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Regionalverband Hannover  

Regionalverband Hannover > Experten/Ansprechpartner > Tiere

Tiere | Wirbeltiere | Vögel
Beiträge: | Ansprechpartner
| Schleiereulen und Hornissen leben friedlich miteinander (04.09.09)
| Rotmilan wurde vergiftet! (10.06.09)
| Zwei Schwäne verenden am Schwarzen See durch Angelhaken (30.09.08)
| Kormorantötungen am Zwischenahner Meer (26.08.08)
| Schleiereulen brüten 2008 aus Nahrungsmangel sehr spät (22.08.08)
| Jagd auf Kormorane stoppen (21.11.07)
| Keine Schwalbennester entfernen! (02.07.07)
| Rasensprenger oder Tier? (28.06.07)
 

Unsere Ansprechpartner für Vögel

  • Vögel allgemein
  • Eulen, Käuze und Greifvögel
  • Störche
  • Rastvögel


  • Vögel allgemein:

    • Konrad Thye
      HVV, NABU Hannover
      E-Mail: konrad.thye(at)web.de
      Tel. 05139 / 87 404

    • Dieter Wendt
      HVV, NABU Hannover
      E-Mail: wendt-laatzen(at)t-online.de
      Tel. 0511 / 86 23 41

    Eulen, Käuze und Greifvögel:

    • Karl-Heinz Girod
      NABU Wunstorf
      E-Mail: karl-heinz.girod(at)t-online.de
      Tel. 05033 / 54 38

    • Edgar Schippan
      NABU Neustadt
      Tel. 05032 / 66 888

    • Ludwig Uphues
      NABU Burgwedel
      E-Mail: l.uphues(at)web.de
      Tel. 05130 / 60 520

    • Erhard Zander
      NABU Burgdorf, Uetze und Umgebung
      Tel. 05147 / 17 35

    Störche:

    • Ulrich Stahl
      NABU Neustadt
      Tel. 05032 / 94 834

    • Ulrich Thiele
      NABU Neustadt
      Tel. 05032 / 77 76

    • Erhard Zander
      NABU Burgdorf, Uetze und Umgebung
      Tel. 05147 / 17 35

    Rastvögel:

    • Dieter Wendt
      HVV, NABU Hannover
      E-Mail: wendt-laatzen(at)t-online.de
      Tel. 0511 / 86 23 41

    pic Im HVV-Jubiläumsheft, das Sonderheft zum 125-jährigen Jubiläum, finden Sie einige Beiträge verschiedener Autoren zur Vogelwelt in der Region Hannover. Kurzvorstellung: HVV Jubiläumsausgabe Mitgliedermagazin "HVV-Info": Sonderheft zum 125-jährigen Jubiläum.

    Im Dezember 2006 sind die Vögel der Stadt Hannover von Dieter Wendt erschienen: zur Kurzvorstellung.

     

     


    Schleiereulen und Hornissen leben friedlich miteinander

    Von Dieter Wendt

    Hannover, 04.09.2009 -  In Wehmingen betreuen Schleiereulen jetzt noch eine Brut, erst vor einigen Tagen sind die vier Jungen geschlüpft. Bis sie flügge werden, vergehen noch acht Wochen, dann ist bereits Herbst. Die Eulen müssen sich zudem den Platz noch einige Wochen mit Hornissen teilen.

    Als Wilfried Brauns und Herbert Trauernicht von der Eulen AG des Naturschutzbundes den Kasten am 23. August kontrollierten, ergaben sich gleich mehrere Besonderheiten. Die im Juni festgestellten vier jungen Turmfalken waren ausgeflogen, dafür fanden sie gerade ausgeschlüpfte Schleiereulen und ein Hornissennest. Dieser ungewöhnliche Ablauf ist so zu erklären: Nur wenn genügend Feldmäuse erbeutet werden können, kommen die Eulen in Brutstimmung. Der Bestand der Kleinnager hat sich aber erst ab Jahresmitte langsam aus einem Tief wieder aufgebaut, was dazu führte, dass auch in Bilm, Sehnde, Gretenberg und Harber die Schleiereulen erst im Juli mit der Eiablage und einer Brut begannen. Das Jahr 2009 ist mit nur acht Brutplätzen ein schlechtes Jahr für die Eulen, in guten Jahren sind bis zu 15 Kästen besetzt und es erfolgen regelmäßig zwei Bruten. ...

