Verengung der Fahrbahn), wird zumindest die Geschwindigkeit gedrosselt. Auch können die Warnblinklichter durch die Helfer nach Einweisung ein- bzw. am folgenden Morgen ausgeschaltet werden. Nach Abschluss des jeweiligen Einsatzes sind die Baken wieder auf das Straßenbankett zu ziehen.
Diese Beschilderung erfolgt auf Anordnung der zuständigen Verkehrsbehörde (muß entsprechend angeordnet werden, rechtliche Absicherung, vor allem im Zusammenhang der Baken). Am Ende der jeweiligen Wanderstrecke sind diese verkehrs-
rechtlichen Beschränkungen wieder durch entsprechende Schilder aufzuheben.
Leider gibt es immer wieder uneinsichtige Autofahrer, die durch ihr Verhalten die ehrenamtlich Tätigen gefährden. In einigen Fällen sind sogar Bedrohungen von ehrenamtlichen Helfern und begleitenden Kindern sowie direktes Überfahren von Sammeleimern dokumentiert. Wegen dieser Negativbeispiele wünscht sich der NABU daher eine verstärkte Zusammenarbeit auch mit der Verkehrs-
polizei in Form verstärkter und zeitweiliger Präsenz und Überprüfung bestimmter Wanderstrecken. mz
Mehr:
Weitere Informationen und lokale Ansprechpartner auf den Seiten der einzelnen NABU Gruppen in der Region Hannover:
NABU Gruppen im Regionalverband Hannover
sowie auf unseren Projektseiten "Ein König sucht sein Reich"
www.laubfrosch-hannover.de
und auf den Seiten von
www.amphibienschutz.de .
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Ein König sucht sein Reich
Fernsehbeitrag über das Abfischen exotischer Fische aus Naturschutzgewässern in Hannover
Sendetermin im NDR 3 - Fernsehen DAS! um 18:45 h wird bekanntgegeben
Hannover, 06.09.07
Der NDR 3 drehte heute in Hannover einen Filmbeitrag zur Problematik des Aussetzens von Fischen in Naturschutzgewässer. Im Beitrag werden die Probleme dieser eigenmächtigen und schädigenden Handlungen besprochen und es wird die Elektro-Befischung an zwei Kleingewässern gezeigt. Das Abfischen erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Stadt sowie dem FB Umwelt der Region Hannover, dem Fischereiverein Hannover und dem NABU Regionalverband Hannover. Reinhild Muschter vom FB Umwelt der Region begrüßt diese unkomplizierte Kooperation in der gemeinsamen Naturschutzarbeit.
Heinz Pyka und sein Vereinsfreund Gerd Heuer vom Fischereiverein Hannover fingen innerhalb kurzer Zeit eine breite Palette exotischer Fische: Koi-Karpfen, Schubunkin, Goldorfen und Goldkarauschen. In einem Gewässer hatten die Exoten bereits abgelaicht, so dass dort noch tausende Jungfische herauszufangen sind. Das Abfischen wird daher fortgesetzt.
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Sendetermin im NDR 3 - Fernsehen DAS! um 18:45 h wird bekanntgegeben
Mehr:
Weder Zoo noch Botanischer Garten: Kleingewässer sich selbst überlassen .
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Ein König sucht sein Reich
Weder Zoo noch Botanischer Garten: Kleingewässer sich selbst überlassen
Fische und Pflanzen aus dem Gartenteich gehören nicht in die freie Landschaft
Von Uwe Manzke
Hannover, 04.09.07
In diesem Jahr wurden in der Region Hannover an mindestens sieben für den Amphibien- und Artenschutz angelegten Kleingewässern illegale An-
pflanzungen und Besatzmaßnahmen mit Fischen festgestellt. Der Besatz mit Fischen und Anpflanzungen machen die ohnehin schwierige Naturschutzarbeit mit einem Schlag zunichte. Oft werden diese Besatzmaßnahmen nicht böswillig, sondern aus Unkenntniss vorgenommen.
