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amphibian ark -
2008 Year of the Frog
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Regionalverband Hannover
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Regionalverband Hannover > Experten/Ansprechpartner > Tiere |
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Unsere Ansprechpartner
für Urzeitkrebse
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Uwe Manzke
NABU Langenhagen, LFA Feldherpetologie Niedersachsen,
Projektkoordinator
"Ein König sucht sein Reich"
E-Mail: uwe.manzke(at)laubfrosch-niedersachsen.de
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Klaus-Peter Pryswitt
NABU Neustadt
E-Mail: K-P.Pryswitt(at)freenet.de
Tel. 05032 / 96 45 25
In der Region Hannover sind bisher vier verschiedene Urzeitkrebsarten bekannt geworden. Die häufigste Art dürfte der Schuppenschwanz Lepidurus apus sein. Diese Frühjahrsform ist fast noch im gesamten Leinetal in der Region zu finden, aufgrund der massiven Kiesausbagger- ungen im Süden allerdings seltener. Der Kiemenfuß Eubranchipus (Siphonophanes) grubei ist hingegen nur von wenigen Standorten bekannt. Am seltensten ist der Kiefernfuß Triops cancriformis, der nur an einem Standort in Hannover in der Vergangenheit nachgewiesen werden konnte (in ganz Niedersachsen sind weniger als zehn Funde bekannt geworden). Als vierte Art wurde der Salinenkrebs Artemia salina schließlich an wenigen Stellen, wohl von Aquarianern angesiedelt. Aktuelle Vorkommen sind nicht bekannt.
Hier können Sie sich eine kurze Filmsequenz über Schuppenschwänze ansehen:
Filmsequenz Lepidurus apus (© U. Manzke), ca. 36 sec. und 1,6 MB (*.wmv).
Auf den Projektseiten unseres Artenhilfs- und Kleingewässerschutzprojektes "Ein König sucht sein Reich" werden der Feenkrebs/Kiemenfuss und der Schuppenschwanz
sowie der
Triops / Kiemenfuss
in Wort und Bild in der Rubrik "Tier/Pflanze des Monats" vorgestellt.
Im Rahmen dieses Kooperationsprojektes wurde auch ein Fernsehbeitrag über den Schuppenschwanz im Leinetal ausgestrahlt:
09. Mai 2006: Film-Beitrag über "Urzeitkrebse im Leinetal bei Hannover" NDR 3 - Fernsehen in "Hallo Niedersachsen". Am Beitrag mitgewirkt haben Karl Ruhlig vom NABU Garbsen und Uwe Manzke, Projektkoordinator unseres "Artenhilfs- und Kleingewässerschutzprojektes Ein König sucht sein Reich".
Mehr unter : Hallo Niedersachsen "Jurassic Park" an der Leine.
Bitte um Mitarbeit !
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Das Leinehochwasser ist da
Nun kam es doch noch: das Leinehochwasser
Von Uwe Manzke
Hannover 26.03.07 Infolge der starken Regen- und Schneefälle der vergangenen Tage hat das Hochwasser der Leine die Region Hannover erreicht. Wie fast in jedem Jahr führt die Leine im Frühjahr Hochwasser. Das Hochwasser bringt nicht nur Gefahren für den Menschen und seine "Kulturgüter", es ermöglicht vielen Tieren und Pflanzen das Überleben. So können im gesamten Leinetal nach der Überflutung in den wassergefüllten Flutmulden, Über-
schwemmungstümpeln
und temporären Altarmen nach dem Ablaufen des Hochwassers lebende Fossilien, die sogenannten Urzeitkrebse, gefunden werden.
Im Rahmen unseres Kleingewässer-
schutzprojektes "Ein König sucht sein Reich" erfassen wir neben den Amphibien, Libellen, Süßwasser-Schnecken und Muscheln und anderen limnischen Lebewesen auch die Urzeitkrebse. Wir wollen wissen, wo diese Tiere noch geeigneten Lebensraum finden.
Im Falle des Schuppenschwanzes Lepidurus apus scheint die Situation recht eindeutig. Der Schuppenschwanz ist fast noch in der gesamten rezenten (aktuellen, heutigen) Überflutungsaue der Leine zu finden. Obwohl viele Fortpflanzungsgewässer vernichtet und beispielsweise zu Ackerland umgebrochen wurden, kann man diesen Urzeitkrebs noch an einigen Stellen im Leinetal finden.
Im Gegensatz dazu ist der Kiemenfuss Eubranchipus grubei viel seltener. Auch diese Art ist früher wohl im gesamten Leinetal vorgekommen. Nachweise existieren nur noch im Unterlauf der Leine, kurz vor der Mündung in die Aller. Es gibt allerdings weitere Vorkommen, außerhalb des heutigen Leinetals, beispielsweise in ehemaligen Flachsrotten bei Heeßel, in Waldtümpeln und Bombentrichtern bei Devese und im Gaim sowie in einem Graben in Langenhagen. Vor allem die Waldtümpel und Bombentrichter sind hochgradig bedroht, da diese immer wieder mit den unterschiedlichsten Materialien angefüllt werden.
Nachdem das Leinehochwasser abge-
laufen ist, planen wir in diesem Jahr eine Erfassung des Schuppenschwanzes im Leinetal. Jeder kann mitmachen. Sie brauchen nur ein Paar Gummistiefel und ein Küchensieb. Wir informieren Sie, sobald die ersten Schuppenschwänze gesehen werden. mz
Informationen zur südlichen Leineaue finden Sie auf den Seiten des NABU Laatzen:
http://www.nabu-laatzen.de/leineaue.html .
Auf den Seiten des NABU Hannover (HVV) finden Sie einen Beitrag über die "Storchenwiese bei Wilkenburg":
http://www.nabu-hannover.de/storchenwiese.html .
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