    Mehr auf den Seiten des:
    NABU Hannover (HVV).

     

     

    Fall von illegaler Greifvogelverfolgung in der Region Hannover aufgedeckt Rotmilan wurde vergiftet !
    Carbofuran ist auch für Menschen und Haustiere sehr gefährlich

    Hannover, 10.06.2009 -  Am 29.04.09 wurde in einem Waldstück bei Burgwedel- Thönse ein toter Rotmilan Milvus milvus gefunden, der nachweislich mit Carbofuran, einem gefährlichen und in Deutschland verbotenen Insektizid, vergiftet worden war.

    Konrad Thye, ortsansässiger Ornithologe und stellvertretender Vorsitzender des NABU Hannover, hatte den in der Roten Liste Niedersachsen als "stark bedroht" eingestuften Greifvogel gefunden und in der Tierärztlichen Hochschule Hannover untersuchen lassen, von wo ihm jetzt der Befund mitgeteilt wurde. Leider handelt es sich nicht um einen Einzelfall, denn auch in Deutschland werden immer noch Tierarten von uneinsichtigen Zeitgenossen illegal getötet, weil sie ihnen ein Dorn im Auge sind. So sind in Nordrheinwestfalen von 2005 bis 2008 weit über 100 Fälle illegaler Greifvogelverfolgung bekannt geworden, in deren Verlauf inzwischen einige Jäger, Geflügelzüchter und Vogelfänger überführt und rechtskräftig verurteilt werden konnten.

    Auch im Burgwedeler Fall hat der NABU daher Strafanzeige erstattet, denn in Deutschland stehen alle Greifvögel unter strengem Schutz. Der Verlust ist umso bedauerlicher, so Thye, weil Deutschland für diese Art international eine hohe Verantwortung trägt, denn ca. 60% des Weltbestandes brütet auf deutschem Boden!

    Carbofuran ist im Übrigen auch für Haustiere und sogar für Menschen sehr gefährlich. Deshalb sollten Eltern ihre Kinder ermahnen, grundsätzlich keine Kadaver anzufassen. Hunde- und Katzenbesitzer sollten darauf achten, dass ihre Tiere keine Köder oder Aas fressen.

    In Niedersachsen hatten drei Fälle vergifteter Seeadler im Jahr 2007 dazu geführt, dass verschiedene Naturschutzverbände gemeinsam mit der Landesjägerschaft die Hannoversche Erklärung gegen illegale Greifvogelverfolgung unterzeichneten (s. Link unten).

    Der NABU bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Aufklärung derartiger Verbrechen, in Verdachtsfällen sollte sofort die Polizei verständigt werden. Kontaktadressen des NABU:

    Kontakt: Konrad Thye - Tel. 05139 / 87 404



    Unsere Experten für Vögel
    sowie Ansprechpartner der NABU Gruppen in der Region Hannover .

    Mehr:
    auf den Seiten des NABU Landesverbandes, dort auch die "Hannoversche Erklärung gegen die illegale Greifvogelverfolgung".

     

     

    Zwei Schwäne verenden am Schwarzen See durch Angelhaken

    Von Waldemar Wachtel

    Garbsen, 30.09.2008  Die Idylle am Schwarzen See trügt. Wasservögel am Schwarzen See sind hochgradig durch Angelhaken und Schnüre gefährdet. Waldemar Wachtel, Vorsitzender des NABU Garbsen berichtet: Im Frühjahr 2008 brütete ein Paar Höckerschwäne vier Junge aus, die sich sehr gut entwickelten. Im Juni 2008 meldeten Bürger dem NABU Auffälligkeiten am männlichen Schwan. Dieser sonderte sich zeitweise vollkommen untypisch von seiner Familie ab und wirkte phasenweise sehr apathisch. Ein kurzfristiges Einfangen misslang. Später konnte der Schwan nur noch tot von der Feuerwehr geborgen werden. Wachtel ließ den Schwan vom Veterinäramt der Region abholen um die Todesursache festzustellen. Der Schwan verendete durch einen Angelhaken mit Schnur, der ihm quer in der Speiseröhre festsaß - er verhungerte qualvoll. Am Freitag, den 26.09.08 wurde Wachtel bei einem Rundgang um den Schwarzen See von Spaziergängern informiert, dass an diesem Tag einer der prächtig herangewachsenen Jungschwäne ebenfalls an einem Angelhaken verendet sei und von der Feuerwehr abgefahren wurde.