Dennoch handelt es sich um Verstöße gegen das Niedersächsische Naturschutz-
gesetz (NNatG). Wer gegen diese Bestimmungen vorsätzlich oder fahrlässig verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem empfindlichen Bußgeld bis zu 25.000 € oder sogar 50.000 € geahndet werden kann.
Hintergrund:
In den letzten Jahrzehnten sind viele Kleingewässer verloren gegangen und mit ihnen die typischen Lebensgemeinschaften. Hierzu zählen beispielsweise die stark gefährdeten und geschützten Amphibien- und Libellenarten. Die Mehrzahl der Kleingewässer weist üblicherweise keinen Fischbesatz auf und sind daher sehr arten- und individuenreich.
Daher bezeichnen Wissenschaftler unsere Kleingewässer auch als die "Regenwälder der gemäßigten Zonen ". Aufgrund des starken Rückgangs und Verlustes der Kleingewässer werden seit einigen Jahren wieder Kleingewässer für den Artenschutz angelegt. Besonderes Augenmerk wird hier den Amphibien gewidmet.
Problematisch wird es, wenn Fische in die Kleingewässer eingesetzt werden. Fische, vor allem standortfremde Fische, reduzieren die Artenvielfalt erheblich. Besonders die gefährdeten Amphibien-
arten werden durch den Frassdruck der Fische innerhalb kurzer Zeit buchstäblich "aufgefressen" und sterben aus. Gefressen werden der Laich und die Kaulquappen.
Vor allem Goldfische und andere Karpfenartige werden durch die leichte und erfolgreiche Nachzucht in den privaten Gartenteichanlagen in der freien Landschaft ausgesetzt. Gerne werden Entenvögel für den zunehmenden Fischbesatz verantwortlich gemacht, dies stimmt nicht.
Aber nicht nur der Fischbesatz bereitet Probleme. Auch die Ansalbung von Wasser- und Sumpfpflanzen widerspricht dem Naturschutzgedanken. Durch das Anpflanzen wird die natürliche Entwicklung des Gewässers empfindlich gestört. Die wertvollen jungen Pionierstadien werden nicht mehr zugelassen. Schaut man auf die Roten Listen der gefährdeten Tier- und Pflanzenarten fällt auf, dass vor allem die Arten der "jungen Gewässer" stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht sind! Durch die Anpflanzungen werden zudem die Verlandungsprozesse beschleunigt und die Anpflanzungen machen bereits nach kurzer Zeit arbeits- und kostenintensive Sanierungs- und Pflegemaßnahmen notwendig. Unabhängig davon, stammen die angesalbten Pflanzen zumeist aus Gärtnereien mit Zuchtstämmen ungewisser Herkunft, oft aus Ost- und Südeuropa. Einheimische Pflanzen werden verdrängt, es liegt eine Florenverfälschung vor.
Aus den genannten und vielen weiteren Gründen sollten daher die neuangelegten und sanierten Kleingewässer sich selbst überlassen bleiben. Anpflanzungen und Aussetzungen von Tieren sind unbedingt zu unterlassen und zu unterbinden. Gestattet man den Gewässern eine eigenständige Entwicklung werden sich innerhalb kürzester Zeit wieder viele Tier- und Pflanzenarten von selber einfinden. mz
Also, Hände weg von eigenmächtigen Anpflanzungen und Aussetzungen!
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Pflanzen und Tiere aus Gartencentern, Zoogeschäften oder auch aus dem Gartenteich gehören nicht in die freie Landschaft !
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Mehr zum Thema Gefährdung durch Fische, Fischbesatz und Einschleppung von Krankheiten auf unseren Projektseiten:
Ein König sucht sein Reich
Goldfische, auch in Österreich ein zunehmendes Problem und Gefahr für die heimische Natur.