    Wachtel appelliert an Angelvereine und deren Mitglieder, sorgsam mit den Angelausrüstungen umzugehen und die ausgeworfenen Angelhaken nie unbeaufsichtigt in den Gewässern liegen zu lassen. Weiter bittet er um Unterstützung, den wilden Anglern habhaft zu werden. Bei der Beunruhigung, Verletzung oder Tötung von Wildtieren greift der Arten- und Tierschutz sowie das Naturschutzgesetz. Zuwiderhandlungen können mit empfindlichen Strafen belegt werden.

    In einem Gespräch mit dem Vorstand des Angelvereins wurde eine Kooperation mit dem NABU zugesagt. Mitglieder sollen informiert und Schwarzangler sofort der Polizei gemeldet werden. Es ist nicht auszuschließen, dass kleinere Wasservögel, die nicht so standorttreu wie die Schwäne sind, möglicherweise auch geschädigt wurden.

    Mehr über die Arbeiten des NABU Garbsen finden Sie hier:
    www.nabu-garbsen.de .

     

     

    Kormorantötungen am Zwischenahner Meer
    Machen Sie mit bei der Protestaktion!

    pic www.nabu.niedersachsen.de, 26.08.2008  Im Naturschutzgebiet Stamers Hop am Zwischenahner Meer sollten erstmalig in diesem Jahr auf Antrag des einzigen örtlichen Fischereibetriebes Kormorane in unbegrenzter Anzahl abgeschossen werden. Dieser Feldzug gegen den Kormoran wäre der Vernichtung der Kolonie gleichgekommen. Der NABU Rastede konnte das Schlimmste verhindern und die Zahl der Abschüsse auf 50 Kormorane in 2008 begrenzen. Damit das sinnlose Töten in diesem und dem nächsten Jahr nicht weitergeht, bittet der NABU Rastede alle Naturfreunde und Mitglieder, sich an einer Briefaktion zu beteiligen, um den Landkreis Ammerland zum Einlenken zu bewegen. ...

    Mehr:
      auf den Seiten des Landesverbandes .

     

     

    Schleiereulen brüten 2008 aus Nahrungsmangel sehr spät

    pic www.nabu-hannover.de, 22.08.2008  Die Arbeitsgruppe Eulen des NABU Hannover (HVV) betreut in guter Zusammenarbeit mit Landwirten in 14 Dörfern um Hemmingen, Laatzen und Pattensen 30 Nistkästen. Bei den Kontrollen im Juli und August 2008 wurden lediglich an fünf Stellen Junge festgestellt, im Jahr 2007 gab es dagegen fast 15 Brutplätze.

    Vogelarten wie Mauersegler und Pirole ziehen in diesen Tagen bereits in Richtung Süden ab, die Störche sammeln sich in der Leineaue für den Wegzug. Doch für die Schleiereulen ist die Brutzeit noch nicht vorbei.

    Klaus Haak und Peter Urban vom NABU wissen, dass die wohl schönste Eulenart in diesem Jahr aus Nahrungsmangel gar nicht oder sehr spät mit der Brut begonnen hat. Viele Nistkästen blieben leer, Kotflecken und die Gewölle weisen allerdings in einigen Scheunen darauf hin, dass sich dort Eulen aufhalten. Aber nur in fünf Kästen wird Nachwuchs aufgezogen und es sind jeweils auch nur zwei bis vier Jungeulen, die Ende August bis Anfang September ausfliegen werden. Die Landwirte in Grasdorf, Harkenbleck, Hüpede, Jeinsen und Koldingen freuen sich mit den Vogelschützern über den Eulennachwuchs und alle hoffen, dass 2009 ein besseres Eulenjahr wird. ...

    Mehr:
      auf den Seiten des NABU Hannover (HVV) .

     

     

    Jagd auf Kormorane stoppen !
    Gewässerausbau und vorzeitiges Abfischen lassen Fischbestände sinken

    NABU.de 21.11.07  Der Abschuss von Kormoranen ist nicht verboten. Doch sind die diesbezüglichen Verordnungen fachlich nicht haltbar und in vielen Fällen sogar rechtswidrig. Deshalb fordert der NABU die zuständigen Ministerien auf, den Abschuss zu verbieten. Heute sind bei der Verfolgung der Kormorane selbst Schutzgebiete nicht tabu. Dabei haben sinkende Fischbestände, die als Rechtfertigung für den Abschuss dienen, ganz andere Ursachen.

    Der NABU hat die zuständigen Ministerien der Bundesländer aufgefordert, den ungerechtfertigten Abschuss von Kormoranen einzustellen. "Die bestehenden Kormoran-Verordnungen, wie etwa in Nordrhein-Westfalen, sind fachlich nicht haltbar und in vielen Fällen rechtswidrig." "Heute sind bei der Verfolgung des Kormorans selbst Schutzgebiete als Rückzugsräume bedrohter Wasservogelarten nicht tabu.", kritisierte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Es ist längst bewiesen, dass nicht der Kormoran für den Rückgang von seltenen Fischarten verantwortlich ist, sondern die Verbauung vieler Gewässer, der Verlust der Strukturvielfalt an Bächen und Flüssen, sowie die Gewässerverschmutzung durch Landwirtschaft und Industrie.

    "Mit denselben Behauptungen, mit denen im letzten Jahrhundert die Ausrottung heute hoch bedrohter Arten wie Fischotter oder Fischadler propagiert wurde, wenden sich die Interessenverbände der Fischerei nun gegen den Kormoran", betonte Miller.

    Mehr:
    auf den Seiten des Bundesverbandes

    NABU-Position zum Schutz des Kormorans

    Hintergrundinformationen zum Kormoran

    www.Kormoran-Fakten.de

     

     

    Keine Schwalbennester entfernen!
    NABU Garbsen spricht ein vermeintliches Problem an und appeliert

    Von Uwe Manzke

    pic Hannover 02.07.07  Der NABU Stadtverband Garbsen bittet darum, keine Mehlschwalbennester von Hausfassaden  zu entfernen, zu zerstören oder den Zugang zu den bestehenden und genutzten Nestern zu versperren. Nach dem Bundes- und dem Niedersächsischen Naturschutz- gesetz ist dies verboten. Zuwiderhandlungen sind Ordnungs- widrigkeiten und können mit empfindlichen Bußgeldern geahndet werden. Waldemar Wachtel weist darauf hin, dass häufig aus Unwissenheit und ohne böse Absicht gehandelt wird. Man will einfach die Hausfassade sauber halten. Vielfach ist nicht bekannt, dass die einst zu den häufigeren Schwalbenarten zählenden Mehlschwalben in ihrem Bestand drastisch abgenommen haben. Von den Schwalben und ihren Nestern geht keine Gefahr für den Menschen aus.

    pic Eine Verschmutzung an der Hausfassade lässt sich durch das Anbringen eines "Kot-Brettes" an der richtigen Stelle verhindern (Foto). Die zunehmende Versiegelung und Asphaltierung von Strassen und Plätzen nimmt den Schwalben häufig die Möglichkeit, dass passende Baumaterial für Ihre Nester zu finden. Mit Vorliebe sammeln Schwalben am Rand von Pfützen geeignetes Baumaterial wie Schlamm, aus dem sie mit Speichel und Federn vermischt, ihre soliden Nester bauen. Da ihre Nahrung insbesondere aus „Plagegeistern“ wie kleinere fliegende Insekten, zum Beispiel Fliegen, Mücken und Blattläusen besteht, erweisen sie dem Menschen nützliche Dienste. Früher erkannten viele Menschen nicht nur diese Nützlichkeit, im Volksmund galten sie häufig als die „Glücksbringer“. Nicht ohne Grund hat der NABU 1974 die Mehlschwalbe und 1979 die Rauchschwalbe zu den Vögeln des Jahres gekürt.