Pressestimmen hierzu:
Aufruf: Gewässer sich selbst überlassen
der Naturschutzbeauftragte Günter Jatzkowski appelliert eindringlich an die selbst ernannten Teichpfleger
Burgdorfer Anzeiger 15.08.07, S. 3
"Alarm am Fischteich"
Immer häufiger gelangen exotische Fischarten aus dem Gartenteich in öffentliche Gewässer. Das gefährdet die heimischen Arten - und es drohen hohe Bußgelder.
HAZ Nr. 190, 16.08.07 S. 14
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Ein König sucht sein Reich
Keine Amphibien aus Gewässern entnehmen !
Alle heimischen Arten sind geschützt
Von Uwe Manzke
Hannover, 17.07.07
Der NABU bittet darum, keine Amphibien aus den Gewässern zu entnehmen. Nach dem Naturschutzgesetz ist dies verboten. Zuwiderhandlungen sind Ordnungs-
widrigkeiten und können mit empfindlichen Bußgeldern geahndet werden.
Der 1. Vorsitzende des NABU Regional-
verbandes Waldemar Wachtel weist darauf hin, dass häufig aus Neugier oder Unwissenheit und ohne böse Absicht gehandelt wird. Vielfach ist nicht bekannt, dass Amphibien, die aus Gewässern entnommen und in den eigenen Teich eingesetzt werden, das Bestreben haben, in ihr Geburts-
gewässer zurückzukehren. Dies gilt besonders für die Erdkröte und den Grasfrosch.
Häufig entfernen Eigenheimbesitzer auf Druck von Nachbarn quakende Frösche aus ihrem Gartenteich. Damit begehen sie ebenfalls eine Ordnungswidrigkeit. Selbst Gerichte entscheiden für den Artenschutz und somit für die Frösche. In begründeten Einzelfällen kann eine Ausnahmgenehmigung durch die Untere Naturschutzbehörde erfolgen.
Wachtel erinnert daran, dass der NABU vielschichtige Exkursionen, Aufklärungen und auch Unterstützungen
rund um das Thema Amphibien und Kleingewässer anbietet. Besonders erfolgreich und gefragt sind die Naturführungen mit den Schulen. Der NABU bittet darum, die Tiere - dies gilt auch für die Kaulquappen - in ihren Lebensräumen zu belassen und sie dort aus gebührender Entfernung zu beobachten. Viele Informationen "rund um den Amphibienschutz" finden Sie auf den Internetseiten zum NABU Artenhilfs- und Kleingewässerschutzprojekt "Ein König sucht sein Reich" (s.u.). mz
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere
Unsere Ansprechpartner für Amphibien.
Zu unseren Projektseiten:
Ein König sucht sein Reich Das Artenhilfs- und Kleingewässerschutzprojekt
des NABU in der Region Hannover.
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Ein König sucht sein Reich
Froschkonzert beeindruckte die Nachtwanderer
HVV und NABU Burgdorf, Uetze und Umgebung luden zum Froschkonzert in Burgdorf ein
von Dirk Brinkmann
Burgdorf 27.05.07
Der NABU Burgdorf, Uetze und Umgebung hatte für den 26. Mai in einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem HVV Hannover zu einer Nacht-
wanderung eingeladen. 22 Erwachsene und vier Kinder wollten sich die selten gewordenen Laubfrösche nicht entgehen lassen.
Bei beginnender Dunkelheit und milder Witterung ging es los. Nach einführenden Erläuterungen des Amphibienexperten und Projektleiters "Ein König sucht sein Reich", Uwe Manzke, kam die Gruppe etwa gegen 22 Uhr an einem der Tümpel in der Nähe des Großen Stern bei Burgdorf an. Die sehr lauten Rufe der mehr als 20 Laubfroschmännchen waren bereits von Weitem zu hören. Ein Männchen aber kurzzeitig zu fangen und den Exkursionsteilnehmern zu präsentieren, war schon eine ganz andere Sache. Fachkundig gelang dann jedoch nicht nur dies, sondern es konnten sogar noch ein Bergmolch und einige Wasserfrösche präsentiert werden. Auch ein Ei des Kammmolches, das an der Unterseite eines umgeknickten Sumpfvergißmeinicht-Blattes angeheftet war, konnte ausführlich bestaunt werden.
Nicht nur die Kinder waren begeistert. Viel Wissenswertes wurde vermittelt, beeindruckend war z.B. auch für viele "alte Hasen", dass durch die gewölbte Hand hinter der Ohrmuschel deutlich mehr gehört werden kann. Kurz vor Mitternacht ging es dann im Schein der Lampen und untermalt durch das Leuchten des Mondes wieder heimwärts.
db
Mehr:
Filmsequenz eines rufenden Laubfrosches (© U. Manzke),
ca. 28 sec und 1,7 MB (stellen Sie Ihr Wiedergabegerät auf Wiederholung)
www.laubfrosch-hannover.de Projektseiten "Ein König sucht sein Reich"
NABU Burgdorf, Uetze und Umgebung.
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Im Zusammenhang des Straßenverkehrs getötete Erdkröten: Foto - Dokumentation
Von Uwe Manzke
Eine Fotodokumentation zur Ansprache und Unterscheidung von getöteten Amphibien im Zusammenhang des Straßenverkehrs und durch Beutegreifer zur Laichzeit im Frühjahr
Hannover, 19.03.07 Aufgrund der aktuellen Diskussion zum Tod von Amphibien, insbesondere von Erdkröten, durch Straßenverkehr oder Prädation möchten wir hier einige typische Verletzungen anhand von Bildern darstellen, die auf das "Überfahren" (Tod durch Luftdruckunterschiede) von Froschlurchen zurückzuführen sind.
Kleinere Wirbeltiere, vor allem Froschlurche, sterben durch Luftdruckunterschiede bzw. Unterdruck, wenn Kraftfahrzeuge über sie hinweg fahren. Bereits ab Geschwindigkeiten von ca. 30 km/h sterben die Amphibien an inneren Verletzungen (Lunge, andere Organe) und Knochenbrüchen. Typisch sind die aus dem Maul heraushängende Zunge (oft zusammen mit anderen Organen) und/oder aufgeblähte Körperstellen, vor allem auf dem Rücken.
Einige Tiere werden auch hochgewirbelt und unter das Bodenblech geschleudert. Anwandernde "Doppeldecker", also Paare im Amplexus, sind hiervon nicht ausgenommen. Die Männchen lösen allerdings den Amplexus und liegen dann neben den Weibchen.
In einigen Fällen können diese Tiere noch das Laichgewässer erreichen, wo sie dann nicht abtauchen können und an der Wasseroberfläche treiben. Solche Individuen sind fast nur in Laichgewässern in unmittelbarer Nähe zu Straßen zu finden.
Die Rechte © an den Bildern liegen bei den Fotoautoren bzw. den Einsendern der Bilder. Wir bedanken uns für die Zusendung und Bereitstellung der Bilder. Gerne nehmen wir noch weitere Bilder auf.
Sofern keine Kontaktadresse aufgeführt ist, kann diese bei Uwe Manzke angefragt werden:
Kontakt: E-Mail: uwe.manzke(at)laubfrosch-hannover,
Projektkoordinator "Ein König sucht sein Reich" in der Region Hannover und Niedersachsen, LFA Feldherpetologie und Ichthyofaunistik Niedersachsen
Literaturtipp hierzu:
- Hummel, D. (2001): Amphibienschutz durch Geschwindigkeitsbegrenzung - eine aerodynamische Studie. - Natur und Landschaft 76(12): 530-533.
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Zum Interview von Helge May mit Prof. Dietrich Hummel zu diesem Thema (aus "Naturschutz heute", Ausgabe 1/2003).