    pic Hausbesitzer und Landwirte freuten sich jedes Jahr auf die Rückkehr „Ihrer Schwalben“. Pfützen und feuchte Bodensenken wurden für die Schwalben erhalten. Heute sind diese durch die massiven Versiegelungen und das "Saubermachen" unserer Landschaft verschwunden. Künstliche Schwalbenpfützen können diesen Verlust "wieder gut machen". Hierzu reicht die Errichtung kleiner Lehmstellen, die ab und zu gegossen werden müssen (Foto). Ein vorbildliches Projekt zum Schutz der Mehlschwalben wurde durch Michael Smykalla im Oertzeweg in Langenhagen initiiert und umgesetzt. Gemeinsam mit Anwohnern, der Wohnungsgesellschaft, der Naturkundlichen Vereinigung Langenhagens (NVL) und dem NABU Langenhagen fühlen sich die Schwalben im Oertzeweg richtig wohl, auch die Anwohner haben "Ihre Schwalben" ins Herz geschlossen.

    Mehr:
    Mehlschwalben-, Rauchschwalben- und Mauerseglerschutz
              Projekt des NABU Langenhagen

    Nisthilfen für Mehlschwalben

    Mehlschwalbe - Vogel des Jahres 1974

    Rauchschwalbe - Vogel des Jahres 1979

     

     

    Rasensprenger oder Tier?
    Stimmen der Natur: Der Wachtelkönig ruft

    Von Uwe Manzke

    pic Hannover 28.06.07  Im Getreidefeld hört man einen Rasensprenger "crex, crex, crex, crex, ..." ohne dass ein Wasserstrahl zu sehen ist. Was ist das, doch kein Rasensprenger, vielleicht ein Tier?

    Seit Ende Mai / Anfang Juni kann man ihn wieder hören, den Wachtelkönig. Mancherorts wird er auch als Wiesenralle bezeichnet. Bevorzugt rufen die Männchen dieser sehr versteckt lebenden Rallenart erst mit Einbruch der Dunkelheit. Dann kann man ihr unverkennbares schnarrendes Rufen aus langrasigen Wiesen und Getreidefeldern (in Niedersachsen oft Winterweizen und -gerste) vernehmen. Der wissenschaftliche Name des Wachtelkönigs ist Crex crex. pic Damit gehört er zu den Vogelarten, mit einem lautmalerischen Namen. Das Rufen ähnelt einem Rasensprenger, oder zwei Haarkämmen, die gegeneinander gestrichen werden.

    Der Wachtelkönig ist eine weltweit bedrohte Vogelart, deren Bestände in der Vergangenheit sehr stark abgenommen haben. In Deutschland und Niedersachsen zählt er zu den stark gefährdeten Vogelarten. Seit Mitte der 1990er Jahre kann man allerdings mancherorts wieder die Rufe des Wachtelkönigs vernehmen. Regional ist eine Bestandszunahme zu vermuten. Zum Teil ziehen die rufenden Tiere noch in andere Brutreviere, zum Teil brüten sie aber auch in der Region Hannover. Seit 2003 gibt es Rufnachweise beispielsweise aus Garbsen, aus Isernhagen, aus Laatzen, aus Langenhagen und Lehrte.

    Die NABU Gruppen in der Region freuen sich über die derzeitigen Ruf-Nachweise, auch wenn wir schon Anrufe und Anfragen bezüglich dieser "Lärmbelästigung" erhalten haben ... .   mz

    Für Meldungen/Beobachtungen zum Wachtelkönig sind wir dankbar:

    • Uwe Manzke

      E-Mail: laubfrosch-hannover(at)gmx.de

    Auf den Seiten des HVV finden Sie einen weiteren Beitrag zum Wachtelkönig:
    www.nabu-hannover.de

    sowie ausführliche Informationen auf den Seiten des
    Corncrake Conservation Team von BirdLife International (deutsch / englisch).

    Mehr über Vogel-, Amphibien- und andere Tierstimmen:

    Das neue NABU-Vogelstimmen-Quiz

    Rufe der heimischen Frösche, Kröten und Unken
              auf unseren Projektseiten "Ein König sucht sein Reich"

    Tierstimmen für das Handy .

     


    "Die Vögel der Stadt Hannover"
      pic
      von Dieter Wendt

     

    "HVV Jubiläumsausgabe erschienen"
      pic
      Mitgliedermagazin "HVV-Info": Sonderheft zum 125-jährigen Jubiläum

     

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