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Foto - Dokumentation
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Fotodokumenation - durch Luftdruckunterschiede getötete Erdkröten
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Bemerkungen |
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Fotoautor: Guntram Deichsel, Biberach an der Riss
Aufnahmedatum: */03/2002
Fundort: Gutershofer Weiher, Landkreis Biberach an der Riss,
Baden-Württemberg
(vgl. Schutzzaundatenbank Nr. 254, von diesem Jahr allerdings noch
keine Einträge)
zum Foto: durch Unterdruck getötetes Erdkrötenmännchen; neben inneren Verletzungen weist der rechte Arm eine offene Fraktur auf; die Lunge ist aus dem Maul herausgepresst
Kontakt:
E-Mail: guntram.deichsel(at)gmx.de ,
Tel. 07351 / 29 012
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Fotoautor: Uwe Manzke, NABU Langenhagen (Region Hannover)
Aufnahmedatum: */03/1988
Fundort: Landkreis Northeim, Niedersachsen
zum Foto: durch Unterdruck getötetes Amplexuspaar der Erdkröte
Kontakt:
E-Mail: uwe.manzke(at)laubfrosch-niedersachsen.de,
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Fotoautor: Uwe Manzke, NABU Langenhagen (Region Hannover)
Aufnahmedatum: 18/03/2007
Fundort: Langenhagen
zum Foto: durch Unterdruck getötetes Erdkrötenweibchen in Straßengraben treibend;
aus dem Maul hängt die Zunge, der Körper ist aufgebläht
Kontakt:
E-Mail: uwe.manzke(at)laubfrosch-niedersachsen.de,
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Fotoautor: Uwe Manzke, NABU Langenhagen (Region Hannover)
Aufnahmedatum: */03/1981
Fundort: Langenhagen
zum Foto: durch Unterdruck verletztes Erdkrötenmännchen im Laichgewässer treibend;
der Körper ist aufgebläht, das Tier lebte zum Zeitpunkt der Foto-Aufnahme
Kontakt:
E-Mail: uwe.manzke(at)laubfrosch-niedersachsen.de,
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Aufgrund der Aktualität und vielen Anfragen: ein etwas ausführlicherer Beitrag
Vandalismus oder Beutegreifer ?
Jedes Jahr aufs Neue gibt es Meldungen von getöteten und verstümmelten Erdkröten und Fröschen
Von Uwe Manzke
© Fotos: R. Stankewitz (1), A. Schuhmacher (4), U. Manzke (2,3,5,6)
Hannover 14.03.07 Wie jedes Jahr können zur Laichzeit der frühlaichenden Amphibienarten immer wieder tote und angefressene Erdkröten, Gras- und Moorfrösche sowie stellenweise auch Molche gefunden werden. Die Individuen sind zumeist sehr stark verstümmelt. So fehlen vielen Tieren die Gliedmaßen, die Haut ist auseinandergerisssen oder einem Handschuh gleich "umgestülpt". Zum Schrecken und Entsetzen der Naturfreunde leben viele der Amphibien noch und versuchen davon zu kriechen oder bewegen sich, wenn man sie berührt.
Hier waren glücklicherweise keine Liebhaber von Froschschenkeln oder Vandalen unter uns Menschen am Werk. Die Froschlurche - allen voran die Erdkröte - werden oft in unmittelbarer Nähe zu ihren Laichgewässern von Beutegreifern "erlegt". Gerade weil der Tisch so reichlich gedeckt ist, werden von einigen Beutegreifern nach einiger Zeit gezielt nur noch die "besten Stücke" verzehrt. Wer kennt sie nicht, die Bilder der Bären in Alaska, die jedes Jahr zum Zeitpunkt des Lachsaufstiegs die Lachse fangen und dann nur noch den Kaviar zu sich nehmen?
So oder so ähnlich verhalten sich auch die Prädatoren der Amphibien in Deutschland. Zu nennen sind da verschiedene Säugerarten und vor allem auch Vögel. Welches Frassbild zu welchem Beutegreifer gehört, bzw. zugeordnet werden kann, ist allerdings noch relativ unbekannt.
Alle Tatorte weisen ähnliche Spuren auf. Es werden nur Teile von den Kröten gefressen, bevorzugt die Innereien und Muskelstränge der Hinterbeine. Die Haut der Erdkröten und der Laich von Erdkröten- und auch Braunfroschweib-
chen wird nie gefressen. Oft findet man daher Laich und Gallerte außerhalb der Gewässer, manchmal auch auf Zaunpfählen (Greifvögel). Die Haut der Erdkröte weist giftige Bufotoxine auf, möglicherweise sind diese bereits auch im Laich vorhanden (W.-R. Große 1999, s.u.).
Letztes Jahr sind die "Explodierenden Kröten" von Hamburg in der Presse gewesen. Untersuchungen des Berliner Veterinärs Dr. Frank Mutschmann (mdl.), zeigten, dass diesen Kröten jeweils ganz gezielt die Leber herausgepickt wurde. In der Folge starben die Tiere einen langsamen Tod und durch die einsetzende Verwesung entstanden Faulgase, so dass die aufgeblähten Kröten dann "explodierten". Verantwortliche Prädatoren sind höchstwahrscheinlich die intelligenten Rabenvögel wie Krähen und Elster.
Aber auch andere Vögel fressen oft und gerne Amphibien, beispielsweise verschiedene Greifvögel, Eulen, der Graureiher (dieser jagt auch nachts !) und nicht zuletzt der Weißstorch, der allerdings zu dieser Jahreszeit aufgrund seiner weiten Anreise noch nicht in Frage kommt.
Unter den Säugern sind der Fuchs, der Igel und die verschiedenen Marderarten, vom Mauswiesel bis hin zum Fischotter und dem eingebürgerten nordamerika- nischen Mink bekannte Amphibienjäger. Der Iltis beißt den Erdkröten gezielt das Rückgrat durch und legt Nahrungsvorräte an. Typisch sind die feinen "nadelstichartigen" Verletzungen im Nackenbereich der Kröten. Durch diese "Querschnittslähmung" können die Erdkröten nicht aus den Vorratskammern entfliehen. Andererseits bleiben sie aber noch lange am Leben und verderben nicht. Gelegentlich sind diese Vorräte wohl aber auch so groß, dass nicht alle Kröten gefressen werden und diese dann vor den Bauen als mumifizierte Leichen gefunden werden können (Rudi Krause mdl.).
Wildschweine sollen Erdkröten sogar aus Fangeimern im Zusammenhang von "Zaunaktionen" holen (O. Wüstemann 2003, s.u.). Da die Haut der Erdkröten viele Drüsen und Abwehrsekrete enthält (s.o. "Bufotoxine"), quetschen die Wildschweine die Kröten "aus der Haut" und verzehren dann die Innereien. Mittlerweile sind auch Gerüchte von patroullierenden Rabenkrähen entlang der Fangeinrichtungen an Amphibien-
wanderstrecken über Straßen bekannt geworden.
Neben dem Mink vervollständigen weitere Neozoen wie Waschbär, Bisam und Marderhund die Liste der Beutegreifer unter den Säugetieren. Weiterhin wurde die Wanderratte beim Fressen von Erdkröten beobachtet. Möglicherweise fressen auch Wühlmausartige Klein-
säuger Amphibien und suchen die Laichplätze im Frühjahr gezielt auf. Im Bereich menschlicher Siedlungen töten Hauskatzen Amphibien. mz
Literaturtipps hierzu ("Kurz-Referenz"):
Der NABU Langenhagen verfügt über ein leistungsstarkes Nachtsichtgerät. Für aktuelle Meldungen zu den beschriebenen Fraßspuren sind wir daher dankbar. Gerne werden wir die Örtlichkeiten mit beobachteten Amphibienleichen in der Region Hannover mittels des Nachtsichtgerätes überprüfen - vielleicht lassen sich einige neue Erkenntnisse gewinnen ?
Für die Zusendung von Fotos zu diesem Phänomen sind wir dankbar. Wir werden dann eine Extra-Seite zu diesem Thema ins Netz stellen (alle Bildautoren werden namentlich genannt). Bitte vorerst nur komprimierte Fotos mit maximal 100 kB mailen - Vielen Dank!
Kontakt: E-Mail: uwe.manzke(at)laubfrosch-hannover,
Projektkoordinator "Ein König sucht sein Reich" in der Region Hannover und Niedersachsen, LFA Feldherpetologie und Ichthyofaunistik Niedersachsen
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Ein König sucht sein Reich
Die Grasfroschbalz hat begonnen !
In der Hannoverschen Moorgeest haben die Grasfrösche mit dem Ablaichen begonnen
Von Uwe Manzke
Hannover 12.03.07 Das sonnige Wetter mit hohen Temperaturen hat die Grasfrösche zum Ablaichen angeregt. Obwohl bereits am 01. März in Hannover-Bothfeld die ersten Laichballen des Grasfrosches gefunden wurden, waren die Exkursionen bis Sonntag, den 11. März zumeist vergeblich. Nun ist das Ablaichen in vollem Gange und aus den überschwemmten Wiesen und vielen der verbliebenen flachen Kleingewässer, aber auch aus Gräben sind die knurrenden Laute der balzenden Grasfrösche zu hören.
Der Grasfrosch, der Moorfrosch und die Erdkröte gehören zu den frühlaichenden Amphibienarten und finden sich als erste an den Laichgewässern ein. Oft überwintern die Grasfrösche auch in den Laichgewässern und können "sofort" mit dem Balzgeschäft beginnen.
Die Erdkröte hingegen überwintert an Land und unternimmt oft weite Wanderungen zu ihren Fortpflanzungsgewässern, die im Gegensatz zu den Ansprüchen des Grasfrosches tiefer und größer sind. Bekannt sind die Krötenwanderungen über Straßen, weshalb der NABU in der Region Hannover alljährlich knapp 20 "Amphibienwanderstrecken" betreut.
Der Grasfrosch gehörte "früher", wie der Spatz, zu den Allerweltsarten und war überall regelmäßig und häufig anzutreffen. Mittlerweile sind aber die meisten seiner Lebensräume dermaßen verändert worden, dass auch der Grasfrosch auf der Roten Liste der gefährdeten Arten geführt werden muß. Besonders die Ablaichgewässer, wie flach überschwemmte und überstaute Wiesen fehlen in unserer heutigen Kulturlandschaft.
Diese sind jedoch die bevorzugten Ablaichplätze des Grasfrosches. Auch wenn Grasfrösche dort ablaichen, kann sich der Laich aufgrund der gründlichen Entwässerungsmaßnahmen nicht mehr entwickeln - in der Folge stirbt die Population aus. mz
Hier können Sie sich die balzenden Grasfrösche ansehen:
Filmsequenz Grasfroschbalz (© U. Manzke), ca. 36 sec und 2 MB (*.wmv).
Ergänzung vom 13. März 2007:
Auch die Moorfrösche sind bei der Balz zu beobachten
:
Seit Sonntag, 11. März, also zeitgleich mit dem Grasfrosch,
blubbert es auch in den Moorfroschlaichgewässern.
Mehr zum Amphibienschutz und über das NABU-Projekt
"Ein König sucht sein Reich" finden Sie auf den Projektseiten des NABU Regionalverbandes zum Kleingewässerschutz unter www.laubfrosch-hannover.de .
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Projektpartner
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Ein König sucht sein Reich
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Projektpartner
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2008 Year of the Frog
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RANA 9
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Die RANA 2008 ist da !
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RANA 8
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Die RANA 2007 ist da !
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RANA 7
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Die RANA 2006 ist da !
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"HVV Jubiläumsausgabe erschienen"
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Mitgliedermagazin "HVV-Info": Sonderheft zum 125-jährigen Jubiläum
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Schauen Sie einfach mal rein!
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